AT139876B - Klemmschnalle. - Google Patents

Klemmschnalle.

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AT139876B
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Buchwald & Kretsch Schnallenfa
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Description


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    Klemmsehnalle.   



   Gegenstand der Erfindung ist eine Klemmschnalle für Riemen und Bänder, wie sie für Skifäustlinge,   Skiriemchen   usw. Verwendung findet, und besteht darin, dass das Klemmorgan durch eine Deckplatte zur Klemmwirkung gebracht wird, welche durch eine in Schlitzen verschiebbare und um ihre eigene Achse drehbare Walze, die in Lagerstellen der Deckplatte behufs Sicherung der Klemmstellung der Klemme eingreift, niedergehalten wird. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt. Die Fig. 1 bis 8 zeigen die eine Ausführungsform und ihre Teile, Fig. 9 in montiertem Zustande mit einem Band, Fig. 10 die zweite Ausführungsform. 



    Der Riemen RR' (aus Band, Leder usw. ), wie in Fig. 9 dargestellt, ist mit dem einen Ende um   den Schlitz 6 des Hauptteiles A eingenäht oder sonstwie zweckmässig befestigt. Das andere freie Ende des Riemens wird zwischen dem Klemmteil D und der Grundplatte 10 des Hauptteiles A durchgeführt. 



  Hiebei ist die Deckplatte B, welche um die Zapfen 3,   3'im   Teile A drehbar eingesetzt ist, offen, d. h. nach oben gedreht. Die Platte B wird nun heruntergedrückt, die Klemmrolle C gleitet mit ihren beiden abgesetzten   Teilen 2, 2' in   die Lager 5, 5'des Teiles B und die Schnalle ist geschlossen. Allerdings liegt der Riemen noch lose um das Festzuhaltende. Jetzt wird der Riemen gespannt. Das freie Ende, welches noch vor der Walze C herausragt, wird um diese zurückgelegt und in der Richtung des Pfeiles angezogen (Fig. 9). 



  Ist die grösstmögliche Anspannung erreicht, kann das freie Ende losgelassen und niedergelegt werden. 



  Trotz der Spannung, unter welcher nun der Riemen liegt, kann er nicht zurückgleiten, weil der Zahnteil D, welcher durch die Feder F in seiner Lage am Riemen anliegend gehalten wird, wohl ein Vorwärtsziehen des Riemens auch bei geschlossener Schnalle (also ein eventuelles Nachspannen) gestattet, aber das Zurückgleiten einerseits durch seine Winkelstellung, anderseits durch den Eingriff der Zähne verhindert. Je fester die Spannung am Riemen, desto grösser der Widerstand, welchen der Zahnteil D einem Zurückgleiten entgegensetzt. Die Eigenstärke des Riemens ist hiebei ganz gleichgültig, denn bei dünnem Riemen drückt die Feder F, welche in der Federtasche   E   gelagert ist (Fig. 5) und durch den Einschnitt 7 des Teiles D greift, den Zahnteil D tiefer nieder als bei einem dicken Riemen. 



   Das Öffnen der Schnalle erfolgt dadurch, dass die Platte B niedergedrückt, die Walze C nach vorne geschoben und aus ihren Lagern   5,   J'gehoben wird. Durch die Spannung, welche am Riemen wirkt, springt nun der Deckel B in die Höhe (dreht sich um seine Zapfen 3, 3'), der Druck der Feder F ist gelöst, und der Riemen kann entweder gelockert oder ganz herausgezogen werden. 



   Ein ungewolltes Öffnen der Schnalle kann nicht erfolgen, weil erstens ein ziemlicher Druck auf die Walze C nötig ist, um sie aus ihren Lagern zu heben, zweitens sind die Seitenflächen des Teiles A derart hoch ausgebildet, dass sie über die Walze C ragen und sie vor ungewolltem Druck schützen. 



   Fig. 7 zeigt die Klemmwalze C mit ihren beiden abgesetzten Teilen 2,2'und den Zapfen   1, 1',   mittels welchen sie in den Schlitzen   8, 8'des Teiles A   hin und her bewegt werden kann. 



   Fig. 8 zeigt den Klemmteil D mit Lagerzapfen 4, 4', welche in den Löchern 9, 9'des Deckels B liegen. Die Feder F ist meist doppelt und, wie Fig. 3 zeigt, gebogen. 



   Fig. 10 zeigt eine andere Ausführung desselben Prinzips. Anstatt der Kombination Feder und Klemmteil D ist eine in Winkel gebogene Blattfeder G eingesetzt, welche die gleiche Funktion erfüllt. 



  Da sie locker drehbar gelagert ist, lässt sie sich wohl nach vorne leicht heben (beim Einziehen des Riemens), stemmt sich aber unter Spannung fest gegen den Riemen. Sonst erfolgt das Nachspannen und Öffnen wie vorstehend beschrieben. In die Platte 10 des Teiles A kann auch noch eine Rippe 11 eingeprägt werden, um die Klemmwirkung des Zahnteiles D zu erhöhen. 

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 welche beliebig gross gewählt werden kann. 



   2. Es sind keine Spiralfedern eingebaut, welche bei Dazwischenkommen von Schnee, Schmutz od. dgl. versagen. Denn der relativ dünne Federdraht F gibt auch bei stärkstem Verschmutzen seine Funktion nicht auf, ebensowenig wie das Federblättchen G (Fig. 10). 



   3. Der ganze Anspanndruck   bzw.-zug wirkt sich nicht allein wie   bei den bisher bekannten Systemen auf die Lagerzapfen 1,   !,. T der   Rolle 0 aus, wodurch diese leicht abbrechen oder sich verbiegen kann und die Walze ausspringt, sondern der Anspanndruck wird über die Lagerstellen   2,   2' auf die Lager 5, 5' des Deekels B übertragen, wodurch eine sichere Gewähr gegen das Herausdrücken der Walze 0 gegeben ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Klemmschnalle.   für Riemen und Bänder, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmorgan (D) durch eine Deckplatte (B) zur Klemmwirkung gebracht wird, welche durch eine in Schlitzen verschiebbare und um ihre eigene Achse drehbare Walze (0), die in Lagerstellen der Deckplatte (B) behufs Sicherung der Klemmstellung des Klemmorganes (D) eingreift, niedergehalten wird.

Claims (1)

  1. 2. Klemmschnallen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckplatte (B) durch eine Drahtfeder (F) das Klemmorgan (D) betätigt.
    3. Klemmschnallen nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass einerseits die Feder (F) die Deckplatte (B) und mit ihr die Lager (5, 5') gegen die Zapfen (1, der Walze (0) drückt und anderseits die obere Kante der Seitenflächen des Schnallenrahmens- über die Deckplatte und die Walze (C) hinausragt, so dass die Walze (0) in ihrer Sperrstellung gesichert und ein unbeabsichtigtes Lösen des Klemmverschlusses vermieden wird. EMI2.2
AT139876D 1933-11-09 1933-11-09 Klemmschnalle. AT139876B (de)

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