DE577813C - Anlasser mit Einspurfeldwicklung - Google Patents

Anlasser mit Einspurfeldwicklung

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DE577813C
DE577813C DES98584D DES0098584D DE577813C DE 577813 C DE577813 C DE 577813C DE S98584 D DES98584 D DE S98584D DE S0098584 D DES0098584 D DE S0098584D DE 577813 C DE577813 C DE 577813C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N11/00Starting of engines by means of electric motors
    • F02N11/08Circuits specially adapted for starting of engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Anlasser mit Einspurfeldwicklung Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Anlasser, bei dem für den Einspurvorgang eine Einspurfeldwicklung eingeschaltet wird, die den Rotor in zur Betriebsdrehrichtung entgegengesetztem Sinne dreht und bei dem die Einspurbewegüng des Ritzels selbst durch die vom Führer zu betätigende, durch die Rotorachse ganz hindurchgehende Ritzelwelle derart erfolgt, daß der Hauptstromschalter erst geschlossen wird, nachdem das Ritzel ganz eingespurt hat. Anlasser bekannter Konstruktion haben den Nachteil, daß im Falle eines Aufeinanderstoßens der Ritzelzähne auf die Zähne des Schwungradzahnkranzes während der Einspurbewegung das Ritzel unter der vollen Einwirkung der Rotorschwungmasse gegenüber dem Zahnkranze sich verdreht, bis ein Einspuren möglich ist; dies führt zu einer raschen Abnutzung des Zahnkranzes und dies Ritzels.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird dieser Nachteil dadurch umgangen, daß eine an sich bekannte Lamellen- und Überholungskupplung derart zwischen dem Rotor des Anlassers und der Ritzelwelle angeordnet ist, daß die kinetische Energie der Rotorschwungmasse beim Aufstoßen der Zähne des Ritzels auf die Zähne des Schwungradzahnkranzes nicht zur Auswirkung kommt, dadurch, daß bei Bier Drehung des Rotors in zur Betriebsdrehrichtung entgegengesetztem Sinne die Spindel nur durch die Reibung in der Überholungskupplung mitgenommen wird und daß die Einspurwicklung erst nach einer bestimmten Zeit ausgeschaltet wird, nachdem das Ritzel außer Eingriff mit dem Sehwungradzahnkranz gekommen ist, um den Rotor zum Stillstande zu bringen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar für eine zwangsläufige Steuerung der Einspurwicklung. Es ist i der Rotor des Anlassers mit der Hauptstromwicklung 2 und der Einspurwicklung 3. 7 stellt eine an sich bekannte Überholungskupplung, kombiniert mit einer Lamellenkupplung 8, dar. q. ist die Ritzehvelle mit dem Ritzel5, welche durch die Verschiebevorrichtung 9 axial verschoben werden kann und dadurch das Ritzel 5 zum Einspuren bringt. Die Feder 1q. ist eine Rückzugfeder, um das Ritzel außer Eingriff zu bringen; 6 stellt den Schwungradzahnkranz -des Verbrennungsmotors dar. io ist der Einschaltkontakt für die Einspurwicklung 3, i i derjenige für die Hauptstromspule 2, während mit Kontakt r2 die Einspurwicklung parallel zum Rotor gelegt wird. 13 ist die Batterie, von der aus das ganze Anlassersystem bedient wird..
  • Durch die Verschiebevorrichtung g wird zuerst die Einspurwicklung 3 über den Kontakt io eingeschaltet. Diese Einspurwicklung ist so angeordnet, de.ß der Motor sich im entgegengesetzten Sinne zur Betriebsdrehrichtung, also über den Leerlauf der Überholungskupplung, zu drehen beginnt. Bei dieser Bewegung treibt die Rotorachse vermöge der Leerlaufreibung der Überholungskupplung die Ritzelwelle mit; stehen bei der weiteren Einspurbewegung die Ritzelzähne an die Zähne des Schwungradzahnkranzes an, so geschieht dies mit einem Aufschlagmoment, das dem Leerlaufreibungsmoment der Überholungskupplung, vermehrt um das Massenträgheitsmoment von Ritzel und Ritzelwelle, entspricht, da infolge des Weiterdrehens des Rotors über den Leerlauf der Kupplung die kinetische