AT105803B - Verfahren, um Baumwolle einen leinenähnlichen Charakter zu verleihen. - Google Patents
Verfahren, um Baumwolle einen leinenähnlichen Charakter zu verleihen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 Effekterzeugung besonders geeignet und daher in der Hemdenstoffabrikation besonders beliebt. In neuester Zeit hat man diesen Effekt weiter zu verbessern gesucht. Die vorgeschlagenen Mittel, die hier zu verwenden sind, bestehen einerseits in der Kaltmerzerisation, d. h. in der lerzerisation unter 0 C und anderseits in der wechselweisen Anwendung von Kaltmerzerisation und einer Säurebehandlung von Schwefelsäure über 502 Bé, sei es. dass die Baumwolle zuerst merzerisiert und dann pergamentiert oder umgekehrt verfahren wird. Die angewendeten Mittel bestehen also in der Transparierung und der damit verbundenen Versteifung der Baumwollfaser. Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun ein Verfahren, um Baumwolle ein leinenähnliehes Aussehen zu verleihen, dadurch gekennzeichnet, dass man Garne oder Gewebe, deren Feinheit die englische Garnnummer 60 nicht übersteigt, der Einwirkung von Schwefelsäure von 49-50 Bé je nach Garnnummer kürzere oder längere Zeit aussetzt, gut auswaseht und unter Spannung mit Natronlauge über 150 Bé und über 0 C merzerisiert. Die Erfindung beruht also auf der Beobachtung, dass dieses Verfahren auf groben Garnen und Geweben nicht wollähnliche, sondern schwach transparente, d. h. leinenähnliche Effekte liefert. Überraschen aber muss es, dass mit Schwefelsäure unter 50% 0 Bé behandelte Garne oder Gewebe beim nachfolgenden Merzerisieren ein leinenähnliches Aussehen annehmen. Bekanntlich benutzt man die Schwefelsäure von unter 50%2 Bé zur Erzeugung von Effekten, die weicher sind, als die gewöhnliche Baumwolle, d. h. für Effekte, die eine wollähnliche Weichheit besitzen. Der bei groben Garnen erhaltene Leineneffekt bedeutet also ziemlich das Gegenteil von dem, was vorauszusehen war. Zur Ausführung des Verfahrens werden gewöhnliehe Garne unter Nr. 60 verwendet. Die Garne oder Gewebe werden mit Schwefelsäure von 49-50% Bé am besten bei einer Temperatur von 0-50 C je nach der Dicke der Stoffe längere oder kürzere Zeit behandelt, hierauf gut gewaschen und dann bei gewöhnlicher Temperatur, d. h. über 0 C unter Spannung merzerisiert und gut ausgewaschen. Die Garne und Gewebe haben nun vollständig den Charakter von Leinen und weder ein vielfaches Auskochen, noch Waschen vermag die Festigkeit und den Glanz des Produktes zu beeinträchtigen. Um den Leineneharakter zu vollenden, werden die Stoffe gewöhnlich noch einer Mangelbehandlung unterworfen, wie dies auch bei Leinen üblich ist. PATENT-ANSPRÜCHE : l. Verfahren um Baumwolle ein leinenähnliches Aussehen zu geben, durch aufeinanderfolgende Behandlungen mit konzentrierter Schwefelsäure und Natronlauge, dadurch gekennzeichnet, dass man Garne oder Gewebe der Einwirkung von Schwefelsäure unter 50 Bé je nach der Garnnummer bis vier Minuten und länger aussetzt, gut auswäscht und hierauf unter Spannung mit Natronlange über 150 Bé bei einer Temperatur von über 00 C merzerisiert. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Baumwolle zur Verlängerung der Einwirkung mit gekühlter Schwefelsäure behandelt wird.3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erhöhung des Leinencharakters die Garne und Gewebe noch geklopft oder gemangelt oder ähnlichen Behandlungen unterworfen werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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