AT139925B - Verfahren zur Herstellung von Milchtransportkanuen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Milchtransportkanuen.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von   Milehtransportkanuen.   



   Die Erfindung betrifft eine Milehtransportkanne und ein Verfahren zur Herstellung derselben. 



   Es sind bereits zahlreiche Vorschläge zur Herstellung von Milchtransportkannen gemacht worden, trotzdem konnte eine völlig befriedigende Lösung bis heute nicht erzielt werden. In der Praxis ergeben 
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   Ftostfestigkeit,   sowie mechanische Festigkeit des Materials und anderseits Billigkeit, da die grosse Anzahl 'von Kannen, welche beispielsweise in einem grösseren Betriebe benötigt werden, die Frage der Wirtschaft-   lichkeit   in den Vordergrund rückt. 



   Demgemäss war man bisher praktisch im wesentlichen auf Kannen aus verzinntem Eisenblech beschränkt, die aber in der Regel nach wenigen Jahren eine neuerliche Verzinnung erforderlich machen. 



   Es wurden wohl auch schon Kannen aus rostfreiem Stahlblech hergestellt, welche sich auch sehr gut bewährt haben, aber wegen ihres hohen Preises zumeist nicht in Betracht kommen. 



   Es wurden nun Versuche mit Kannen aus verzinntem Eisenblech angestellt, welche ergeben haben, dass verhältnismässig nur einzelne Teile des Kannenkörpers einem raschen Verbrauch durch Rosten des Eisenbleche im Vergleiche zu den übrigen Teilen des Kannenkörpers ausgesetzt sind. Weitere Versuche haben ergeben, dass, wenn diese dem Rosten leichter ausgesetzten Teile aus korrosionsfestem Material hergestellt, mit den übrigen Teilen aus unedlem Material in an sich bekannter Weise   versehweisst   und die Kannen dann im Ganzen in der unten beschriebenen Weise verzinnt werden, man zu einer   überraschend   längeren Lebensdauer der ganzen Kannen gelangt. 



   Die Erfindung besteht demnach in einer   Milchtransportkanne,   bei welcher die dem Rostangriff besonders ausgesetzten Teile aus einem rostfesten Material bestehen. Die übrigen Teile des Kannenkörpers bestehen hingegen aus einem oder mehreren unedleren Materialien, vorzugsweise aus unlegiertem Eisenblech. Sämtliche Teile sind in an sich bekannter Weise   verschweisst,   und es ist der Kannenkörper im
Ganzen mit einer korrosionsfesten   Oberflächenschiehte,   wie beispielsweise Zinn, auf seiner ganzen Oberfläche überzogen. 



   Gute Resultate wurden erhalten, wenn für den Boden rostfestes Material (rostfreier Stahl) verwendet wurde. Bei andern Ausführungsformen der Erfindung besteht der Boden und ausserdem auch der Halsteil aus rostfreiem Stahl. Es kann in manchen Fällen auch vorteilhaft ein Ring aus solchem Material an der
Innenseite des oberen Halsteiles vorgesehen werden. 



   Die Erfindung umfasst des weiteren ein Verfahren zur Herstellung   solcher Milchtransportkanllen,   welches darin besteht, dass die dem Rostangriff besonders ausgesetzten Teile solcher Kannen, aus mehr oder minder rostfestem Material hergestellt, mit den übrigen Teilen des Kannenkörpers aus geringwertigeren Baustoffen, wie insbesondere nicht legierten Eisenbleche, in an sich bekannter Weise, wie etwa durch Verschweissen, vereinigt werden, worauf der Kannenkörper als Ganzes mit einer korrosionsfesten Ober-   flächenschichte   versehen wird. Vorzugsweise wird der Kannenkörper durch wiederholtes Tauchen und Beizen verzinnt. 



   Die Erfindung umfasst des weiteren das Verzinnungsverfahren bei Gefässen, welche teilweise aus Blechen bestehen, die schon in an sieh bekannter Weise verzinnt wurden, und teilweise aus rostfreiem
Stahl, über dessen Verzinnung bisher keinerlei Erfahrungen vorliegen. Es bereitet ziemlich Schwierig-   keiten,   eine einwandfreie   Verzinnung   bei einer solchen Kombination ans gewöhnlichem Eisenblech und teilweise rostfreiem Stahl zustande zu bringen. Es wurde erkannt, dass man sehr gute Resultate erhält, 
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 körper verzinnt wird. Es wurde erkannt, dass eine besonders intensive Vorbehandlung des Materials beim Beizen wesentlich für das Gelingen der Verzinnung ist. 