Energie der Rotorschwungmasse beim Auftreffen der Zähne nicht zur Geltung kommt. In einem solchen Falle läßt der Führer die Ritzelwelle und mit ihr das Ritzel durch eine entgegengesetzte Bewegung der Verschiebevorrichtung 9 unter der Einwirkung der Rückzugfeder 1q. sich vom Schwungradzahnkranz entfernen. Das Ritzel wird nun von der Rotorachse wieder mitgenommen und gegenüber dem Schwungradzahnkranz in zur Betriebsdrehrichtung entgegengesetztem Sinne etwas verdreht. Der Führer wiederholt dann die oben geschilderte Einspurbewegung des Ritzels, und zwar so oft, bis die Zähne des Ritzels gegenüber den Zahnlücken des Schwungradzahnkranzes sich gestellt haben, d. h. bis das Einspuren dadurch möglich wird. Nachdem das Ritzel ganz im Eingriff mit dem Schwungradzahnkranz steht, wird durch die Weiterbewegung der Verschiebevorrichtung der Schalter für die Hauptstromwicklung 2 über den Kontakt i i geschlossen, nachdem kurz vorher die Einspurwicklung 3 durch den Kontakt 12 parallel, zum Rator gelegt worden ist.
  • Nach dem Ausspuren des Ritzels aus dem Schwungradzahnkranz wird die Hauptfeldwicklung 2 wieder ausgeschaltet und die Einspurfeldwicklung 3 durch den Kontakt io wieder so eingeschaltet, daß sie in zur Betriebsdrehrichtung entgegengesetztem Sinne wirkt und dadurch der kinetischen Energie der Rotorschwungmasse entgegenarbeitet, d. h. dieselbe abbremst. Ein rasches Abbremsen der kinetischen Energie der Rotorschwungmasse ist nötig, um gegebenenfalls den Einspurvorgang rasch wieder vornehmen zu können, was nicht möglich ist, wenn der Rotor sich noch. rasch dreht.
  • Durch die beschriebene Anordnung dieses neuen Anlassers ist es möglich, die Abnutzung des Ritzels und des Schwungradzahnkranzes auf ein Minimum zu reduzieren.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anlasser, bei dem für den Einspurvorgang eine Einspurfeldiwicklung eingeschaltet wird, die den Rotor in zur Betriebsdrehrichtung entgegengesetztem Sinne dreht und. bei dem die Einspurbewegung des Ritzels selbst durch die vom Führer zu bewegende, durch die Rotorachse ganz hindurchgehentde Ritzelwelle derart erfolgt, &ß der Hauptstromschalber erst geschlossen wird, nachdem das Ritzel ganz eingespurt ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine an sich bekannte Lamellen- und Überholungskupplung zwischen dem Rotor dies Anlassers und der Ritzelwelle angeordnet ist, die so wirkt, daß bei der Drehung des Rotors in zur Betriebsdrerhrichtung entgegengesetztem Sinne die Ritvelwelle nur durch die Reibung in der Überholungskupplung mitgenommen wird und daB die Einspurwicklung erst nach. einer bestimmten Zeit ausgeschaltet wird, nachdem das Ritzel außer Eingriff mit dem Schwungradzahnkranz gekommen ist.
  2. 2. Anlasser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nach erfolgtem Einspuren des Ritzels in den Schwungradzahnkranz die Hauptstromfeldwicklung eingeschaltet und gleichzeitig die Einspurfeldwicklung zwangsläufig derart umgeschaltet wird, daß sie zusätzlich in der Betriebsdrehrichtung arbeitet und nach dem nachfolgenden Ausspuren des Ritzels aus dem Schwungradzaihnkranz ebenfalls zwangsläufig wieder in dem der Betriebsdrehrichtung entgegengesetzten Sinne wirkt.
DES98584D 1931-05-09 1931-05-09 Anlasser mit Einspurfeldwicklung Expired DE577813C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1172083B (de) * 1957-09-18 1964-06-11 Ford Werke Ag Einrueckschaltung fuer elektromagnetisch betaetigte Schubschraubtriebe an elektrischen Andrehmotoren fuer Brennkraftmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1172083B (de) * 1957-09-18 1964-06-11 Ford Werke Ag Einrueckschaltung fuer elektromagnetisch betaetigte Schubschraubtriebe an elektrischen Andrehmotoren fuer Brennkraftmaschinen

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