AT144411B - Vorrichtung zum Abzählen und Wiegen einer bestimmten Anzahl von aus einer Zigarettenmaschine kommenden Zigaretten. - Google Patents

Vorrichtung zum Abzählen und Wiegen einer bestimmten Anzahl von aus einer Zigarettenmaschine kommenden Zigaretten.

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AT144411B
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  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description


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  Vorrichtung zum Abzählen und Wiegen einer bestimmten Anzahl von aus einer   Zigarettenmasehine   kommenden Zigaretten. 
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   Die wesentlichen Bestandteile des Ablegemechanismus sind das Band 1, welches die fertigen Zigaretten von der Maschine übernimmt, die Abwurfscheiben 3 und 4 mit den Überführungswalzen 5 und 6 und das quergelegte Förderband 7 (Fig. 1 und 2). 



   Die eigentliche   Abzähl-und Wäo"evorric'htung   besteht der Erfindung gemäss aus drei Hauptmechanismen, u. zw. aus dem Abzähl-,   Reih- und Wägemechanismus.   



   Den   Abzählmechanismus   bildet eine von den beiden Abwurfscheiben 3,4 eines bekannten Reihmechanismus, im angeführten Falle die Scheibe 4, die zu dem Zwecke an der verschiebbaren Welle 8 befestigt ist. Das Verschieben der Welle 8 in Richtung ihrer Längsachse besorgt ein gegabelter Hebel 9, der am Zapfen 10 drehbar ist und mit seinem andern Ende mittels der Rolle 11 in die Nut 12 eingreift, die am Umfang einer Nockenscheibe 13 ausgebildet ist, die als Führung für die Rolle 11 dient. 



   Den Reihmechanismus bildet die Schachtel 14 (Fig. 5), die mit ihren Zapfen 15 in der Einhänge- 
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 Zapfen 18 angetrieben, der in einen entsprechenden Ausschnitt eines Hebels 19 eingreift, welcher am Zapfen 20 drehbar gelagert ist und mit seinem andern, mit einer Rolle versehenen Ende in die Seitennut 22 der Nockenscheibe 13 eingreift. 



   Der   Wägemechanismus   ist eine dynamische Waage, die aus einem Waagebalken 23 besteht, dessen eines Ende einen Zeiger bildet, der auf eine Skala 24 zeigt und eine Sperrklinke 25 trägt, die durch eine Feder 26 mit dem verzahnten Segment 27 stets im Eingriff gehalten wird. Dieses verzahnte Segment 27 ist derart verschiebbar angeordnet, dass die Sperrklinke 25 mit diesem während einer bestimmten Zeit in Eingriff steht. Am andern Ende des Waagebalkens 23 sind Arme 28 und 29 ausgebildet, auf welche während einer bestimmten Zeit die Schachtel 14 mittels ihres Zapfens 30 eingehängt wird. 
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 gegenseitige Bewegung, z. B. mittels einer Nockenscheibe 13, die frei drehbar an einer sich stets drehenden Welle 31 gelagert ist, mit welcher sie mittels irgendeines bekannten Mechanismus, z.

   B. mittels einer auf derselben Welle 31 fest aufgesetzten Scheibe 32 und eines verschiebbaren Stiftes 33, gekuppelt werden kann, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist. Die Kupplung kann entweder dauernd oder periodisch in bestimmten Zeiträumen sich stets wiederholend sein, z. B. auf die Dauer einer einzigen Umdrehung der Welle 31, während welcher Zeit die einzelnen Mechanismen dieser Vorrichtung die vorherbestimmten Leistungen ausführen, die gemeinsam eine abgeschlossene Arbeitsphase bilden, d. h. das Abzählen und Abwägen einer bestimmten Anzahl von Zigaretten. Gegebenenfalls kann die Welle 31 wann immer für eine beliebige Zeit von Hand aus gekuppelt werden. 



   Der Ablegemechanismus der Zigarettenmaschine arbeitet in bekannter Weise. Die Zigaretten werden in einem ununterbrochenen Strom durch das Band 1 zugeführt, von welchem sie durch die   Schraubenflächen   2 der sich drehenden Abwurfscheiben 3 und 4 abwechselnd in die Nuten der Überführungswalzen 5,6 in der Weise eingeschoben werden, dass z. B. die Scheibe 3 alle Zigaretten herunterschiebt, deren Mundstück in Richtung der Bewegung des Bandes 1 gerichtet ist, und die Scheibe 4 alle jene Zigaretten, deren Mundstück gegen die Richtung dieser Bewegung gerichtet ist. Aus den Nuten   der Überführungswalzen J,   6 fallen die Zigaretten auf das querliegende Förderband 7 in zwei Reihen. 



  In der Weise arbeitet der Reihmechanismus ständig, wenn die Vorrichtung zum Abzählen und Wiegen der Zigaretten nicht in Tätigkeit ist. 