   Ausführungsbeispiel für die Verzinnung :
1. Beizen der   zusammengeschweissten   rohen Kannen in 10-12% HCl bei 70-75 . 



   2. Beizen in HNO3, bis der in der vorhergehenden Behandlung gebildete Niederschlag (Beizkruste) entfernt wurde. 



   3. Spülen in Wasser. 



   4. Sehr schnell Beizen (nur Eintauchen) in dem unter Punkt 1 erwärmten Beizbad. 



   5. Spülen in Wasser. 



   6. Tauchen in ZnCI2. 



   7. Tauchen in Zinn (l. Verzinnung) bei einer   Maximaltemperatur   von   275'C.   



   8. Tauchen der heissen Kannen in   kalte Roh-Saure" (HC1   von 25 bis   3000 Konzentration).   



   9. Spülen in Wasser. 



   10. Tauchen in ZnCI2. 



   11. Tauchen in Zinn (l. Verzinnung 2) bei einer   Maximaltemperatur von 275  C.   



   12. Tauchen der heissen Kannen in   ZnCI2.   



     13.   Beendigung der Verzinnung bei einer Maximaltemperatur von 280  C.   a. J Tauchen   in Zinn. b) Sorgfältiges Abreiben mit Salmiak aussen und innen. e) Tauchen in Zinn. d) Abreiben aussen und innen mit Salmiak. e) Tauchen in Zinn. f) Abziehen der Ränder, Abrinnen lassen von Zinn. g) Kühlen in Seifenwasser. 



   Man kann bei ändern   Ausführungsformen   der Erfindung in einfacherer Weise verfahren und   fa@len   diese ebenfalls in den Schutzbereich vorliegender Anmeldung. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der   erfindungsgemässen Milchkann@   gezeichnet 1 ist der Kannenkörper, bestehend aus dem Mantel   2,   dem sich verjüngenden Halsteil 3 und dem oberen Halsteil4 sowie dem Boden 5. Die   Schweissstellen   sind bei 6 und 7 angedeutet. Eine   Liana :'-     schweissnaht   ist bei 8 vorhanden. 9 ist der Deckel, 10 eine   Gummidichtung,   11 der   Bodenring.   12 der Henkeltragring mit dem   Henkel M. Der Boden J   und der Deckel 9 bestehen aus rostfreiem Stahl. Der Deckel wird im allgemeinen nicht verzinnt, doch kann gewünsehtenfalls auch eine solche   Verzinnung   vorgenommen werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Milchtransportkannen, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Rostangriff besonders ausgesetzten Teile des Kannenkörpers, aus rostfestem Material hergestellt, mit den übrigen Teilen des Kannenkörpers aus geringwertigen Baustoffen, wie aus nicht legierten Eisenblechen. in an sich bekannter Weise verbunden werden. worauf der Kannenkörper als ganzer mit einer   korrosionsfesten Oberflächenschichte versehen wird, vorzugsweise durch wiederholtes intensives Beixen   und Tauchen in ein   Zinnbad.  

Claims (1)

  1. . 11ilchtransportkanne, die nach dem Verfahren gemäss Anspruch 1 hergestellt ist, dadurch gekenn- ; eirhnet. dass die dem Rostangriff besonders ausgesetzten Teile, wie insbesondere der Boden oder der Boden und der Halsteil aus einem rostfesten Material und die übrigen Teile des Kannenkörpers aus nicht legierten Eisenblechen bestehen und der Kannenkörper als ganzer verzinnt ist.
AT139925D 1932-07-20 1932-07-20 Verfahren zur Herstellung von Milchtransportkanuen. AT139925B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1263233B (de) * 1961-04-14 1968-03-14 Commissariat Energie Atomique Verfahren zur Herstellung einer Dichtung zwischen einem Kernreaktorkessel und einem drehbaren Deckel
DE4309500A1 (de) * 1992-03-27 1993-09-30 Berkman Louis Co Witterungsbeständiger Metallwerkstoff und Verfahren zu seiner Herstellung

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DE1263233B (de) * 1961-04-14 1968-03-14 Commissariat Energie Atomique Verfahren zur Herstellung einer Dichtung zwischen einem Kernreaktorkessel und einem drehbaren Deckel
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