AT144078B - Fahrrad mit veränderlicher Übersetzung. - Google Patents

Fahrrad mit veränderlicher Übersetzung.

Info

Publication number
AT144078B
AT144078B AT144078DA AT144078B AT 144078 B AT144078 B AT 144078B AT 144078D A AT144078D A AT 144078DA AT 144078 B AT144078 B AT 144078B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
wheel
axle
bike
hollow shaft
axis
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Tullio Campagnolo
Original Assignee
Tullio Campagnolo
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tullio Campagnolo filed Critical Tullio Campagnolo
Application granted granted Critical
Publication of AT144078B publication Critical patent/AT144078B/de

Links

Landscapes

  • Axle Suspensions And Sidecars For Cycles (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Fahrrad mit veränderlicher Übersetzung. 



   Es sind bereits Fahrräder mit veränderlicher Übersetzung bekannt geworden, bei denen die Hinterradnabe Kettenräder verchiedener Grösse trägt und die Radachse in den Führungssehlitzen der hinteren Gabel verstellbar ist. Bei diesen bekannten Konstruktionen ist jedoch die bei jedem Übersetzungswechsel notwendige Zentrierung des Hinderrades nach Verschiebung des Rades in den Schlitzen der Hinderradgabel schwierig und erfordert einen beträchtlichen Zeitaufwand. 



   Dieser Nachteil wird dadurch vermieden, dass erfindungsgemäss die in einer Hohlwelle angeordnete Achse an dem einen Ende ein sehraubbares Einstellorgan und an dem andern Ende ein mittels eines Exzenters verstellbares Klemmorgan aufweist. 



   In den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 



  Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf die Hinterradgabel eines Fahrrades mit veränderlichem Übersetzungverhältnis, Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Nabe des Hinterrades, Fig. 3 eine Seitenansicht des Endes eines der Schenkel der Hinterradgabel und die Fig.   4-6   zeigen   Längs- und Querschnitte durch   das Kopfende der Hinterradachse, u. zw. in zwei verschiedenen Stellungen. 



   Bei der dargestellten Ausführungsform ist das Rad 4 zwischen den beiden Ästen 2, 2'der hinteren 
 EMI1.1 
 Lauf angeordnet, welche verschiedene Zähnezahlen und dementsprechend verschiedene Durchmesser aufweisen, um das   Übersetzungsverhältnis   wechseln zu können. Natürlicherweise ist es. wenn man die Kette von einem beispielsweise 18 Zähne aufweisenden Rad auf ein Rad mit 20 Zähnen auflegt, nötig, das Hinterrad dem mit den Pedalen verbundenen Kettenrad etwas zu nähern. Diese Bewegung muss in paralleler Weise vorgenommen werden, damit das Rad seine zentrierte Lage behält. Zu diesem Zweck sind die zur Aufnahme der Enden der Achse bestimmten Schlitze 19 (Fig. 3) am Ende der Hinterradgabelschenkel mit einer Zahnstange 9 ausgestattet, in welche entsprechende Zähne 9'eingreifen, mit welchen die beiden Enden der Hohlwelle 12 seitlich versehen sind.

   Diese Ausbildung hat zur Folge, dass die Verstellung der Hohlwelle in den Schlitzen 19 nur zusammen mit einer Drehbewegung dieser Hohlwelle vorgenommen werden kann und die beiden Zahnstangen die Hohlwelle zwingen, sich bei Vorwärtsoder Rückwärtsverstellung parallel zu verschieben. wobei die Zentrierung des Rades beibehalten bleibt. 



