AT131841B - Feuerlöschmasse. - Google Patents

Feuerlöschmasse.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Feuerlösehmasse.   



   Die Erfindung bezieht sich auf   Feuerlöschmassen, welche   aus Bestandteilen, z. B. Natriumbikarbonat und Aluminiumsulfat, die in Gegenwart von Wasser unter Bildung eines Schaumes reagieren, und aus einem die   Oberflächenspannung   der die   Gasbläschen   des Schaumes umschliessenden   Wasserhäutchen   vergrössernden Stabilisator bestehen und in trockenem und verhältnismässig fein verteiltem Zustande in Behältern aufbewahrt und im Bedarfsfalle mit Wasser zur Erzeugung eines Schaumes in Kontakt gebracht werden. 



   Es wurde gefunden, dass die Reaktionsgeschwindigkeit zwischen den Bestandteilen der Masse bei Mischung mit Wasser durch Verminderung der Grosse der Teilchen, aus welchen sie zusammengesetzt sind. beträchtlich   vergrössert   werden kann. Das bisher in derartigen Massen verwendete Aluminiumsulfat enthält einen   grösseren   Prozentsatz an Teilchen. welche durch ein Sieb mit 16 Maschen per Zentimeter Länge nicht hindurchgehen. Solche Teilchen losen sich langsam und sind daher unwirksam. Durch Verminderung der Grösse der Teilchen der 
 EMI1.1 
 gehen, wird die Reaktion eine lebhaftere. 



   Der Nachteil von teilweise entwässerten Materialien kann daher dadurch beseitigt werden. dass man die Grössen der Teilchen bis zu einem Ausmass vermindert, bei welchem die grössere   Lösungsgeschwindigkeit   infolge der feineren Unterteilung und Zerkleinerung den Verlust an Löslichkeit ausgleicht, der durch die Entfernung von Wasser verursacht wird. So ist es möglich, Kristallwasser aus dem Aluminiumsulfat in dem Ausmass zu entfernen, dass nur ungefähr sieben Moleküle verbleiben, und eine ausreichend rasch reagierende Masse mit diesem Material zu erzeugen, sofern die   Teilchengrössen   der Masse unter dem mehrfach erwähnten Mass bleiben. 



   Es wurde auch gefunden, dass die Tendenz der Massebestandteile. vorzeitig aufeinander zu reagieren, durch Zusatz eines inerten Materials hintangehalten werden kann. Die Wirkung dieses inerten Materials besteht in einer Trennung der Teilchen der Bestandteile. die aufeinander reagieren können. Der Zusatz von inertem Material vermindert das   Gasbildungsvermögen     dr   Masse per Gewichtseinheit und setzt demzufolge den Wirkungsgrad des Materials herab.

   Wenn jedoch dem Aluminiumsulfat ein Teil des Kristallwassers entzogen wird. so genügt ein kleiner Prozentsatz an Gewicht zur vollständigen Reaktion mit dem   1'\atriumbikarbonat.   In diesem Falle ist also das inerte Material an die Stelle des Kristallwasser gesetzt worden und das gesamte Gasbildungsvermögen der Masse kann auf gleicher Höhe erhalten bleiben, weil die reagierenden Bestandteile annähernd den gleichen Prozentsatz des Gesamtgewichtes der Masse bilden.

   Man kann daher durch geeignete verhältnismässige Bemessung der Menge von Kristallwasser und der   Teilchengrösse   Massen erzeugen, welche annähernd 8-35 Gewichtsprozente inertes Material enthalten, stabil sind und beim Lagern infolge des durch das inerte Material und den verminderten Wassergehalt gewährleistenden Schutzes nicht schlecht werden und doch ausreichend reaktionsfähig sind, um beim Mischen mit Wasser rasch und gut Schaum zu erzeugen. 



