AT138842B - Schleudermaschine zur Herstellung von Masten, Rohren und anderen Hohlkörpern aus Zement, Beton und anderen formbaren und erhärtenden Massen. - Google Patents

Schleudermaschine zur Herstellung von Masten, Rohren und anderen Hohlkörpern aus Zement, Beton und anderen formbaren und erhärtenden Massen.

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AT138842B
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AT
Austria
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centrifugal machine
hollow bodies
cement
concrete
masts
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Josef Schaffenberger
Original Assignee
Josef Schaffenberger
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Description


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Es sind Schleudermaschinen zur Herstellung von Hohlkörpern grosser Länge aus Zement, Beton und andern formbaren und erhärtenden Massen bekannt, deren Form in geschlossenen, drehbar gelagerten Laufhülsen mit Klemmvorrichtungen zentriert ist, die einzeln mittels Riemen angetrieben werden. Die Riemendehnungen und Sehlüpfung zusammen mit den Fehlerquellen, die durch die einzeln erforderlichen Zentrierungen bedingt sind, machen einen gleichmässigen und torsionsfreien Antrieb unmöglich. Es ist weiters auch bekannt, die Form an den beiden Enden durch Planscheibe oder an mehreren Stellen durch Reibungsräder anzutreiben. Auch diese beiden Antriebsarten erweisen sieh als ungünstig.

   Beim Antrieb mittels Planscheibe ist die Form wegen ihrer grossen Länge und des beträchtlichen Gewichtes   Biegungs-und Torsionsbeanspruchungen   ausgesetzt und neigt infolge der Durchbiegung zum Schlagen, so dass ruhiger Lauf nicht gewährleistet ist. Bei Anwendung von Reibungsrädern lässt sich eine ungleichmässige Abnutzung der Räder nicht verhindern, wobei aber schon die geringste Verschiedenheit der Raddurchmesser   Torsionsbeanspruchungen   in der Form hervorruft. Die Praxis hat ergeben, dass diese Maschinen für hohe Umdrehungszahlen nicht geeignet sind. 



   Die vorliegende Erfindung hilft diesen Übelständen dadurch ab, dass jeder der Riemen-, Seiloder Kettenantriebe mit einer selbsttätigen Spannvorrichtung versehen ist. Hiedurch wird ein dauernd gleichmässiger Antrieb der Form erzielt, da die Treibscheibe keiner Abnutzung unterliegen, Dehnungen der Riemen usw. unschädlich werden und jeder Schwankung der Energieübertragung Rechnung getragen wird. Besonders wertvoll ist es, dass die selbsttätigen Spannvorrichtungen ermöglichen, die Riemen ohne Vorspannung auf die Riemenscheiben aufzulegen. Hiedurch wird nicht nur das Auflegen und Abwerfen der Riemen erleichtert und die Lagerbeanspruchung vermindert, sondern auch die durch Temperatureinfluss, Feuchtigkeit usw. eintretende Änderung der Vorspannung vermieden, so dass keiner der Riemen gleiten kann und das Auftreten von Torsionsspannungen in der Form ausgeschlossen ist. 



  Vorzugsweise erfolgt der Antrieb möglichst nahe den Lagerungsstellen der Form, damit der Riemenzug von den Lagern aufgenommen wird, ohne Biegungsbeanspruchungen der Form hervorzurufen. 



   Die Erfindung ist bei jeder Lagerungsart der Form anwendbar, also für Formen, die mit einoder mehrteiligen, abnehmbaren oder an ihr dauernd befestigten Laufringen versehen sind oder die in drehbar gelagerten Laufhülsen ruhen. 



   In der Zeichnung ist die Maschine beispielsweise veranschaulicht, u. zw. zeigt Fig. 1 die Maschine in Seitenansicht, Fig. 2 einen Grundriss der Antriebsvorrichtung, Fig. 3 einen Querschnitt in grösserem Massstabe. Die Fig. 4 und 5 zeigen zwei Ausführungsformen der Antriebsteile an teilweise geschnittenen Seitenansichten der Maschine. 