   Es ist selbstverständlich nötig, dass nach erfolgter Längseinstellung des Rades zwischen den Gabelarmen die Achse an Ort festgelegt wird. Zu diesem Zweck können die in Fig. 2 dargestellten Mittel verwendet werden. Gemäss dieser Ausbildung ist eine Achse 3 vorgesehen, deren eines Ende mit Gewinde versehen ist, wogegen das Kopfende verdickt ist und ein transversal verlaufendes ovales Loch 13 aufweist. Auf das das Gewinde aufweisende Ende ist eine einstellbare Überwurfmutter 6 aufschraubbar. 
 EMI1.2 
 mit einem exzentrisch angeordneten Loch 11 gelagert. Auf die Achse 3 ist die Hohlwelle 12 aufgeschoben, deren Enden Gewinde aufweisen, in die die mit den Zahnstangen 9 der hinteren Gabel kämmenden Zähne 9' eingefräst sind.

   Auf diese Hohlwelle sind gegen die beiden Enden der Nabe 15 zwei in ihrer zentralen Bohrung ein Gewinde aufweisende Scheibchen 20 (Fig. 4) aufgeschraubt, um die Nabe in der richtigen Lage halten zu können. Diese Scheiben 20 sind so ausgebildet, dass sie auf ihrer die Innenfläche der Gabelschenkel berührenden Aussenseite nach innen eingezogen sind und am Rand bzw. Umfang eine Aufrauhung, z.

   B. eine Sternzahnung, aufweisen, so dass sie eine scharfkantige Anlagefläche erhalten, welche die Festlegung des Rades erleichtert. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Zur Betätigung des Knebels 14 dient im dargestellten Ausführungsbeispiel eine Stange 1, welche durch ein Gelenk 16 mit einem in seinem mittleren Teil einen viereckigen Querschnitt aufweisenden 
 EMI2.1 
 die exzentrisch angeordnete viereckige Bohrung 11 des Knebels 14 und durch ein unteres Loch der   Büchse 10   durchgesteckt ist und auf dessen ein Gewinde tragendes Ende eine Schraubenmutter 21 befestigt ist 
 EMI2.2 
 seite des Gabelschenkel 2 und bildet eine   Reibungsfläche,   welche die Drehung der Achse verhindert.

   Die Überwurfmutter 6, die auf das mit Gewinde versehene Ende der   Achse. 3 aufgesehraubt   ist, kann vermittels zweier Klemmschrauben 7, 7'fixiert werden. Um eine Beschädigung des Gewindes der zentralen 
 EMI2.3 
 beweglicher Druckkissen, die auf ihren der Achse 4 zugewandten Flächen mit dem Gewinde der Achse entsprechenden Nuten versehen sind, auf die Achse übertragen. Die Überwurfmutter dient dazu,   um   die gesamte Anordnung an Ort zu fixieren, nachdem das Rad in transversalem Sinn genau zentriert worden ist. 



   Zwecks Zusammenbaues der Vorrichtung wird wie folgt vorgegangen :
Nachdem das Rad in der gewöhnlichen Weise auf der Hohlwelle 12 montiert worden ist, wird die Hohlwelle in die Schlitze   19,   die in den hinteren Gabelenden vorgesehen sind, derart eingeführt, dass die Zähne 9'in richtigem Eingriff mit den beiden Zahnstangen 9 stehen ; sodann wird die Achse 3 durchgesteckt, auf der mit gewisser Vorspannung die Mutter 6 aufgesehraubt wird. Nachdem man sieh vergewissert hat, dass die Betätigungsstange 1 sich in einer solchen Stellung befindet, dass der Kopf 3'der Achse. 3 soweit als möglich vom Rand der Büchse 10 entfernt ist, wird die Mutter 6 endgültig bis zum Aufsitzen angezogen, wobei sie an Ort vermittels der Schrauben 7, 7'gesichert wird. Dadurch ist das Rad fixiert.

