AT143032B - Kosmetisches Mittel. - Google Patents

Kosmetisches Mittel.

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Benckiser Gmbh Joh A
Fritz Draisbach
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  Kosmetisches Mittel. 



   Beim Waschen der Haare mit Seifen, Seifenpulvern u. ähnl. alkalischen Stoffen bleibt nach dem ersten Abspülen des Seifenschaumes mit kaltem oder warmem Wasser infolge Adhäsion immer noch ein Rest dieser stark alkalisch reagierenden Seifenlösung in den Haaren zurück. Bei weiterem Nachspülen mit Wasser tritt nun durch Hydrolyse der Seife eine von den Härtebildnern des Spülwassers herrührende Abscheidung von   Kalk-und Magnesiaseife   ein. Diese Kalk-und Magnesiaseifen sind sehr zähe, klebrige Stoffe, die sich in die feinen Poren der Haare setzen und ihnen dadurch ein unansehnliches, stumpfes Aussehen geben, wodurch der Wascheffekt trotz Befreiung der Kopfhaut und Haare von Schmutz. mangelhaft bleibt. 



   Man hat zwar versucht, diesem Übelstand dadurch zu begegnen, dass man analog den bekannten Reinigungsverfahren des Wassers dem Spülwasser Soda zusetzte. Der Erfolg war aber nur teilweise besser, weil sich dann zwar keine klebrigen   Kalk-und Magnesiaseifen   mehr bilden, dafür aber Calcium- und Magnesiumearbonate ausfallen, u. zw. in solch feiner Form, dass sie sich ebenfalls im Haare festsetzen, wenn auch nicht so hartnäckig wie die Erdalkaliseifen. Ein weiterer Fortschritt in dieser Richtung wurde durch die Verwendung von   Wein-und Zitronensäure   zur Nachbehandlung des gewaschenen Haares erzielt.

   Diese Stoffe verhindern zwar die Bildung von Flockungen und das Abscheiden fester Körper, haben aber den grossen Nachteil, dass sie in wässriger Lösung stark sauer reagieren, da der Wasserstoffionenexponent der Weinsäure und Zitronensäure in wässriger Lösung zwischen 2 und 3 liegt und diese saure Reaktion einen ungünstigen Einfluss auf den Haarboden, die Kopfhaut und die Haare selbst hat. 



  Ein weiterer Nachteil dieser Stoffe ist ihr hoher Preis. 



   Es wurde nun gefunden, dass sich für die vorgenannten Zwecke die sauren Alkalisalze der Phosphorsäure oder Pyrophosphorsäure sowie die wasserlöslichen Salze der   Metaphosphorsäure   ganz besonders gut eignen. Gegenüber den organischen Säuren sind sie ganz bedeutend weniger sauer, da ihr Wasserstoffionenexponent zwischen PH = 4'5 und PH = 5 liegt. Ausserdem ist infolge ihrer starken Pufferkapazität ihre biologische Wirkung äusserst günstig, da sie weder das Haar selbst noch die Kopfhaut angreifen, infolgedessen ihr Einfluss auf beide auch bei längerem und öfterem Gebrauch nie schädlich ist. Ein zweiter nicht gering zu veranschlagender Vorteil ist ihre grosse Billigkeit, die ihren weitgehenden Gebrauch überhaupt erst möglich macht. 



   Die Verwendung dieser Stoffe ist mit dem gleich günstigen Erfolge auch für das Waschen und   Reinigen jedes tierischen Haares (Pelze usw. ) möglich.   



   Zum Zwecke grösserer Lagerbeständigkeit in feuchtem Klima hat es sich als sehr vorteilhaft er- 
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kosmetisches Mittel zur Behandlung von Haaren nach erfolgtem Waschen derselben mit Seife oder seifenähnlichen alkalischen Stoffen, bestehend aus sauren Alkalisalzen der Ortho-oder Pyrophosphorsäure oder den wasserlöslichen Alkalisalze der   Metaphosphorsäure   oder aus Gemischen dieser Salze, deren PH Werte zwischen 4'5 und 5 liegen. 

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Claims (1)

  1. 2. Kosmetisches Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe mit wasserabstossenden Mitteln überzogen bzw. imprägniert ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT143032D 1932-12-12 1932-12-24 Kosmetisches Mittel. AT143032B (de)

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