   Die Schleuderform besteht aus zwei Teilen a, b, mit welchen die Laufringteile e, d fest verbunden sind, weshalb das Zentrieren der Form entfällt und ein exzentrisches Schleudern der Werkstücke unmöglich wird. Die Laufringe   c,     d   laufen auf Stützrädern   e, t,   deren Wellenlager auf Spannschienen g verstellbar sind. Neben den Laufringen ist je eine geteilte Riemenscheibe befestigt, deren Teile h, i an den Formhälften a, b dauernd befestigt sind. Der Antrieb erfolgt von tiefer angeordneten fliegenden Riemenscheiben j mittels der Riemen   k,   so dass die Laufringe durch den Riemenzug stets an die Stützräder angedrückt werden.

   Damit Dehnungen der Riemen die   Gleichmässigkeit   des Antriebes nicht beeinträchtigen können, stehen die Riemen unter der Wirkung von selbsttätigen Spannvorrichtungen. 



  Jede dieser Spannvorrichtungen weist eine Rolle   l   auf, die an einem Hebel m verschwenkbar gelagert 

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 ist und durch ein Gewicht n gegen den   Riemen c gedruckt   wird. Die Scheiben i sitzen auf Wellen 0, die durch Riemenscheiben p, Riemen q und Riemenscheiben r von einer gemeinsamen Welle s angetrieben werden. 



   Die fliegende Anordnung der Antriebsscheiben i hat den Zweck, das Abwerfen und das Auflegen der   Riemen 7c zu   erleichtern. 



   Gemäss Fig. 5 sind die   Laufringe-und Riemenscheibenhälften   fest miteinander verbunden bzw. bilden je ein einziges Stück    < , M.   



   Die Form wird während des Betriebes durch beliebige Mittel geschlossen gehalten, beispielsweise durch Eisenbänder, die an den Enden Verbindungsorgane aufweisen. Bei den Ausführungsformen gemäss den Fig. 4 oder 5 ist es möglich, die Laufringe und Riemenscheiben in geschlossener oder geteilter Ausführung an der Form abnehmbar zu befestigen. Zum Öffnen der Form werden die Riemen abgeworfen und nach Anheben der Form an deren Enden geschoben, worauf die Form auf Unterlagen abgesetzt und nach Abnehmen der Antriebsorgane und der Laufringe geöffnet werden kann. 



   Zwecks guter Ausnutzung der ganzen   Maschinenlänge   können mehrere Formen auch verschiedener Durchmesser hintereinander angeordnet und gleichzeitig mit verschiedener Tourenzahl angetrieben werden. 



  Es ist aber auch möglich, die Schleudermaschine für Hohlkörper geringer Länge so auszubilden, dass die Formen nebeneinanderliegen. Bei der Herstellung von Hohlkörpern geringer Länge kann auch nur ein einziger Antrieb für je eine Form angewendet werden. 



   Eine weitere Ausbildung der Erfindung liegt darin, dass bei Anwendung geteilter Laufringe die Stossfugen v schräg zu den Seitenflächen der Ringe liegen. Hiedurch wird erzielt, dass die Laufringe auch dann stossfrei auf den Stützrädern laufen, wenn sich die Stossfuge dadurch vergrössert, dass die Form infolge von zwischen deren Ränder geratene Sandkörner nicht vollständig geschlossen werden konnte. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schleudermaschine zur Herstellung von Masten, Rohren und andern Hohlkörpern aus Zement, Beton und andern formbaren und erhärtenden Massen, bei welchen die Form an einer oder an mehreren
Stellen,   zweckmässig   an Lagerungsstellen, für Riemen-, Seil-oder Kettenantrieb eingerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Riemen-, Seil-oder Kettentriebe unter der Wirkung einer selbsttätigen
Spannvorrichtung steht, wodurch die Gleichmässigkeit des Antriebes gesichert und das Auflegen der
Riemen usw. ohne Vorspannung ermöglicht wird.

Claims (1)

  1. 2. Schleudermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb von einer fliegend angeordneten Scheibe aus erfolgt, wodurch das Auflegen und Abwerfen der Riemen erleichtert wird.
    3. Schleudermaschine nach Anspruch l, deren Form mit geteilten Laufringen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Stossfugen der Laufringe schräg zu den Seitenflächen der Ringe liegen. EMI2.1
AT138842D 1933-03-30 1933-03-30 Schleudermaschine zur Herstellung von Masten, Rohren und anderen Hohlkörpern aus Zement, Beton und anderen formbaren und erhärtenden Massen. AT138842B (de)

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