   Die Masse kann Aluminiumsulfat mit 14 Molekülen Kristallwasser enthalten, wenn ihr ein inertes Material in geeignetem Mengenverhältnis zugesetzt ist. Zweckmässig ist es jedoch. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 den Wassergehalt des   Aluminiumsulfates   auf nicht mehr als 7 Moleküle Kristallwasser herab-   zumindern.   Ein weitergehender Wasserentzug macht das Aluminiumsulfat selbst in fein verteiltem Zustande nahezu unlöslich,
Als stabilisierender Bestandteil kann ein Auszug aus Süssholz oder Eichenrinde oder 
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 gebräuchlichen Extrakte können durch Eindampfen auf Trockne gebracht und dann in fein verteiltem Zustande den aufeinander reagierenden Bestandteilen zugesetzt und mit ihnen gemischt werden.

   Die   Teilchengrösse   des Stabilisators soll nicht mehr betragen als die   Teilehengrjjsse   der andern Massenbestandteile. 



   Als inertes Füllmittel können organisché Stoffe, wie Stärke, Mehl u.   dgl.,   oder auch anorganische Stoffe, wie Porzellanerde,   Talk und ähnliche, verwendet   werden, welche zu trocknen und mit den andern Massebestandteilen zu mischen sind. 



   Beispiele zufriedenstellender erfindungsgemässer Massen sind in ihrer Zusammensetzung nachstehend angegeben. Die erste derselben ist weniger stabil als andere, u.   zw.   wegen der verhältnismässig geringen Menge an inertem Material und des verhältnismässig hohen Kristallwassergehaltes.

   Durch Verminderung des Wassergehaltes des Aluminiumsulfates und durch 
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 EMI2.3 
 
<tb> 
<tb> Aluminiumsulfat <SEP> (14 <SEP> Moleküle <SEP> Kristallwasser, <SEP> 55 <SEP> Gewichtsteile),
<tb> Natriumbikarbonat <SEP> 39 <SEP> Gewichtsteile,
<tb> Stabilisator <SEP> 6 <SEP> Gewichtsteile,
<tb> Stärke <SEP> 10 <SEP> Gewichtsteile.
<tb> 
 
 EMI2.4 
 
 EMI2.5 
 
<tb> 
<tb> Aluminiumsulfat <SEP> (7 <SEP> Moleküle <SEP> Kristallwasser. <SEP> 35 <SEP> Gewichtsteile),
<tb> Natriumbikarbonat <SEP> 39 <SEP> Gewichtsteile,
<tb> Stabilisator <SEP> 6 <SEP> Gewichtsteile.
<tb> 



  Porzellanerde <SEP> 30 <SEP> Gewichtsteile.
<tb> 
 



   Die einzelnen Bestandteile der vorerwähnten   Masse werden   auf die richtige   Teilchengrösse   gebracht und dann innig miteinander vermengt, bis die Masse im Wesen gleichartig ist. Das erhaltene Produkt soll dann in geschlossene Behälter verpackt werden, von denen der Zutritt   atmosphärischer   Feuchtigkeit abgehalten wird. Wenn so behandelt, bleiben   die Massen praktisch   
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 geeigneter Menge zu Wasser verwendet werden, z. B. wird die Masse in   des wasserstrom   durch die Saugwirkung hineingesaugt, die an der Stelle des Übertrittes des pulverfijrmigen 
 EMI2.7 
 gemischt werden, wird durch die Reaktion zwischen ihren Bestandteilen augenblicklich Schaum erzeugt.

   Der von den   Gasen während   der Reaktion entwickelte Druck ist ausreichend gross. um den Schaum aus dem Erzeugungsapparat auszustossen   und   mittels eines Schlauches   od.     d.   kann dieser auf die zu schützende   Fläche geleitet werden.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Feuerlüschmasse aus Bestandteilen, wie Natriumbikarbonat und Aluminiumsulfat, welche in Gegenwart von Wasser unter Schaumbildung aufeinander reagieren. und einem Stabilisator EMI2.8 teile im Masse der Verringerung der Kristallwassermenge kleiner, vorzugsweise in einer Grösse gewählt ist, dass die Teilchen durch ein Sieb mit 16 Maschen per Zentimeter Länge hindurchgehen. um die infolge geringen Wassergehaltes verminderte Aktivität der Masse durch die Ver- EMI2.9
AT131841D 1926-04-21 1927-04-12 Feuerlöschmasse. AT131841B (de)

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