AT141506B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kautschukfäden. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kautschukfäden.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kautsehukfîitlen. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> verhältnismässig dünne, auf den scharfen Kanten liegende Häutchen zusammenhängen, welche zwecks Trennung der Fäden durchschnitten werden. Die Oberfläche des Bandes, auf welcher die kautschukhältige Flüssigkeit abgelagert wird, soll rein und blank sein, damit die Fäden nach dem Trocknen leicht abgelöst werden können, ohne stellen- weise hängenzubleiben, was zu Rissen und Fadenbruch Anlass geben könnte. Zum Reinigen der Ober- fläche kann eine Polierwalze 16 Verwendung finden, die unmittelbar vor dem Punkt, wo das Ablagern der Kautschukdispersion vor sich geht, angeordnet wird. Um die ausgebreitete Kautschukdispersion zu trocknen, wird das Band durch eine Kammer 17 hindurchgeführt, durch welche heisse Luft oder ein anderes Gas mit Hilfe eines Ventilators 18, der mit einer Heizvorrichtung 19 vereinigt ist, durchgeblasen wird. Das aus der Trockenkammer austretende Band mit der getrockneten Kautsehukdispersion läuft sodann über die Walze 20, die in geeigneter Art angetrieben wird. Hier wird das getrocknete Kautsehukband, das aus einer Reihe zusammenhängender, durch dünne Häutchen verbundener Fäden besteht, durch ein Druekorgan, z. B. eine schwere Walze 21, belastet. Die Walze kann durch elektrische Heizelemente oder durch einen heissen Gasstrom, der im Inneren zirkuliert, erhitzt sein. Die Walze 21, die zweckmässig oberhalb der Antriebswalze 20 so angeordnet wird, dass die Antriebswalze als Widerlager wirkt, schneidet die dünnen Verbindungshäutchen, die auf den Kanten liegen, durch und trennt die in den Rillen liegenden Fäden voneinander. Die getrennten Fäden werden hierauf mittels der Walzen 22,23 aus den Rillen abgezogen und auf eine oder mehrere Spulen 24 aufgewickelt. Der Betrieb der Vorrichtung vollzieht sich in der Weise, dass der Kautschuk auf dem wandernden Band, das in der Richtung der Bewegung verlaufende, mit scharfen Kanten aneinanderstossende Rillen aufweist, ausgebreitet wird. Das Band durchwandert dann die Trockenkammer, wo der Kautschuk trocknet und eine Reihe von Fäden bildet, die durch dünne, auf den scharfen Kanten ruhende Häutehen verbunden sind. Hierauf wird das Band unter die Druekwalze hindurchgeführt, welche die dünnen Häutehen durchschneidet und die einzelnen Fäden trennt, die schliesslich vom Band abgezogen und kontinuierlich aufgespult werden. Vor dem neuerlichen Auftragen von Kautsehukdispersion wird das Band poliert. Als wässerige Kautschukdispersion, die auf der kontinuierlich bewegten Fläche ausgebreitet wird, kann man natürlichen Latex, u. zw. unvulkanisiert oder vulkanisiert, oder eine künstliche Dispersion aus rohem oder vulkanisiertem Kautschuk oder kautsehukähnliehe Materialien oder Mischungen derselben verwenden. Wird vulkanisierter Latex verwendet, so werden beim Trocknen des Kautschuks in der Kammer 17 vulkanisierte Fäden erhalten. Unvulkanisiertem Latex kann man Vulkanisiermittel zusetzen, so dass er beim Durchgang durch die Trockenkammer 17 vulkanisiert wird. Wenn er keine vulkanisierend wirkenden Zusätze enthält oder solche Vulkanisiermittel, die bei den in der Kammer 11 herrschenden Betriebsbedingungen keine Vulkanisation bewirken, wird das Band nach dem Austritt aus dem Trockner 17 in eine besondere Vulkanisierungskammer gebracht, u. zw. entweder vor dem Teilen der Fäden mit Hilfe der Druckwalze 22 oder nach der Bearbeitung durch die Druckwalze und vor dem Abziehen vom Band. Gegebenenfalls können die Fäden auch nach dem Abnehmen vom Band und vor dem Aufspulen unter Umständen auch aufden Spulen oder anlasslich irgendeiner Nachbehandlung nach dem Abwickeln von den Spulen vulkanisiert werden. Bei Benutzung des'dargestellten Bandes 13 mit im wesentlichen V-förmigen Rillen werden im Querschnitt dreieckige Fäden erhalten. Man kann den Rillen aber auch andere Gestalt geben, z. B. EMI2.1 PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Kautschukfäden, insbesondere solcher von dreieckigem Quer- schnitt, bei. welchen Kautschuk aus kautsehukhaltiger Flüssigkeit, insbesondere wässeriger Kautschukdispersion, auf einer kontinuierlich bewegten Fläche ausgebreitet wird, die eine Reihe von in der Be- EMI2.2 oder messerartigen Kanten nach oben aneinanderstossen, so dass zwischen den in diesen Rillen gebildeten Kautschukfäden verhältnismässig dünne Häutchen von der Breite der Kanten verbleiben und die Kaut- sehukfäden abfallos getrennt werden können. EMI2.3
Claims (1)
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kautschukablagerung während ihrer Wanderung durch ein sieh abwälzendes Organ an die scharfen Kanten gepresst wird, um die Fäden zu trennen.4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vulkanisierung durchgeführt wird, bevor Druck zur Wirkung gebracht wird. <Desc/Clms Page number 3>5. Verfahren nach den Ansprüchen l bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die kontinuierlich bewegte, mit Rillen versehene Fläche vor dem Ablagern der Kautschukdispersion gereinigt wird.6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch ein endloses laufendes Band (13), zweckmässig aus nichtrostendem Stahl, das mit in der Bewegungsrichtung des Bandes verlaufenden Rillen ausgestattet ist, die oben mit scharfen oder messerartigen Kanten (15) aneinanderstossen und zweckmässig dreieckigen Querschnitt aufweisen.7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Polierwalze (16) vor der Stelle, an der der Kautschuk abgelagert wird, mit dem Band (13) in Eingriff steht.8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine gegebenenfalls beheizte Druckwalze (21) mit den messerartigen Kanten (15) zwecks Durchschneiden der auf den Kanten liegenden dünnen Verbindungshäutchen zusammenarbeitet. EMI3.1
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