AT144227B - Verfahren zum Abschluß eines Mehrleiterstarkstromkabels. - Google Patents
Verfahren zum Abschluß eines Mehrleiterstarkstromkabels.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Abschluss eines Mehrleiterstarkstromkabels. Es ist bekannt, Mehrleiterstarkstromkabel mit nur einem für alle Adern gemeinsamen Bleimantel, insbesondere Gürtelkabel, mit Hilfe einer Spreizkappe abzuschliessen, die mit rohrförmigen Ansätzen zum Herausführen der einzelnen Kabeladern versehen ist. Diese Spreizkappe wird über den gemeinsamen Bleimantel geschoben und gegen die herausgeführten Kabeladern sowie gegen den Bleimantel abgedichtet. Es ist ferner bekannt, diese Abdichtung in der Weise vorzunehmen, dass die Austrittsstellen der Kabeladern aus der Spreizkappe mit Isolierband bewickelt werden. Der Abschluss eines Mehrleiterkabels in der angegebenen Weise, insbesondere die Abdichtung der Spreizkappe mit Hilfe eines Isolierbandes, hat gewisse Nachteile. Einmal ist es sehr schwierig, wenn nicht gar unmöglich, einen völlig dichten Abschluss zwischen der Spreizkappe und den Kabeladern allein durch Bewickeln der Austrittsstelle mit einem Isolierband zu erhalten, insbesondere dann, wenn innerhalb der Spreizkappe erhebliche'Überdrücke auftreten können. Ausserdem hat eine Abdichtung der erwähnten Art keine lange Lebensdauer, denn schon bei der Montage des Kabels und bei jeder am Kabel später vorgenommenen Änderung wird die Austrittsstelle der Kabeladern aus der Spreizkappe ausserordentlich auf Zug und Biegung beansprucht. Diese Beanspruchungen hält eine Bewicklung mit Isolerband nicht aus. Sie erleidet also leicht Beschädigungen und bietet somit keinen sichern Schutz gegen Ausfliessen von Kabelmasse aus der Spreizkappe. Erfindungsgemäss werden diese Nachteile vermieden. Zum Abschluss eines Mehrleiterstarkstromkabels wird in an sich bekannter Weise eine mit Durchführungsöffnungen für die Kabeladern versehene Spreizkappe verwendet. Nach der Erfindung werden die Kabeladern von ihrer Austrittsstelle aus dem gemeinsamen Bleimantel bis zu ihrem Ende mit einem Isolierband öl-und massedicht bewickelt. Darauf wird über die Austrittsstelle der Kabeladern eine Spreizkappe geschoben, und diese wird gegen die bewickelten Kabeladern vorzugsweise mit Hilfe von Stopfbuchsen abgedichtet. Auf diese Weise erhält man einen einwandfreien betriebssicheren und dauerhaften Kabelabschluss, der ausserdem gegenüber den bekannten Anordnungen den Vorteil hat, dass er leicht demontiert werden kann, da bei ihm keine Wickelkeulen zu lösen sind. In der Zeichnung ist ein nach dem neuen Verfahren hergestellter Kabelabschluss dargestellt. Die mit einer Isolation a versehenen Kabeladern b des Kabels c sind von ihrer Austrittsstelle d aus dem gemeinsamen Bleimantel bis zu ihrem durch eine Anschlusshülse e verschlossenen Ende mit einer öldichten Bewicklung f versehen. Die Austrittsstelle d ist von einer mit einem Deckel g verschlossenen Spreizkappe h umgeben. Die mit Isolierband f umwickelten Kabeladern b sowie das Kabel c sind gegen den Deckel g bzw. das Gehäuse h mit Hilfe von Stopfbuchsen i bzw. k abgedichtet. Die gemäss der Erfindung verwendete Spreizkappe kann aus Isolierstoff oder Metall bestehen. Vorteilhaft besteht sie aus festem Material, so dass sie bei innerem Druck nicht aufgeweitet wird. Sie kann gegen den Bleimantel auch durch Lötung abgedichtet sein. Für die Durchführung der Kabeladern kann sie in an sich bekannter Weise mit rohrförmigen Ansätzen versehen sein. Zweckmässig wird sie nach der Montage mit Öl oder Masse ausgegossen und mit einem Ausdehnungsraum für die Ausgussmasse versehen. Die Kabeladern können, anstatt mit einem Isolierband bewickelt zu werden, auch mit einem öldiehten Isolierschlauch versehen werden.
Claims (1)
- EMI2.1 EMI2.2 EMI2.3 der Kabeladern (b) aus dem gemeinsamen Bleimantel eine mit Durehführungsöffnungen für die Kabeladern (b) versehene Spreizkappe (g, h) geschoben und diese schliesslich gegen die Kabeladern (b), vor- EMI2.4 EMI2.5
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| AT144227D AT144227B (de) | 1934-02-10 | 1935-02-09 | Verfahren zum Abschluß eines Mehrleiterstarkstromkabels. |
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1935
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