   Die Vorrichtung zum Abzählen, Reihen und Wiegen einer bestimmten Anzahl von Zigaretten wird durch Einschieben des Stiftes 33 in die entsprechende Öffnung in der Nockenscheibe 13 in Tätigkeit gebracht. In dem Augenblick beginnt sich diese Scheibe zu drehen und die Abwurfscheibe 4 wird aus dem durch das Band 1 zugeführten Zigarettenstrom (Fig. 7) beiseitegeschoben und lässt in der Weise eine. vorher bestimmte Anzahl von Zigaretten durch, worauf sie wiederum die ursprüngliche Lage einnimmt (Fig. 2 und 4), um in der normalen Tätigkeit wieder fortzuschreiten.

   Das Ein-und Herausschieben der Abwurfscheibe 4 besorgt der Hebel 9, der um den Zapfen 10 drehbar ist und an einem Ende mittels der Rolle 11 in einer geeignet ausgebildeten Umfangsnut 12 der Nockenscheibe 13 geführt wird, das andere gegabelte Ende des Hebels ist an der Welle 8 befestigt, auf der die Abwurfscheibe 4 befestigt ist. 



   Mit dem Herausschieben der   Abwurfscheibe 4   tritt auch gleichzeitig das Herablassen der Schachtel14 proportional mit der Zufuhr der abgezählten Zigaretten senkrecht zu deren Längsachse ein. Das Herablassen geschieht mittels eines   Gleitstückes     ! y, welches durch   den   Hebel-M   gesteuert wird, der um den Zapfen 20 drehbar ist und durch die Form der Seitennut 22 in der Nockenscheibe 13 beherrscht wird, in der die Rolle 21 geführt ist und an einem Ende des Hebels 19 angeordnet ist, dessen anderes mit einem   Längsausschnitt   versehenes Ende am Zapfen 18 des   Gleitstückes   17 eingehängt ist (Fig. 2 und 6).

   Der Vorgang des Herablassens der Schachtel 4, die von der Seite der Zigarettenzuführung in ihrer ganzen Länge offen ist, geschieht in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit, mit welcher die abgezählten Zigaretten zugeführt werden, u.   zw.   so, dass die Zigaretten aufeinanderfolgend eine nach der andern ein- geschoben werden, wie aus Fig. 5 ersichtlich ist. Sobald in die Schachtel die   gewünschte   Anzahl von
Zigaretten eingesehoben wurde, schreitet die Schachtel durch den Einfluss des weiteren Verlaufes der
Seitennut 22 der Exzenterscheibe 13 in Richtung des Herablassens weiter fort, bis sie mit ihrem Zapfen   ?   auf den Armen 28 und 29 des Waagebalkens 23 hängenbleibt, in deren   Längsausschnitten   sich die Zapfen 30 

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 bewegen.

   Hiebei werden gleichzeitig die Zapfen 15 der Schachtel 14 aus den Aufhängungen 16 den Gleitstückes 17 ausgelöst (Fig. 3 und 4). 



   Der Waagebalken 23 ist vor dem Einhängen der Schachtel mit den abgezählten Zigaretten geneigt (Fig. 1), und dessen Zeiger ist gegen jenen Teilstrich der Skala 24 gerichtet, welcher dem vorgeschriebenen Gewicht einer bestimmten Anzahl von Zigaretten entspricht, welchem eine   Toleranz z.   B. 4 g gesetzt ist, wie aus Fig. 1 hervorgeht. Wird nun die Schachtel 14 mit den Zigaretten in die Arme   28,   29 eingehängt, so schwingt der Waagebalken 23 aus, wobei seine Lage bei maximalem Ausschlag durch das Einfallen der Sperrklinke 25 in den entsprechenden Zahn des Zahnsegmentes 27 gesichert wird. Durch den maximalen Ausschlag des Waagebalkens 23 ist dann das Gewicht der eben gewogenen Zigaretten gegeben, das im angeführten Beispiel (Fig. 3) gegenüber dem vorgeschriebenen Gewicht derselben Anzahl von Zigaretten 
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   Diese sogenannte dynamische Wägung dauert bloss einen Augenblick, worauf sofort durch Einwirkung des weiteren Verlaufes der Nut 22 der Nockenscheibe 13 das Gleitstück 17 wieder zu steigen beginnt, wobei es mit seinen Einhängungen 16 auf die Zapfen 15 der Schachtel 14 ansehlägt und diese in die ursprüngliche obere Grenzlage mitnimmt (Fig. 1). Dabei öffnet sich der Boden der Schachtel, z. B. durch einen auf der Zeichnung nicht dargestellten Anschlag, und die Schachtel 14 wird entleert.

