AT141124B - Verfahren zur Gewinnung von Lösungen aus festen, in einem Gas enthaltenen Schwebekörpern, insbesondere Salzen. - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von Lösungen aus festen, in einem Gas enthaltenen Schwebekörpern, insbesondere Salzen.

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  Verfahren zur Gewinnung von Lösungen aus festen, in einem Gas enthaltenen Sehwebekörpern, insbesondere Salzen. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur   Gewinnung von   festen, in einem Gas enthaltenen Selhwebekörpern, bei dem zwecks Erzeugung eines die Festteilchen gelöst enthaltenden Nebels, der in einem-Elektrofilter als die zu gewinnende Lösung abgeschieden wird, in an sieh bekannter Weise dem Gas Flüssigkeiten, z. B. Wasser, zugesetzt oder in dem Gas durch Kühlung bzw. Kondensation ausgeschieden werden. Die   Erfindung wird darin gesehen,   dass zur Nebelbildung dem Gas nur so viel Flüssigkeit beigegeben oder im Gas durch Kondensation erzeugt wird, dass die Gastemperatur nur um wenige Grade, etwa um 
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 Auf diese Weise gelingt es, das Anfallen zu grosser Flüssigkeiten und damit einer zu stark verdünnten Lösung im Elektrofilter zu verhindern.

   An sich ist es bekannt, bei der elektrischen Reinigung von Ofenabgasen die Temperatur der eine Nebelbildung bewirkenden Abkühlung unter den Taupunkt zu senken (amerikanische Patentschrift Nr. 1, 413. 877, S. 4, Z. 49-54), im Falle der Erfindung aber handelt es sich darum, die jeweilige Einstellung auf den Taupunkt so vorzunehmen, dass eine mehr oder weniger konzentrierte Lösung im Elektrofilter anfällt. 



   Von den bekannten elektrischen Gasreinigungsverfahren, die durch Berieselung der Niederschlags- 
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 scheidet sich das Verfahren nach der Erfindung dadurch, dass die festen Bestandteile des Gases bereits vor der Abscheidung in flüssige verwandelt werden, die Lösung also im Gase und nicht erst an den Elektroden erfolgt ist. 



   Das Verfahren nach der Erfindung ist insbesondere für die Herstellung von Lösungen aus Salzen, vorzugsweise bei der Sodafabrikation, von Bedeutung, kann aber auch noch für andere Zwecke, z. B. bei der Verarbeitung von vergorener   Zuckermelasse   oder bei der Ammoniakgewinnung, angewendet werden. 



   Bei der Sodafabrikation ergibt sieh auch der Vorteil, dass Sodaverluste, wie sie bisher auftraten, durch Rückgewinnung der löslichen Salze vermieden bzw. ganz erheblich vermindert werden. 



   Die Kühlung des Gases zur Kondensation der für die Lösung erforderlichen Flüssigkeit kann indirekt oder direkt erfolgen. Im   nachstehenden   sind zwei Beispiele angegeben, wie das Verfahren nach der   Erfindung   durchgeführt werden kann. 



   Indirekte   Kühlung.   



   Die bei der Sodafabrikation vom Ofen   kommenden Gase von 200    C enthalten an festen   Schwebe-   stoffen, die vorwiegend aus NaS04 und Na2CO3 bestehen, 3 g/m3 und 130 g/m3 Wasser in   Dampfform.   Durch indirekte Kühlung werden die Gase auf eine Temperatur von etwa 550 C abgekühlt. 130   ganz   
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   Direkte   Kühlung.   



   Bei der direkten Kühlung ist   ähnlich,   wie oben beschrieben, zu verfahren. Sobald man bei 2000   C   abkiihlt, wird von dem direkt   eingespritzten Kühlwasser   Wasser verdampft, und der Wassergehalt wird 
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31   gain3   Wasser bedeuten. Es verschiebt sich somit bei der direkten Kühlung der kleine Temperatur- bereich um so viel nach oben, als bei dem   Kühlprozess   das gekühlte Gas an Wassermengen mehr ange- reichert wird. 



  Will man die in dem Abscheider anfallende Lauge noch mehr   konzentrieren,   so kann man sie der direkten Kühlung zugeben und auf diese Weise zur Verflüssigung der Schwebeteilchen benutzen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : EMI2.3 insbesondere Salzen, gemäss welchem Verfahren zwecks Erzeugung eines die Festteilchen gelöst ent- haltenden Nebels, der in einem Elektrofilter als die zu gewinnende Lösung abgeschieden wird, Flüssigkeiten, wie Wasser, dem Gas zugesetzt oder in demselben durch Kondensation ausgeschieden werden, dadurch gekennzeichnet, dass zur Nebelbildung dem Gas nur soviel Flüssigkeit beigegeben oder im Gas durch Kondensation erzeugt wird, dass die Gastemperatur nur um wenige Grade, etwa um 5 C, unter den dem jeweiligen Feuchtigkeitsgehalt des Gases entsprechenden Taupunkt gesenkt wird, um das An- fallen zu grosser Flüssigkeitsmengen und damit einer zu stark verdünnten Lösung zu vermeiden.
AT141124D 1930-06-30 1931-05-02 Verfahren zur Gewinnung von Lösungen aus festen, in einem Gas enthaltenen Schwebekörpern, insbesondere Salzen. AT141124B (de)

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