AT140488B - Elektrischer Antrieb für die Schützenschlagvorrichtung von Webstühlen. - Google Patents

Elektrischer Antrieb für die Schützenschlagvorrichtung von Webstühlen.

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AT140488B
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Aeg
Fernand Phily
Leopold Wellisch
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  ElektrischerAntriebfürdieSchützenschlagvorrichtungvonWebstühlen. 
 EMI1.1 
 hat man bereits vorgeschlagen, für den Antrieb der   Schlägerwelle   einen besonderen Elektromotor vorzusehen, welcher in seiner Drehzahl   unabhängig von   der Drehzahl des die Kurbelwelle antreibenden Hauptmotors geregelt werden kann. Nach dem bekannten Vorschlag läuft die   Schlägerwelle   dauernd um und wird mit den drehbar auf ihr angeordneten   Sehlagexzentern   mittels steuerbarer Kupplungen   jeweils zu Beginn jedes Sehützensehlages gekuppelt.

   Zur Steuerung der ausrückbaren Kupplungen dient eine mit Nocken versehene, von der Kurbelwelle des Webstuhles aus mit entsprechender Drehzahl   
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 erhält man, wenn   man   einen von der Kurbelwelle des Webstuhles bei jeder   Umdrehung   in dem Zeitpunkt, in welchem der   Schützensehläg   erfolgen soll, betätigten Schalter und einen bei jeder Umdrehung der Kurbelwelle weitergeschalteten Umsehalter für die Steuerstromkreise der   Motorschalter   vorsieht. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. 1 und 2 sind die Schlagmotoren, welche über die ferngesteuerten Schalter 3 und 4 aus dem Netz 5 gespeist werden. 6 ist eine auf der Kurbelwelle des Webstuhles befestigte Scheibe, welche mittels eines Nockens 7 den Druck- 
 EMI2.1 
 die Kontaktfinger des als Walzenschalter dargestellten'Umschalters 11. 



   Die Wirkungsweise der beschriebenen Anordnung ist folgende : Wenn'sich die mit der Kurbelwelle des Webstuhles verbundene Scheibe 6 in der Pfeilrichtung dreht, wird der Umschalter 11 mittels der Klinke 9 und des Schaltrades 10 um eine Teilung weitergeschaltet. Hiedurch werden, wenn vorher beispielsweise die Kontaktfinger 12 und 13 leitend verbunden waren, die Kontaktfinger 13 und 14 leitend miteinander verbunden und so der Stromkreis des ferngesteuerten Schalters 3 vorbereitet. Bei der weiteren Drehung der Kurbelwelle gelangt schliesslich in dem Zeitpunkt, in welchem der   Schützenschlag erfolgen   muss, der Nocken 7 der Scheibe 6 zum Eingriff mit dem Druckschalter   8, welcher   den Steuerstromkreis des Schalters 3 schliesst und so den Schlagmotor 1 einschaltet.

   Nach erfolgtem   Schiitzenschlag   gibt der Nocken'1 den Druckschalter 8 wieder frei, der Sehlagmotor 1 wird wieder abgeschaltet. Bei der weiteren Drehung der Kurbelwelle wird wieder der Umschalter 11 weitergeschaltet und durch Verbinden der Kontaktfinger 12 und 13 die Einschaltung des Schlagmotors 2 mittels des Schalters 4 vorbereitet. Wenn darauf der Nocken 7 zum Eingriff mit dem Druckschalter 8 gelangt, wird der Schlagmotor 2 eingeschaltet. Bei der nächsten Kurbelwellenumdrehung wird wieder Motor 1 ans Netz gelegt, bei der folgenden Motor 2 und so fort. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrischer Antrieb für die   Schützenschlagvorrichtung   von Webstühlen, dadurch gekennzeichnet, dass zum Antrieb eines jeden   Schlägers   ein mit dem Schläger gekuppelter Elektromotor dient, welcher in Abhängigkeit von der Drehung der Kurbelwelle des Webstuhles oder der Bewegung einer die Fachbildung bzw. den   Fadenanschlag bewirkenden Vorrichtung   selbsttätig zu Beginn des Schlages eingeschaltet und nach erfolgtem Schlag wieder ausgeschaltet wird.

Claims (1)

  1. 2. Elektrischer Antrieb nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Schläger unmittelbar auf der Welle des Motors befestigt wird.
    3. Elektrischer Antrieb nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellen der Schlagkraft durch Ändern des Motordrehmomentes mittels bekannter Mittel bewirkt wird, z. B. bei Drehstrommotoren durch Einschaltung von Widerständen vor die Ständerwicklung oder in den Läuferkreis des Motors.
    4. Elektrischer Antrieb nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem EMI2.2 gebracht wird.
    5. Elektrischer Antrieb nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schläger selbsttätig in seine Ausgangslage zurückgebracht wird, indem der Schlagmotor kurzzeitig in umgekehrter Drehrichtung eingeschaltet wird.
    6. Elektrischer Antrieb nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehbewegung des Motors bzw. Schlägers durch gegebenenfalls elastisch ausgebildete Anschläge begrenzt ist.
    7. Elektrischer Antrieb nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zum Steuern der Schlagmotoren Schalter mit elektrischer Fernbetätigung benutzt sind, deren Steuerstromkreise in Abhängigkeit von der Drehbewegung der Kurbelwelle geschaltet werden.
    8. Elektrischer Antrieb nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die gemeinsame Steuerstromzuleitung der die Schlagmotoren steuernden Schalter in Reihe über einen Schalter, der während jedes Schlages betätigt wird, und einen Umschalter, welcher bei jeder Umdrehung der Kurbelwelle umgeschaltet wird und abwechselnd die Steuerstromkreise der Schlagmotoren vorbereitet, geführt ist.
    9. Elektrischer Antrieb nach den Ansprüchen 1 bis 8. dadurch gekennzeichnet, dass zum Antrieb des als Walzenschalter ausgebildeten Umschalters ein Schaltrad dient, welches mittels einer von der Kurbelwelle bewegten Klinke weitergeschaltet wird.
AT140488D 1932-07-14 1933-07-10 Elektrischer Antrieb für die Schützenschlagvorrichtung von Webstühlen. AT140488B (de)

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