AT143595B - Vorrichtung zum Aufrechthalten der Temperatur von Körpern. - Google Patents
Vorrichtung zum Aufrechthalten der Temperatur von Körpern.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zum Aufreehthalten der Temperatur von Körpern. Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, mit welcher man kleinere Mengen beliebiger Stoffe in einfacher und bequemer Weise auf einer bestimmten, zwischen der Aussentemperatur und einigen hundert Grad Wärme liegenden Temperatur halten kann. Die Vorrichtung besteht aus einem Dewarsehen Gefäss und einer selbsttätig geregelten Heizvorrichtung für den Innenraum des Gefässes. In der Zeichnung ist in Fig. 1 als Beispiel ein Längsschnitt durch eine erfindungsgemässe Vorrichtung dargestellt, die zum Ausbrüten von Bazillenkulturen dienen soll. Fig. 2 zeigt beispielsweise ein Schaltschema einer elektrischen Heizvorrichtung für den Innenraum des Dewarschen Gefässes ; Fig. 3 zeigt, wie der Heizkörper im luftleeren Zwischenraum des Dewarschen Gefässes untergebracht werden kann und Fig. 4 die Ausbildung der Bodenfläche des Dewarschen Gefässes als parabolischen Reflektor. Nach Fig. 1 ist im Deckel 2 des Dewarschen Gefässes 1 eine Öffnung 3 zur Aufnahme der mit dem Untersuchungsstoff beschickten Eprouvette 4 vorgesehen. Innerhalb des Gefässes 1 befinden sich ein elektrischer Heizwiderstand 5 und ein Kontaktthermometer 6. Wird durch den Heizwiderstand Strom geleitet, so wird der Innenraum des Gefässes 1 samt den darin befindlichen Gegenständen, wie hier die Eprouvette 4 mit ihrem Inhalt, erwärmt. Sobald die Temperatur die gewünschte Höhe erreicht, wird durch das Kontaktthermometer 6 in bekannter Weise der Heizwiderstand 5 kurz geschlossen (s. Fig. 2). Das Kontaktthermometer kann aber auch über ein Relais den Heizstrom ausschalten. Das langsame Fallen der Temperatur im Dewarschen Gefäss erleichtert das genaue Gleichhalten der gewünschten Temperatur. Die Genauigkeit kann dadurch erhöht werden, dass dieses Gefäss mit einem Stoff von einer höheren spezifischen Wärme, als die Luft sie hat, gefüllt wird. Wird also der Innenraum mit einer Flüssigkeit, z. B. Öl, so gefüllt, dass sie die Eprouvette 4, den Heizwiderstand 5 und das Thermometer 6 umspült, so gehen die Temperaturänderungen im Innenraum wesentlich langsamer vor sieh, als wenn nur Luft vorhanden wäre, wodurch es aber der Regelungseinrichtung leichter wird, den Temperaturschwankungen zu folgen und sie auszugleichen. Um unbeabsichtigte Wirkungen der im Innern des Dewarschen Gefässes auftretenden Wärmestrahlung auszuschalten, kann diese Innenwand so ausgebildet werden, dass sie die Wärmestrahlen nicht reflektiert, z. B. matt schwarz gehalten sein. Zum Schutz gegen mechanische Zerstörung kann der Heizwiderstand auch im luftleeren Zwischenraum des Dewarschen Gefässes untergebracht werden. In diesem Falle muss der Heizwiderstand mit der inneren Wand des Gefässes in inniger Berührung stehen. Dies wird z. B. dadurch erreicht, dass der den Heizwiderstand bildende Draht über die Aussenseite der Innenwand gewickelt wird (Fig. 3). Auch in diesem Falle wird die innere Wand vorteilhaft verspiegelt, so dass die Wärmeverluste durch Strahlung nach aussen auf ein Mindestmass herabgesetzt werden. Der Boden des Dewarschen Gefässes kann auch so geformt werden, dass er verspiegelt als parabolischer Reflektor wirkt (Fig. 4). Wird der Heizwiderstand im Brennpunkte dieses Reflektors angebracht, so verlaufen die Wärmestrahlen 7 parallel zu den Seitenwänden, wodurch die erzeugte Wärme möglichst ausgenützt wird. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Aufrechthalten der Temperatur von Körpern, bestehend aus einem Dewarschen Gefässe und einer selbsttätig geregelten Heizvorrichtung für seinen Innenraum. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizvorriehtung im luftleeren Zwischenraum des Dewarsehen Gefässes untergebracht ist. <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 Gefässes als parabolischer Reflektor ausgebildet ist.4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenraum des Dewarschen Gefässes mit einem Stoff von höherer spezifischer Wärme gefüllt ist, als die Luft sie hat.5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwand des Dewarschen Gefässes in einer nicht reflektierenden Farbe gehalten ist. EMI2.2
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| AT143595T | 1934-03-10 |
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