   In demselben Augenblicke wird auch die Einhängung der Zapfen 30 der Schachtel 14 in den Armen 28 und 29 des Waagebalkens 23 gelöst und durch einen nicht angedeuteten Mechanismus auch der Eingriff der Sperrklinke 25 des Zeigers mit der Verzahnung des Segmentes 27 gelöst, so dass der Waagebalken infolge seines Eigengewiehtes in seine ursprüngliche Lage zurückkehrt (Fig. 1), wodurch eine ganze Arbeitsphase beendet ist. 



   Die Schachtel   14,   die aus der Vorrichtung leicht herausgenommen werden kann, kann eine Wand umklappbar oder durchsichtig haben, was eine Kontrolle der übrigen Kennzeichen einer richtigen Erzeugung der Zigaretten bedeutend erleichtert. 



   Der beschriebene Nocken-und Hebelmechanismus zum Antrieb des Abzähl-, Reih-und Wäge-   meehanismus   kann durch einen beliebigen andern in derselben Weise wirkenden Mechanismus ersetzt werden, ohne dass am eigentlichen Wesen der Erfindung etwas geändert werden würde. 



   Der Waagebalken kann auch mit einem Schreibstift od. dgl. versehen werden, der das Gewicht der Zigaretten auf einer Registriervorrichtung vermerkt. Aus solchen Aufzeichnungen kann dann nicht nur das Resultat der Wägung, sondern auch die Geschwindigkeit der Maschine, deren Stillstand und annähernd auch die Anzahl der hergestellten Zigaretten abgelesen werden. 



   An Stelle eines mechanischen Einschalten der Nockenscheibe 13 kann eine elektrische Einschaltung, z. B. mittels einer elektromagnetischen Kupplung, benutzt werden. Von dem Waagebalken 23 kann dann auch ein elektrisch gesteuerter Elektromotor mit einer   Schraubenübersetzung   benutzt werden, welcher die Regulierung der Tabakzuführung in die   Zigarettenmaschine   automatisch steuert. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zum Abzählen und Abwiegen einer bestimmten Anzahl von aus einer Zigarettenmaschine kommenden Zigaretten, gekennzeichnet durch eine einseitig im Sinne des Abhebens wirkende Tragvorrichtung (15, 16, 17) für die Waagschale (14) der zweckmässig dynamisch wirkenden Waage, welche (15-17) so ausgebildet ist und angetrieben wird, dass sie die Waagschale (14), in welcher die Zigaretten in bekannter Weise aufeinandergelegt werden, während des Einführens der Zigaretten in vom Waagebalken (23) abgehobener, sich allmählich senkender Stellung derart hält, dass jede Zigarette, ohne ein nennenswertes Stück herabzufallen, sich auf die zuletzt eingeschobenen Zigaretten auflegt, während nach Einführung aller Zigaretten der zu wägenden Gruppe die   Abhebevorrichtung   (17) so weit nach unten sinkt, dass die Waagschale (14)

   wieder auf dem Waagebalken (23) liegt und die Abhebevorrichtung   (17)   nicht mehr berührt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abhebevorrichtung (17), welche die schachtelartige Waagschale (14) mit Hilfe von Haken (16) trägt, in welche sich Zapfen (15) der Waagschale legen, mit Hilfe eines Hebels (19) angehoben und gesenkt wird, der durch eine Führungsnut (22) einer während des Abzähl-und Wägevorganges bewegten Scheibe (13) betätigt wird.
    . 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Waagschale (14), deren Breite vorzugsweise nicht wesentlich grösser ist als der Durchmesser einer Zigarette, in der Verlängerung eines fortlaufenden Zigarettenstranges angeordnet ist, aus welchem die Zigaretten für gewöhnlich durch Scheiben (3, 4) mit Schraubenflächen seitlich hinausbewegt werden, von denen mindestens eine für die Zeit der Zuführung der Zigarette zur Waagschale durch Verschieben ausser Wirksamkeit gesetzt wird.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass während der Zuführung der Zigarette zur Waagschale eine der mit Schraubenflächen versehenen Scheiben (3, 4) mit Hilfe eines Hebels (9) in axialer Richtung verschoben wird, welcher mit einer am Umfang derjenigen Trommel (13) angeordneten Kurvennut (12). zusammenarbeitet, deren eine Stirnfläche die Kurvennut (22) zur Betätigung der Abhebevorrichtung (17) trägt. <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 ohne weiteres in Seitenrichtung hinausgenommen werden kann.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Waagschale (14), deren Breite vorzugsweise nur wenig grösser ist als der Durchmesser einer Zigarette, eine durchsichtige oder gegebenenfalls umklappbare Seitenwand enthält. EMI4.2
AT144411D 1934-04-26 1935-04-01 Vorrichtung zum Abzählen und Wiegen einer bestimmten Anzahl von aus einer Zigarettenmaschine kommenden Zigaretten. AT144411B (de)

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