AT144383B - Verfahren zur Kenntlichmachung verschiedenartiger Karbolineumemulsionen. - Google Patents
Verfahren zur Kenntlichmachung verschiedenartiger Karbolineumemulsionen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Kenntlichmachung verschiedenartiger Karbolineumemulsionen. Zu den wichtigsten und gebräuchlichsten Schädlingsbekämpfungsmitteln im Obstbau zählen die verschiedenen Ölpräparate, die in wässeriger Emulsion zur Anwendung gelangen. Unter diesen Präparaten nehmen die sogenannten Obstbaumkarbolineen die erste Stelle ein. Obstbaumkarbolineen sind Gemische mehr oder minder hochsiedender Öle, insbesondere Teeröle und einem Emulsionsvermittler, der die Emulgierung der Öle in Wasser ermöglicht. In den letzten Jahren haben sieh insbesondere zwei Typen von Obstbaumkarbolineen ausgebildet : Die altbekannten Karbolineen der"Normaltype", die vorwiegend auf Mittelölbasis zusammengesetzt sind, und die sogenannten konzentrierten Karbolineen der "Schweröltype", die vorwiegend auf Schwerölbasis aufgebaut erscheinen. Die Karbolineen letzterer Type übertreffen die"Normalkarbolineen"bedeutend an insektizider Wirksamkeit, so dass meist von den konzentrierten nur die Hälfte jener Menge notwendig ist, die von den Normalkarbolineen für eine wirksame Schädlingsbekämpfung angewandt werden muss. Trotz der grossen Vorteile, die die konzentrierten Karbolineen für die Praxis besitzen (erhöhte Wirksamkeit bei geringerem Verbrauch, Ersparnis an Fracht, relativ billigerer Preis), begegnet diese Karbolineumtype sowohl in ernsten Fachkreisen wie in der Praxis noch immer gewissen Bedenken und wird vielfach abgelehnt. Diese Bedenken stützen sich vor allem darauf, dass die Karbolineen der beiden Typen für den Laien überhaupt nicht und vom Fachmann erst nach eingehender chemischer und physikalischer Untersuchung voneinander unterschieden werden können. Dieser Ubelstand führt oft zu bewussten und unbewussten Verwechslungen, die deshalb verhängnisvoll sind, da die Normalkarbolineen in der für konzentrierte Karbolineen bestimmten Konzentration nur ungenügend wirken, anderseits aber die"konzentrierten Karbolineen", in der"Normalkonzentration"angewandt, starke Pflanzenschäden verursachen. Aus diesem Umstande geht zur Genüge hervor, dass es einen technischen Fortschritt bedeuten würde, diese beiden Karbolineumtypen einwandfrei, auch für den Laien leicht kenntlich, voneinander unterseheidbar herzustellen. Es war naheliegend, diese Unterscheidung durch entsprechende Färbung, z. B. des konzentrierten Karbolineums, vorzunehmen. Tatsächlich wurde bald nach Ausarbeitung der Schwerölkarbolineumtype verschiedentlich versucht, diese Type durch intensive Färbung kenntlich zu machen. Alle Versuche scheiterten daran, dass das schwarzbraune Karbolineum sehr grosse Farbstoffmengen zur intensiven Färbung benötigen würde. Eine grosse Schwierigkeit liegt jedoch darin, dass zur Färbung der Karbolineen öllösliche Farbstoffe, zur Färbung der wässerigen Emulsion dagegen wasser- EMI1.1 in gewünschter Weise zu lösen. Es sind daher auch, trotz dem Verlangen aus praktischen Kreisen, gefärbte Obstbaumkarbolineen noch nirgends hergestellt worden. Die gestellte Aufgabe lässt sich wie folgt abgrenzen : Einem Ölpräparat ist ein darin löslicher Farbstoff einzuverleiben, der dann bei der praktischen Anwendung des Ölpräparates, die in stark verdünnter wässeriger Emulsion erfolgt, in die wässerige Phase übergeht und diese intensiv färbt. Diese Aufgabe erscheint mit vorliegender Erfindung gelöst. Wenn auch die Kennzeichnung verschiedener Stoffe durch Färbung allgemein üblich und bekannt ist, so ist doch ein technischer Fortschritt darin zu erblicken, dass es nunmehr möglich ist, ein zweiphasiges System (Öl/Wasser) derart zu färben, dass der Farbstoff der einen Phase zugesetzt wird (Öl), damit die andere Phase (Wasser) bei der praktischen Verwendung gefärbt erscheint, was bisher trotz zahlreicher Versuche noch nicht gelungen war. Besonders geeignet erwiesen sich Indikatoren, wie Bromphenolblau, Lackmus, Neutralrot, Phenolphtalein, die bei einer bestimmten Wasserstoffionenkonzentration, auf die das Präparat bei der Erzeugung einzustellen ist, eine intensive Färbung ergeben. Nebenbei wird bei der derartigen Herstellung der Effekt erzielt, dass durch den erfindungsgemässen Farbstoffzusatz eine genaue Betriebskontrolle für die richtige Beschaffenheit des Präparates hinsichtlich des für genügende biologische Wirkung optimalen Ph gegeben ist. Ein weiterer besonderer technischer Effekt erscheint darin gelegen, dass die erfindungsgemäss bereiteten Präparate bei der praktischen Verwendung den Vorteil zeigen, dass eine erfolgte Behandlung der Pflanzen u. dgl. mit diesen Präparaten nachher viel leichter feststellbar ist als bei Verwendung ungefärbter Präparate ; dieser Vorteil ist für die Überprüfung durchgeführter pflanzenschutzlicher Mass- nahmen von grösster Bedeutung. Als Beispiel wird der Zusatz von Phenolphtalein zu alkalischen Emulsionen angeführt. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Kenntlichmachung verschiedenartiger Karbolineumemulsionen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass man dem unverdünnten Präparat einen darin löslichen Indikator zusetzt, welcher bei der nachfolgenden Verdünnung mit Wasser eine intensive Färbung der Emulsion ergibt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
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