AT140286B - Behandlung von Trockenlöschpulver. - Google Patents

Behandlung von Trockenlöschpulver.

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AT140286B
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  Behandlung von Troekenlösehpulver. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren, das gewöhnlich aus Bicarbonat, insbesondere Natrium- bicarbonat, bestehende Lösehpulver für Trockenfeuerlöschgerät derart zu behandeln, dass ein Zusammen- ballen zu Klumpen vermieden ist. 



   Man hat zur Verhinderung der Klumpenbildung Natriumbiearbonat mit Kieselgur gemischt. 



  Derartige Mischungen haben zwar wenig Neigung zum Zusammenballen, doch hat sich. besonders bei Verwendung von fein gemahlenem Natirumbicarbonat. gezeigt. dass bei längerem Lagern dennoch stellenweise   V erldu111pung eintritt.   



   Die erwähnten Mängel werden durch das Verfahren gemäss der Erfindung vermieden welches darin besteht, dass das   Löschpulver   mit Seifenlösung behandelt und getrocknet wird. Ausserdem zeichnet sich das Verfahren dadurch aus, dass nur sehr geringe Mengen Seife angewendet zu werden brauchen. 



   . Es sind bereits Mischungen von Soda und ähnlichen Stoffen mit Seife bekannt ; bei diesen ist jedoch die Zusammensetzung eine ganz andere, insbesondere besitzen diese Mischungen einen wesentlich höheren Seifengehalt. Derartige Mischungen dienen als Waschmittel. Die Seife ist hiebei nicht zur Verhinderung der   Veridumpung   des Salzes zugesetzt sondern sie wirkt als Reinigungsmittel. Ferner ist eine Mischung von Soda, Natriumbiearbonat und Saponin als Schaummittel für   Sehaumfeuerlöseher   vorgeschlagen worden, welche in der Weise bereitet wird. dass eine warme konzentrierte Lösung von Soda mit Saponin und Natriumbicar bonat zu einem Brei verrührt und nach dem Erkalten zu einer körnigen Masse verarbeitet wird.

   Das Saponin dient in diesem Falle als Schaumbildner ; durch die Vermischung mit Carbonat und Bicarbonat soll es in eine haltbare, leicht lösliche Foim gebracht werden. Diese Mischung hat mit dem Verfahren gemäss der Erfindung nichts zu tun, da es sich hiebei nicht um Trockenlöschpulver, sondern um Schaumpulver handelt und das Saponin gleichfalls nicht als Mittel zur Verhinderung des Verklumpens des Salzes dient. 



   Das Verfahren gemäss der Erfindung wird beispielsweise folgendermassen durchgeführt :   ]00 kg Natriumbicarbonat   werden mit einer Lösung von   0#5 kg Seife   in   2-3l   Wasser vermischt. etwa indem die Seifenlösung mittels einer Sprühdüse dem Bicarbonat gleichmässig einverleibt wird. 
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 Stoffe enthalten, welche einen hohen Kristallwassergehalt aufweisen und in der Hitze leicht Wasser   abspalten. wie kristallwasserhaltiges   Alkalisalz, z. B. Borax. Natriumcarbonat od. dgl. Dabei können die Bestandteile einzeln mit der Seifenlösung behandelt und nach dem Trocknen gemischt oder auch als Gemisch mit der   Seifenlösung   behandelt und getrocknet werden.

   Ein Zusatz solcher Stoffe. die leicht zur Wasserabgabe neigen und die Gefahr der Verklumpung erhöhen, ist erst durch die Behandlung des   Lösehpulvergemisehes   nach dem erfindungsgemässen Verfahren ermöglicht. Ebenso kann das Alkalibiearbonat in sehr feiner Körnung zur Anwendung gelangen. ohne dass die gerade bei   feinpulvrigem   Alkalibiearbonat in weit   stärkerem Masse   auftretende   Verklumpung   zu befürchten wäre. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Verhinderung der Klumpenbildung von   Trockenlösehpulver, dadurch gekenn-   zeichnet. dass gegen Seifenlösung indifferente Trockenlöschpulver mit ersterer vermischt und sodann getrocknet werden. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Alkalibiearbonat und andere wasserabgebende Salze. z. B. kristallisierte Soda, Borax od. dgl.. als Gemisch oder jedes für sich getrennt mit Seifenlösung angefeuchtet und getrocknet werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT140286D 1932-02-13 1932-07-08 Behandlung von Trockenlöschpulver. AT140286B (de)

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