   Um einen Wechsel der Übersetzung durchführen zu können, ist es nötig, das Rad freizugeben. Man dreht mit der Hand die Stange   1,   wodurch eine Verschiebung der   Büchse   10 nach aussen (von der Stellung in Fig. 6 nach derjenigen in Fig. 5) und eine Lockerung des Rades bewirkt wird. Sodann kann, nachdem das Rad nach vorwärts oder   rückwärts   in den Schlitzen 19 verschoben wurde, die Kette von einem Kettenrad auf ein anderes gelegt werden ; zufolge der Wirkung der mit der Zahnstange 9 in Eingriff stehenden Zahnstange 9'bleibt das Rad zentriert. Hierauf wird durch Drehung der Stange 1 im entgegengesetzten Sinn die Büchse 10 wieder in die Stellung gemäss Fig. 6 gebracht, in welcher sie das Rad sichert. 



   Der Antriebsstange 1 kann ein Hebel zum Verstellen der Kette zugeordnet werden. Die Stange 1 kann durch einen auf der   Büchse   10 angeordneten Schlüssel ersetzt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Fahrrad mit   veränderlicher Übersetzung,   bei dem die Hinterradnabe Kettenräder verschiedener Grösse trägt und die Radachse in den Führungsschlitzen der hinteren Gabel verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die in einer Hohlwelle (12) angeordnete Achse   (3)   an dem einen Ende ein   schraub-   bares Einstellorgan   (6)   und an dem andern Ende ein mittels eines Exzenters (14) verstellbares Klemmorgan   (10)   aufweist.

Claims (1)

  1. 2. Fahrrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellorgan aus einer auf die Achse (. 3) aufgeschraubten Mutter (6) besteht, die mittels zweier Klemmschrauben (7, 7') fixierbar ist.
    3. Fahrrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmorgan von einer den Kopf (3') der Achse (3) umgebenden Büchse (10) gebildet ist, die mittels eines in einem ovalen Loch des Achsenkopfes (. 3') angeordneten, auf einem in der Büchse drehbar gelagerten Bolzen (16') exzentrisch sitzenden EMI2.4
AT144078D 1933-05-04 1934-04-18 Fahrrad mit veränderlicher Übersetzung. AT144078B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT144078X 1933-05-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT144078B true AT144078B (de) 1935-12-27

Family

ID=11145042

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT144078D AT144078B (de) 1933-05-04 1934-04-18 Fahrrad mit veränderlicher Übersetzung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT144078B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2130898C3 (de) Fahrzeuglenkgestänge
AT144078B (de) Fahrrad mit veränderlicher Übersetzung.
DE2639309A1 (de) Federnder lenkungsstabilisator
DE486400C (de) Freilaufnabe mit Ruecktrittbremse fuer Fahrraeder und Motorfahrraeder
DE74428C (de) Vorrichtung zur Umwandlung eines Zweirades in ein Dreirad
DE400017C (de) Von Hand zu fuehrender zweiraedriger Motorpflug
DE73199C (de) Antriebvorrichtung für Sicherheits-Fahrräder
DE528325C (de) Mehrteiliger Fahrradantrieb mit Steckachse
DE238420C (de)
DE165882C (de)
DE446753C (de) Lenkvorrichtung fuer Fahrraeder und Motorraeder
DE537572C (de) Reibungsbremse fuer durch Tretkurbeln angetriebene Fahrzeuge
DE584421C (de) Vorrichtung zum Anbringen und Abnehmen der Raeder bei Fahrraedern
AT89830B (de) Freilaufkupplung für Fahrradnaben.
DE426169C (de) Hebelmutter zur Befestigung von Nabenachsen bei Fahrraedern
DE533900C (de) Riemenspannvorrichtung
AT91913B (de) Nabe für Fahrräder, Motorräder u. dgl. mit drei Geschwindigkeiten und Freilauf.
DE111242C (de)
DE174050C (de)
DE647675C (de) Verbindung von Schlepper und Pflug
DE654815C (de) Vorrichtung zur Einstellung und Festlegung der Radachse von Fahrraedern
DE680871C (de) Ausfallgabelende fuer das Hinterrad an Fahr- und Kraftraedern
DE604566C (de) Lenkvorrichtung fuer landwirtschaftliche Fahrzeuge mit Zugtierantrieb
DE88731C (de)
DE280353C (de)