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Durch Münzeinwurf wirkende Spielautomat.
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beeinflusst werden kann. Je nach der Anzahl der Münzwege, durch welche die Münze geleitet wird, ist die Prämie, die der Spieler gewinnt, verschieden. Da es am sehwersten ist. durch geschickte Teildrehungen der Scheibe die Münze durch alle Münzwege rollen zu lassen, ist die Prämie am grössten, wenn es dem
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Münze auf der drehbaren Münzführungsscheibe genommen hat, leicht festgestellt werden.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführung. Fig. 1 zeigt den Spielautomaten in Vorderansicht, Fig. 2 im Schnitt nach Linie A-B der Fig. 1 und Fig. 3 von der Rückseite. Fig. 4 gibt eine Einzelheit einer geänderten Ausführungsform des Automaten in Ansicht in grösserem Massstabe wieder.
Das Gehäuse 1 des Automaten enthält eine Tragplatte 2 mit einer Ausnehmung o zur Aufnahme der mit Münzwegen versehenen drehbaren Münzführungsscheibe 3. Die Münzwege der Scheibe sind durch Führungsleisten 4I, 4II bis 4V gebildet, die, wie aus Fig. 1 ersichtlich, derart angeordnet sind, dass längs der Führungsleisten in bekannter Weise ein ziekzackförmiger Münzweg auf der Scheibe : 1
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der durch eine Schraube 11 mit der Scheibe 3 verbunden ist. Der Handhebel 9 kann zwischen den beiden Anschlägen. 21, 22 in der Pfeilrichtung nach Fig. 3 verschwenkt werden, um der Scheibe Schwingbewegungen um ihren Drehzapfen zu erteilen.
Der Handhebel 9 wird nach Freigabe durch seine Zugfeder 10 immer in die Normalstellung zurückgeführt.
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nimmt, ist sogleich zu erkennen, welchen Weg die Münze auf der Münzführungsscheibe 3 genommen hat.
Es ist auch möglich, den einen oder andern Münzweg der Münzführungsscheibe, z. B. den ersten, nicht mit einem Münzkanal zu verbinden, sondern die Münze einen andern Weg nehmen zu lassen, wenn etwa beim Abrollen der Münze aus dem ersten Führungsweg der Spieler überhaupt keine Prämie erhält. Auf
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die untere Austrittsöffnung der Kanäle a---e abschliesst. Durch eine Zugfeder 19 (Fig. 3) wird das Abschlussblech 16 in seiner Schliessstellung gehalten, so dass die Austrittsöffnungen der Kanäle a--e gewöhnlich abgeschlossen sind und eine einrollende Münze in den Kanälen zurückgehalten wird.
Durch
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Drehung der Welle ! ? in der Richtung des Pfeiles in Fig. 2 wird das Abschlussblech ? von den Kanal- öffnungen fortgewegt, so dass die in den Kanälen vorhandenen Münzen in einen unterhalb befindlichen (nicht dargestellten) Sammelbehälter gelangen. Der Sammelbehälter ist zweckmässig mit den Kanälen entsprechenden Abteilungen versehen, welche die aus den Kanälen a-e austretenden Münzen gesondert aufnehmen. Zum Schutz der Glasplatte 5 trägt das Automatengehäuse 1 ein Blechwand 12 (Fig. 2),
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Spieler gewonnene Prämie anzuzeigen.
Der Automat kann auch so ausgeführt werden, dass die Öffnungen. M in der Blechwand-M und
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dann auf einem Drehzapfen 2. 3 ein Winkelhebel 24 gelagert (Fig. 4), der an einem Ende eine Scheibe 23 trägt, die durch ihre Farbe oder ein Zeichen die Prämie für den Spieler angibt. Der die Scheibe. ? tragende Arm des Winkelhebels liegt an einem Anschlag 27 an, der andere Arm reicht in den Weg, den die Münze durch den Mtmzkanal nimmt. Unterhalb aller Winkelhebel 24liegt eine verschiebbare Stange 26 mit je einem Anschlag 28 für einen Winkelhebel 24.
Die durch den Münzkanal rollende Münze trifft gegen den in den Kanal reichenden Arm des Winkelhebels 24 und verdreht diesen in die in Fig. 4 in unterbrochenen Linien angedeutete Stellung, in der die Scheibe 25 in die zugehörige Öffnung 14 gelangt und die dem Spieler die gewonnene Prämie angibt. Der freie Arm des Winkelhebels legt sich jetzt gegen
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der Scheibe 25 wieder in die Normalstellung zurückgeführt werden kann.
Zur Betätigung des Spielautomáten wird eine Münze in den Münzkanal. 11 eingeworfen. Die Münze fällt auf die erste Führungsleiste 41 der drehbaren Münzführungsscheibe 3 und bleibt auf der Leiste infolge deren geneigter Lage liegen. Durch Betätigung des Handhebels 9 können der Scheibe. 3 derartige Schwingbewegungen erteilt werden, dass die Münze von einer Führungsleiste auf die nächste geleitet
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In diesem Falle erhält der Spieler die höchste Prämie. Die Münze ist durch die Schauöffnung 13 und Glasplatte 5 und die auszufolgende Prämie in der Öffnung 14 ersichtlich.
Durch Drehung der Welle li an ihrem Handgriff 18 wird das Abschlussblech 16 in der Richtung des Pfeiles in Fig. 2 seitwärts gedreht. die untere Öffnung der Münzkanäle a-e freigegeben, so dass die Münze in die entsprechende Abteilung des Münzbehälters rollt und nach den Abteilungen, in welchen sich die eingelangten Münzen befinden, die ausgegebenen Prämien festgestellt werden können.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Durch 1VIÜnzeinwurf wirkender Spielautomat mit einer mit mehreren 1ünzwegen, am besten Führungsleisten, versehenen drehbaren Münzführungsseheibe, durch deren Drehung der Gang der Münze in den Münzwegen längs der Seheibe beeinflusst werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass alle oder mehrere Münzwege mit je einem Münzführungskanal in Verbindung stehen, so dass die von der Scheibe abrollenden Münzen voneinander gesondert bleiben.