AT142037B - Verfahren zur Herstellung radioaktiver Fasern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung radioaktiver Fasern.

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  Verfahren zur Herstellung radioaktiver Fasern. 



   Es ist bekannt, Textilfasern, wie z. B. Baumwolle, Leinenfasern, Schafwolle oder daraus hergestellte Textilien, insbesondere für therapeutische Zwecke, radioaktiv zu machen, indem man dieselben mit Lösungen von Radiumsalzen   tränkt   und dann mit Lösungen von Salzen oder Säuren behandelt, welche das Radium in unlöslicher Form ausfällen. 



   Alle bisher derart hergestellten radioaktiven Fasern verlieren einen wesentlichen Teil der unlöslichen Radiumverbindungen bei trockener Beanspruchung oder beim Reinigen mit Waschmitteln durch Herausfallen oder   Herauswasehen   der unlöslichen Radiumverbindungen aus den oberflächlichen Schichten der Fasern. Es tritt dadurch eine weitgehende Verringerung der therapeutischen Wirkung der Fasern, welche auf der Wirkung der radioaktiven Strahlen beruht, ein. Ausserdem sind aber Radiumverbindungen, welche durch Einatmen oder auf andere Weise in den menschlichen Körper gelangen, gesundheitlich schädlich, wenn die Menge einen bestimmten, sehr kleinen Prozentsatz überschreitet, was insbesondere für die Sicherheit der Arbeiter bei der Herstellung solcher radioaktiven Textilien von Bedeutung ist. 



   Radioaktive Textilfasern aus Leinen, Baumwolle, Schafwolle oder Seide, welche bei mechanischer Beanspruchung   oberflächlich   keinen radioaktiven Staub abgeben und beim Reinigen durch Waschen auch keine wesentlichen Verluste an radioaktiven unlöslichen Bestandteilen erleiden, konnten bisher nicht hergestellt werden. 



   Der Anmelder hat nun gefunden, dass die unlöslichen Radiumverbindungen, welche entstehen, wenn man Textilfasern mit löslichen radioaktiven Salzen tränkt, z. B. mit Radiumbromidlösung, und mit Fällungsmitteln, z. B. Ammoniumsulfat, behandelt, sich so weitgehend herauswaschen lassen, dass nach dem Trocknen kein radioaktiver Staub durch Herausfallen der an der Oberfläche oder nahe der Oberfläche befindlichen Teilchen unlöslicher Radiumverbindungen entsteht. Auch beim Reinigen durch Waschen solcher radioaktiver Textilien erfolgt kein Verlust an radioaktiver Substanz. Das Herauswaschen erfolgt durch fortgesetztes Behandeln mit immer erneuertem reinem Wasser, kalt oder warm. bis im Waschwasser mit den bekannten Methoden keine unlöslichen radioaktiven Verbindungen praktisch feststellbar sind. 



   Dieses Herauswaschen der in den   oberflächlichen   Schichten der Faser befindlichen radioaktiven 
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