AT142990B - Verfahren zur Förderung fester Stoffe durch Rinnen, Leitungen u. dgl. - Google Patents
Verfahren zur Förderung fester Stoffe durch Rinnen, Leitungen u. dgl.Info
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- Emulsifying, Dispersing, Foam-Producing Or Wetting Agents (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Fördertm, r fester Stoffe durch Rinnen, Leitungen u. dgl. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Förderung'fester Stoffe, z. B. von Steinen, Kies, Erde od. dgl., durch Rinnen, Leitungen od. dgl., vorzugsweise unter Benutzung von Pressluft. Derartige Verfahren sind bereits bekannt. Bei dem sogenannten Blasversatzverfahren z. B. werden Hohlräume in Bergwerken mit Erde, Steinen usw. dadurch ausgefüllt, dass ein Gemiseh des Versatzgutes mit Wasser hergestellt und mittels Pressluft in die auszufüllenden Hohlräume gedrückt wird. In manchen Fällen, z. B. bei der Förderung von pulverförmigen Substanzen, wie Staubkohle oder Asche, wird auch auf die Anwendung von Wasser verzichtet und das Fördergut lediglich mit Pressluft durch die Leitungen ge- drückt, indem man dafür sorgt, dass eine innige Durchmischung des Fördergutes mit der Förderluft, sozusagen eine Art von #Kohle-Luft-emulsion" bzw. von #Luft-Asche-Emulsion" gebildet wird. Der Aus- druck "Emulsion" ist hier eigentlich nicht am Platze, da es sich nicht um eine echte Emulsion handelt, wird jedoch in der Literatur zuweilen gebraucht, um die innige Mischung der einzelnen Bestandteile zu versinnbildlichen. Der Nachteil aller dieser Verfahren ist jedoch der, dass an der Aufgabevorriehtung, wo die Pressluft dem Gut zugeleitet wird, sowie in den Föderleitungen ein starker Verschleiss sowie Korrosions- EMI1.1 dieses Vorschlages, z. B. gerade für das Blasversatzverfahren, in Frage gestellt wird. Das Verfahren ist daher überhaupt nur in den Fällen anwendbar, wo'die Anwesenheit des Öles aus andern, nicht lediglieh EMI1.2 verfeuern lässt. In diesem Falle wird also, wenn man hier wieder den Ausdruck"Emulsion"gebrauellen will, eine"Kohle-Öl-Emulsion", also eine Emulsion des Fordergutes mit dem Fördermittel, gebildet. Dies ist naturgemäss auch nur dann möglich, wenn das Fördergut von pulver-und staubförmiger Beschaffen- heit ist. Demgegenüber besteht das Wesen der Erfindung darin, dass zur Förderung fester Stoffe, z. B. von Steinen, Kies oder Erde, durch Leitungen, Rinnen od. dgl. eine Wasser-Öl-Emulsion, gebildet aus Wasser und einem leicht mit Wasser emulgierbaren 01, gebildet und dem zu fördernden Gut zugesetzt wird. Auf die Reihenfolge des Zusatzes der einzelnen Bestandteile kommt es dabei nicht an. Es kann also beispiels- EMI1.3 misehung und damit Emulsionsbildung stattfindet. Der Wasserzusatz kann selbstverständlich für den Fall, dass das Fördergut bereits genügend Wasser enthält, auch unterbleiben. Die dem Fördergut zugesetzte und mit ihm innig vermischte Emulsion überzieht die einzelnen Teile des Gutes mit einer dünnen, aber äusserst widerstandsfähigen Haut. Gleichzeitig wird ein dünner, verschleissfester Film auf den mit dem Gut in Berührung kommenden Metallteilen der Aufgabe-und Fördervorrichtung gebildet. Durch diesen Film wird eine genügende Schmierwirkung erzeugt, um den Verschleiss erheblich zu vermindern ; auch übt der Film eine korrosionsschützende Wirkung aus. Es gelingt <Desc/Clms Page number 2> auf diese Weise, mit sehr kleinen Ölmengen eine bedeutende Herabsetzung der Versehleisswirkung zu erzielen, wie an Hand von Grossbetriebsversuchen nachgewiesen werden konnte. Hiedurch wird das Verfahren auch für die Fälle wirtschaftlich möglich, in denen wie beim Blasversatzverfahren an sieh keine Anwesenheit von Öl erforderlich wäre. Folgende Merkmale sind also notwendig, um das Wesen der Erfindung zu kennzeichnen. 1. Es muss ein Fördergut vorhanden sein, welchem die Emulsion zugesetzt wird. Das Fördergut ist also nicht ein Bestandteil der Emulsion. Es braucht nicht notwendig staub-oder pulverförmig zu sein, sondern kann auch stückig sein, wie z. B. Steine. 2. Es ist die Anwesenheit von Wasser erforderlich. 3. Es ist die Anwesenheit von Öl erforderlich, aber nicht von irgendeinem beliebigen Öl, sondern von einem mit Wasser leicht emulgierbaren 01. 4. Es muss dafür Sorge getragen sein, dass eine innige Durchmischung der Emulsionsbestandteile und damit eine Emulsionsbildung eintritt. Als leicht emulgierbares Öl kann man grundsätzlich jedes Mineralöl, z. B. vom Schmieröltypus, das einen geeigneten Emulgator enthält, anwenden. Als Emulgatoren kommen insbesondere die öllösliehen Alkalisalze der Sulfonsäuren in Betracht, die bei der Behandlung von Mineralölen mit Schwefelsäure anfallen. Als weitere Beispiele für die Anwendung des Verfahrens gemäss der Erfindung seien erwähnt : Entaschungsanlagen in Kesselhäusern, Verarbeitungsverfahren mit Hochofenschlacke, Transport von granulierten Erden, Erzgriess, Koksgriess u. dgl.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Förderung fester Stoffe durch Rinnen, Leitungen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, EMI2.1 Öles, falls dagegen kein oder nur wenig Wasser zugesetzt wird oder im Gut vorhanden ist, eine wässrige Emulsion eines solchen Öles zugesetzt wird.
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| DE142990X | 1934-01-13 |
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ID=5669484
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| AT142990D AT142990B (de) | 1934-01-13 | 1934-11-30 | Verfahren zur Förderung fester Stoffe durch Rinnen, Leitungen u. dgl. |
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