DE520551C - Verfahren zur Herstellung eines Putz- und Poliermittels fuer Herdplatten und Ofenteile - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Putz- und Poliermittels fuer Herdplatten und Ofenteile

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DE520551C
DE520551C DER77045D DER0077045D DE520551C DE 520551 C DE520551 C DE 520551C DE R77045 D DER77045 D DE R77045D DE R0077045 D DER0077045 D DE R0077045D DE 520551 C DE520551 C DE 520551C
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cleaning
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hotplates
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oven parts
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Kuehneweg & Co
RHEINISCHE SCHMIRGEL WERKE NIC
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Kuehneweg & Co
RHEINISCHE SCHMIRGEL WERKE NIC
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D7/00Compositions of detergents based essentially on non-surface-active compounds
    • C11D7/22Organic compounds
    • C11D7/24Hydrocarbons
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D7/00Compositions of detergents based essentially on non-surface-active compounds
    • C11D7/02Inorganic compounds

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  • Disintegrating Or Milling (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Putz- und Poliermittels für Herdplatten und Ofenteile Die bisher im Handel befindlichen Tutz-und Poliermittel zum Reinigen und Polieren von Herdplatten oder erwärmten Eisenteilen, wie Ufen o. dgl., haben den Nachteil, daß diese Mittel im Gebrauch einen sehr üblen Geruch verursachen. Der Grund hierfür ist auf den bedingten Zusatz von Stearin, Paraffin oder Wachs in dem zu verwendenden Gemisch der zum Putzen oder Polieren dienenden Bestandteile, wie Schmirgel, Quarzmehl, Sand und Erdfarben o. dgl., zurückzuführen, auch spielt die Ausformung der Mittel zu einem Kegel oder einer Stange hierbei eine Rolle.
  • Der fleckenlösend wirkende Stearin- oder Paraffinzusatz bringt den Putzkörper sehr leicht auf den im warmen Zustande zu behandelnden Herd o. dgl. zum Schmelzen. Den Schmelzvorgang fördert außerdem der durch den bisherigen Herstellungsvorgang bedingte Cberschuß an Stearin, Paraffin o. dgl., weil durch Mischen in der Hitze die Putz- und Poliermittel diesen Zusatzstoff gewissermaßen aufsaugen. Ein solcher erheblicher Stearinüberschuß hat aber den Nachteil im Gefolge, daß die Polierfähigkeit des Mittels wesentlich herabgesetzt wird.
  • Es besteht daher die Nachfrage nach einem geruchlosen, nicht leicht schmelzenden Mittel in trockener, feinkörniger Pulverform.
  • Vorliegendes Verfahren beseitigt die vorstehend genannten Nachteile, indem ein Gemisch von Reibmitteln und Stearinsäure, rein oder im Gemisch, mit Paraffin, Erdwachs, Wachs und ähnlichen natürlichen oder künstlichen Produkten oder letztere Zusätze gesondert in ein allseitig abschließbares Druckgefäß (Autoklav) eingebracht und diese Masse im geschlossenen Gefäß bis zur vollkommenen Vergasung des Stearins usw. erhitzt wird. Die Ausführung des Verfahrens geschieht in folgender Weise: In einen Autoklaven werden bis zu :25 °/a Stearinsäure rein oder in Gemischen mit Paraffin, Erdwachs, Wachs u.sw. mit 75 °/o Quarzmehl, Sand, Schmirgel, Farberden oder ähnlichen zum Polieren geeigneten Stoffen überschichtet und das Ganze bis zur vollkommenen Vergasung des Stearins usw. unter erhöhtem Druck bis 295' C erhitzt.
  • Durch diesen Vorgang wird eine vollkommene Durchdringung der einzelnen Körner der Polierstoffe mit vorbenannten Kohlenwasserstoffen erreicht. Die sich ergebende steinharte Masse wird nach dem Erkalten in Mühlen oder sonstigen Zerkleinerungsmaschinen bis zur Pulverform zerkleinert.
  • Ein Zusammenbacken des nach dem neuen Verfahren erhaltenen trockenen Pulvers ist bei normaler Aufbewahrung ausgeschlossen. Es kann dieses Erzeugnis aus sogenannten Streu- oder Puderdosen verbraucht werden.
  • Man ist nunmehr in der Lage, das neue Mittel mit größter Sparsamkeit anzuwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Putz-und Poliermittels für Herdplatten und Ofenteile aus Reibmitteln und festen Kohlenwasserstoffen, wie Stearin, Paraffin, Wachs u. dgl., dadurch Bekennzeichnet, daß diese Bestandteile in ein allseitig abschließbares Druckgefäß eingebracht, alsdann einer Erhitzung im geschlossenen Gefäß bis zur vollkommenen Vergasung der festen Kohlenwasserstoffe unterworfen werden und nach dem Erkalten die erhaltene steinharte Masse bis zur Pulverform zermahlen wird.
DER77045D 1929-01-26 1929-01-26 Verfahren zur Herstellung eines Putz- und Poliermittels fuer Herdplatten und Ofenteile Expired DE520551C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE752622C (de) * 1940-03-09 1951-08-23 Otto Hoehn K G Streufaehiges Metallputz- und -poliermittel, insbesondere fuer Herdplatten
DE886441C (de) * 1941-07-04 1953-08-13 Siemens Ag Verfahren und Vorrichtung zum UEberziehen von Traegerstoffen mit moeglichst gleichmaessigen duennen Schichten organischer Stoffe
DE19903405C2 (de) * 1998-08-11 2002-06-20 Menzerna Werk Gmbh & Co Kg Mehrstufiges Verfahren zum Polieren von Polyethylentherephthalat-Kunststoffoberflächen

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DE886441C (de) * 1941-07-04 1953-08-13 Siemens Ag Verfahren und Vorrichtung zum UEberziehen von Traegerstoffen mit moeglichst gleichmaessigen duennen Schichten organischer Stoffe
DE19903405C2 (de) * 1998-08-11 2002-06-20 Menzerna Werk Gmbh & Co Kg Mehrstufiges Verfahren zum Polieren von Polyethylentherephthalat-Kunststoffoberflächen

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