AT140619B - Hebebühne für Kraftwagen od. dgl. - Google Patents

Hebebühne für Kraftwagen od. dgl.

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AT140619B
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parallelogram
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lifting
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Orlauer Maschinenfabrik Eisen
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  Hebebühne für Kraftwagen od. dgl. 



   Die Erfindung betrifft eine Hebebühne für Kraftwagen od.   dgl.,   bei der ein den Wagen tragendes, verschwenkbares Parallelogramm an einem Ende, beispielsweise mittels einer Sehraubenspindel, angetrieben wird. Bei derartigen   Hebebühnen   kann es bei belasteter Bühne vorkommen, dass das antriebsseitige Ende des Parallelogramms schneller angehoben wird als das gegenüberliegende Ende, so dass sich die Parallelogrammglieder verklemmen und Teile desselben brechen können. Diese Gefahr besteht insbesondere bei Beginn der Hubbewegung. 



   Gemäss der Erfindung werden die genannten Nachteile durch Anordnung einer Ausgleichsvorrichtung behoben, die aus einem Hebelsystem besteht, das bei Beginn des Anhebens von dem antriebsseitigen Ende des Parallelogramms mitgenommen wird und auf das   gegenüberliegende   Parallelogrammende eine aufwärts gerichtete Kraft ausübt, so dass die Bühne gleichmässig angehoben wird. 



   In der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung   veranschaulicht,   u. zw. zeigt Fig. 1   einen Längsschnitt durch   die Hebebühne mit gestrichelt angedeutetem gehobenem Kraftwagen, Fig. 2 einen Längsschnitt der Bühne in gesenkter Lage, Fig. 3 die entsprechende Ansicht von oben, Fig. 4 einen Schnitt nach der   Linie-i-B   der Fig. 2 und Fig. 5 ein Schaubild   der Ausgleichsvor-   richtung für die Hebebühne. 



   Die Hebebühne besteht aus mit (nicht dargestellten) Laufrollen   versehenen     Auflageträgern   1, 
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 windung besonders steif sind und eine hohe Stabilität des Parallelogrammsystems gewährleisten. Das Verschwenken der Stützen : 2 geschieht durch eine Schraubenspindel J, die in eine Mutter 5 eingeschraubt ist, welche mittels Zapfen 6 in den   Stützen : 2 schwenkbar   gelagert ist. Am oberen Ende der Schraubenspindel   4   ist das in der Gabel   8   (Fig. 3) gelagerte Kegelrad 7 aufgekeilt. Die   Gabel   ist um die Antriebswelle 9 schwenkbar, so dass die Schraubenspindel 4 bei Verstellung der Hebebühne ihre Neigung ändern kann. In das Kegelrad 7 greift das durch den Elektromotor 11 mittels des Räderpaares 12 angetriebene Kegelrad 10 ein.

   Der Elektromotor 11 mit dem Antriebsmechanismus ist auf dem Ständer 13 gelagert, welcher auf den Trägern 1 befestigt ist.   Der Motor 77   wird durch den Schalter 30 mit Betätigungsknöpfen 46 gesteuert, der bei Erreichen der Hochlage durch das Parallelogramm über die   Stange   selbsttätig zur Abschaltung des Motors umgestellt werden kann. 



   Wenn man den   Motor 11   in Gang setzt, so dreht sich die Schraubenspindel 4 und schraubt sich in die Mutter 5 hinein, so dass die   Stützen 2 in   der Richtung des Pfeiles   J   (Fig. 1) verschwenkt und die aus den   Trägern. 3 bestellende Hebebühne mit   dem darauf befindlichen Kraftwagen angehoben wird. 



  Da die von der   Sehraubenspindel   4 ausgeübte Hubkraft durch die Mutter 5 nur auf die an der Antriebsseite der Bühne befindlichen Stützen   : 2   übertragen wird, könnte es bei belasteter Bühne vorkommen, dass sich das gegenüberliegende Ende der   Hebeträger 3   langsamer heben würde. Um dies zu vermeiden, ist eine besondere Ausgleiehsvorrichtung angeordnet. Dieselbe besteht aus an beiden Enden der Träger 1 schwenkbar gelagerten Paaren von Hebellaschen 14, 15, die beiderseits untereinander durch Zugstangen 16 verbunden sind.

   Auf den Hebellasehen 14, 15 sind Zapfen 17 angeordnet, die bei gesenkter Bühne auf schief verlaufenden, an der Aussenseite der Hebeträger. 3 befestigten Führungsleisten 18, 19 aufliegen. 

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 auf den Führungsleisten von oben, am gegenüberliegenden Trägerende jedoch von unten aufliegen. Zum freien Durchgang der Zapfen 17 sind in den   Trägem 3   Öffnungen 20 ausgenommen (Fig. 5). 



   Die Wirkung der Ausgleichsvorrichtung ist folgende : Bei herabgesehwenkten Trägern   3 (Fig. 2.   3) 
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 die   Hebellasche 15 gehoben.   Diese Bewegung wird mittels der Zugstangen 16 auf die Hebellaschen 14 übertragen, deren Zapfen 77 durch Druck auf die Führungsleisten 18 auch das gegenüberliegende Ende der   Träger 3 derart   anheben, dass sich die ganze Bühne gleichmässig und augenblicklich hochhebt. Die Zapfen 17 gleiten dabei längs der Führungsleisten, und sobald die lotrechte Lage der Hebellaschen 14, 15 erreicht ist (Fig. 1), treten die Zapfen 17 durch die Öffnungen 20 der Träger 3. Das weitere Heben der Bühne erfordert nicht mehr so grosse Kraft wie zu Beginn der Hubbewegung und erfolgt daher auch ohne   Mitwirkung   der Ausgleichsvorrichtung gleichmässig. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : l. Hebebühne für Kraftwagen od. dgl., bestehend aus einem verschwenkbaren, an einem Ende angetriebenen Parallelogramm, gekennzeichnet durch ein Hebelsystem (14,   jo, ,   das bei Beginn des Anhebens von dem antriebsseitigen Ende (Teil   19)   des Parallelogramms   (2, 3)   mitgenommen wird und auf das gegenüberliegende Ende (Teil 18) des Parallelogramms eine aufwärts gerichtete Kraft   ausübt.   um die Bühne gleichmässig anzuheben. 
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Claims (1)

  1. gramm zwei durch Zugstangen (16) miteinander verbundene Hebelpaare (14, 15) angelenkt sind. die je mit einem Ende des Parallelogramms zusammenwirken.
    3. Hebebühne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebel (14, 15) mit vorspringenden Zapfen (17) versehen sind, die entlang Führungsflächen (18, 19) der Wagenträger (3) gleiten.
    4. Hebebühne nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfen (17) der Hebel (14, li) sich am antriebsseifigen Parallelogrammende oberhalb der Führungsflächen (19) und am gegenüberliegenden Parallelogrammende unterhalb der Führungsflächen (18) abstützen.
    5. Hebebühne nach Anspruch 1 mit Schraubenspindelantrieb, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsrad (7) der Schraubenspindel (4) in einer Gabel (8) gelagert ist, die um eine Antriebswelle (9) für die Sehraubenspindel verschwenkbar ist.
AT140619D 1932-05-30 1933-05-10 Hebebühne für Kraftwagen od. dgl. AT140619B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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AT140619B true AT140619B (de) 1935-02-11

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