AT8591B - Verfahren zur Herstellung von Metallüberzügen auf Aluminium oder dessen Legierungen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Metallüberzügen auf Aluminium oder dessen Legierungen.

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AT8591B
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Anson G Betts
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Anson G Betts
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  • Coating With Molten Metal (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Oesterreichische
PATENTSCHRIFT   Ni. - 8591.   



  CLASSE 48 : METALLBEARBEITUNG CHEMISCHE (EMAIL, GALVANOPLASTIK). 
 EMI1.1 
   ANSON G. BETTS IN LANSIGNBURGH, GRAFSCHAFT RENSSELAER, STAAT NW-YORK (V. ST. A.).   



  Verfahren zur Herstellung von Metallüberzügen auf Aluminium oder dessen Legierungen. 
 EMI1.2 
   überzügen auf Aluminium dienendes Verfahren, welches die genannten Nachteile ver-   leidet und es ermÖglicht, die Oberfläche eines Aluminiumgegenstandes oder einer   AlumininutlegieruBg   auf einfache und ökonomische Art mit einem ständig haftenden Metallüberzug zu versehen, der sich dann in beliebiger bekannter Weise plattieren, löthen oder verzinnen   lässt.   



   Das in Rede stehende Verfahren besteht darin, dass die zu überziehende Fläche des 
 EMI1.3 
 mit Metall überzogen wird. 



   Durch die hiebei zutage tretende vereinigte Schmelz- und Niederschlagwirkung wird das sich auf Aluminiumflächen leicht bildende Aluminiumoxyd, welches das wesentliche   Hindernis   für das feste dauernde Haftes eines metallischen Überzuges darstellt, von der zu überziehenden Aluminiumfläche entfernt und eine reine, freie Metallfläche geschaffen, 
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 gebracht. Hiebei'erfolgt ein Austausch des in dem geschmolzenen Salz enthaltenen Metalles   gegen Aluminium und das fragliche Metall lagert sich gleichmässig auf der AluminiumSache ab. Vorteilhaft sind es sauerstoffreie Salze des betreffenden Überzugsmetalles, wie   Kupferhaloidsalze und insbesondere Cuprosalze, die bei dem vorliegenden Verfahren zur Verwendung gelangen. 



   Wenn beispielsweise eine dünne Lage trockenen Kupferchlorürs auf ein Aluminiumblech mittelst Siebes fein vertheilt und sodann unter Anwendung von genügend hoher Temperatur, bei welcher jedoch das Aluminium nicht schmilzt, das Salz zum Schmelzen gebracht wird, wird es sich gleichförmig auf der Fläche ausbreiten und das Kupfer unter Austausch gegen Aluminium auf dem Aluminiumbleche niedergeschlagen werden. Das Erscheinen weisser Aluminiumchlorid- oder Oxychloriddämpfe zeigt an, dass die chemische Reaction stattfindet. Das resultierende   halbgeschmolzene   Salz kann, während es noch heiss ist, durch Abschaben leicht entfernt werden.

   Das Aluminiumblech kann   gewünschtenfalles   auch auf der gegenüberliegenden Fläche überzogen werden ; auch kann der in beschriebener
Weise aufgebrachte Überzug durch elektrolytische   Niederschlagwirkung   oder durch Eintauchen in Bäder auf bekannte Art verstärkt werden. 



   Natürlich kann das den Erfindungsgegenstand bildende Verfahren anstatt, wie in dem vorstehenden Beispiel, auch so durchgeführt werden, dass der zu überziehende Aluminiumkörper in einen das geschmolzene Salz des Überzugmotalles enthaltenden Be-   ) 1älter eingetaucht   oder das geschmolzene Salz in beliebiger bekannter Weise aufgebracht wird. 



   Das Fehlschlagen des Plattierens von Aluminium auf elektrolytischem Wege mit Hilfe der hiezu gebräuchlichen Mittel hängt mit dem   Umstande   zusammen, dass wasserfreies   Aluminiumoxyd,     weiches   sich in geringen Mengen immer auf der Oberfläche des Aluminiums bildet, in jeder wässerigen Lösung, sei sie sauer oder basisch, unlöslich ist. 



  Die Zwischenlagerung einer noch so dünnen Schicht von Aluminiumoxyd verhindert aber die metallische Vereinigung und der Erfolg des vorliegenden Verfahrens beruht eben auf der lösenden Wirkung der geschmolzenen Salze, insbesondere der Kupfersalze, auf das
Aluminiumoxyd. 



     Die zur Anwendung kommende höhere Temperatur ist   insoferne vortheilhaft, als sie geeignet erscheint, das Legieren an der Vereinigungsstelle der beiden Metalle zu fördern. 



   Die Oberfläche des zu überziehenden oder zu plattierenden Aluminiumkörpers kann in ein Bad eines geschmolzenen Salzes des   Uberzugsmetalles   eingetaucht und gewünschten- falles das Überziehen fortlaufend gestaltet werden, indem man in dasselbe Bad ein Stück von dem Überzugsmetall einhängt, und das Aluminium als Kathode, das Stück Überzug- metall aber als Anode mit einer   Elektricitätsquelle   verbindet, wie dies beim Elektro- plattieren üblich ist. 



   Unter der Bezeichnung Aluminium sollen im vorstehenden auch alle Aluminium- 
 EMI2.1 
 reich mit Metall überzogen oder plattiert werden konnten. 



   Nachdem die   Aiuminiumobernäche   mit einem dünnen überzug von Metall, wie Kupfer versehen ist, kann dieser   Überzog nachträglich   in bekannter Weise, beispielsweise durch elektrolytischen   Ntederschlag   oder durch Aufschmelzen irgend eines Metalles verstärkt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung von ständig haftenden   Metallüberzügen   auf Aluminium, die sich nachträglich in üblicher Weise auf elektrolytischem Wege oder durch einfaches Eintauchen in entsprechende Bäder verstärken lassen, dadurch gekennzeichnet, dass die zu überziehende Aluminium-Oberfläche, anstatt wie bisher, mit Lösungen oder Emulsionen von Salzen des betreffenden Überzugsmetalles behandelt zu werden, der Einwirkung eines geschmolzenen Salzes des   Überzugsmetalles   ausgesetzt wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Eine Durchführungsi''1rm des unter 1 beschriebenen Verfahrens, dadurch gekennzeichnet, dass die zu überzicheì1de Aluminium-Oberfläche mit einem geschmolzenen, Bauerstoffreien Salze des Überzugsmetalles, insbesondere mit einem, der niedrigsten, Verbintlungs- stufe angehörenden geschmolzenen Haloidsalze desselben, wie Kupferchlorttr, welches die Fähigkeit besitzt, Aluminiumoxyd in Lösung überzuführen, zusammengebracht wird, worauf der entstandene Überzug nachträglich in bekannter Weise verstärkt werden kann. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT8591D 1900-11-13 1900-11-13 Verfahren zur Herstellung von Metallüberzügen auf Aluminium oder dessen Legierungen. AT8591B (de)

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