AT138636B - Hilfsvergaser. - Google Patents

Hilfsvergaser.

Info

Publication number
AT138636B
AT138636B AT138636DA AT138636B AT 138636 B AT138636 B AT 138636B AT 138636D A AT138636D A AT 138636DA AT 138636 B AT138636 B AT 138636B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
fuel
heating
auxiliary carburetor
carburetor according
piston
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Therese Lungstrass
Original Assignee
Therese Lungstrass
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Therese Lungstrass filed Critical Therese Lungstrass
Application granted granted Critical
Publication of AT138636B publication Critical patent/AT138636B/de

Links

Landscapes

  • Means For Warming Up And Starting Carburetors (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Hilfsvergaser. 



   Es ist bekannt, den dem Ansaugrohr der Brennkraftmaschine von Kraftfahrzeugen zwecks Erleichte, rung des Anlassens kurzzeitig zuzuführenden Brennstoff mittels eines elektrisch erhitzten Hilfsvergasers zu verdampfen. Der Hilfsvergaser nach der Erfindung zeichnet sich gegenüber den bekannten Anordnungen dieser Art dadurch aus, dass er sowohl eine ganz besonders rasche als auch intensive Erhitzung des verdampften Brennstoffes und dadurch ein beschleunigtes Anfahren ermöglicht.

   Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass der mittels der Handpumpe in den Vergaser beförderte Brennstoff beim Eintritt in eine vorteilhaft zylindrische, aussen von einem hitzebeständigen Isolierrohr umgebene Heizdrahtspirale durch die Berührung mit der glühenden Drahtoberfläche zunächst verdampft und dass der Dampf danach durch einen zweiten Heizkörper, vorteilhaft ebenfalls eine Heizspirale, geleitet wird. Die Windungen der letzteren sind zweckmässig auf das Isolierrohr der ersten Spirale im Abstand voneinander aufgewickelt. Über diese Windungen ist ein zweites Isolierrohr dicht aufgeschoben. 



   Der von der zuerst genannten Spirale erzeugte Brennstoffdampf wird durch den von den Windungen und den sie beiderseits einschliessenden Rohren gebildeten, spiralförmigen Kanal dieser Heizspirale geleitet, wobei er von den auf Glühtemperatur gebrachten Windungen sehr stark erhitzt wird, so dass er bei seinem Eintritt in das kalte Ansaugrohr nicht kondensiert wird und der Motor infolge der leichten Entzündbarkeit des erhitzten Gemisches sofort anläuft. 



   Gemäss der Erfindung ist ferner die für die Zufuhr des Brennstoffes zum Vergaser dienende Handpumpe mit einer Kontaktanordnung ausgestattet, durch welche der z. B. aus einer Batterie und den Heizspiralen des Vergasers bestehende Heizstromkreis beim Beginn des Saughubes der Pumpe geschlossen wird, so dass die Heizspiralen bereits auf hohe Temperatur erhitzt sind, wenn der durch die Druckbewegung des Pumpenkolbens in den Vergaser beförderte Brennstoff zu den Heizspiralen gelangt. Am Ende des Druckhubes des Pumpenkolbens wird der Kontakt der genannten Anordnung wieder unterbrochen, so dass beim Aufhören der Brennstoffzufuhr auch eine weitere Erhitzung des Heizkörpers nicht stattfindet. 



   Damit der Kolben in der Endstellung einen dichten Abschluss der in den Zylinderboden mündenden Brennstoffzuleitung herbeiführt, welche durch die gebräuchlichen federbelasteten Ventile für den dünnflüssigen Brennstoff nicht zuverlässig genug verschlossen werden kann, wird an seiner Stirnseite eine besondere Dichtungsscheibe angebracht. Diese wird in der Endstellung durch eine um die Kolbenstange angeordnete, an sich bekannte, auf den Kolben wirkende und zur selbsttätigen Beförderung des Brennstoffes in den Vergaser dienende Feder gegen den Zylinderboden gepresst und verschliesst dadurch sowohl die Ansaugleitung für den Brennstoff wie auch die Druckleitung zum Vergaser.

   Ein dichter Abschluss dieser beiden Leitungen ist deshalb von besonderer Wichtigkeit, weil andernfalls durch den Unterdruck im Ansaugrohr, der sich durch den Hilfsvergaser bis zur Pumpe fortpflanzt, dauernd und unnötigerweise Brennstoff in den Hilfsvergaser gelangen kann. 



   Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand durch ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht. 



  Fig. 1 stellt den Hilfsvergaser, Fig. 2 die zugehörige Pumpe mit elektrischer Kontaktanordnung für den Heizstromkreis im Längsschnitt dar. 



   Innerhalb   der Metallhülsel ist   das aus   hitzebeständigem Material,   insbesondere Glimmer, bestehende, dünnwandige Rohr 2 angeordnet, auf welchem der Heizdraht 3 in Form einer einlagigen Spirale so aufgewickelt ist, dass sich die einzelnen Windungen   nicht berühren und dass zwischen   denselben ein fortlaufender freier Zwischenraum bleibt. Über die Widerstandsspirale ist eine zweite gleichartige, zylindrische Hülse 4 dicht aufgeschoben.

   Der Heizdraht ist mit einem Ende   6   mit dem Vergaserkörper verbunden ; 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 das andere Ende 6 ist durch die Isolierhülse 8 in Form eines   Anschlussbolzens   9   herausgeführt.   Im Innern des Rohres 2 ist eine zweite Heizspirale.   14   angeordnet, deren Enden   zweckmässig   in gleicher Weise wie diejenigen der andern Spirale angeschlossen sind. 



   Das Rohr 2 ist im Teil 10 des Vergasers befestigt und durch die Bohrung 11 mit dem zur Regelung der Brennstoffzufuhr dienenden an sieh bekannten Regelventil 12 verbunden. Von dem vom Rohr 2 und der   Aussenhülse     4   umschlossenen Raum, in welchem sich die Heizdrahtspirale befindet, führt die Bohrung 13 durch den zwecks Verbindung mit dem Ansaugrohr mit Gewinde versehenen Verschlusspfropfen 10. 



   Die für die Zufuhr des Brennstoffes zum Vergaser dienende Handpumpe besteht aus dem Zylinder   14   mit Kolben   15,   der Kolbenstange 21, den   Anschlüssen.   17 und 18 mit den Ventilen   30     und 81 für   den angesaugten und den ausgespressten Brennstoff, der   Rückdruckfeder     19,   welche den mit der Dichtungscheibe 20 versehenen Kolben 15 in die Endstellung gegen den Zylinderboden presst, der Kontakthülse 16 und den durch die Isolierbüchsen 24 und 25 geführten Stromzuführungsbolzen 22 und 23 mit an ihrem inneren Ende federnd gelagerten Schleifbürsten 26 und 27. Zwischen der Kolbenstange 21 und dem   Führungsstück   28 wird, falls erstere aus Metall besteht, eine Isolierbüchse 29 angeordnet. 



   Hienach ergibt sich folgende Wirkungsweise der Anordnung nach der Erfindung : Wird der Kolben 15 der Pumpe mittels des Handgriffes. 32 gegen die Wirkung der Feder 19 bewegt, so füllt sich der unter ihm befindliche Raum mit durch die Ansaugleitung 27 und Ventil 30 zuströmendem Brennstoff. 



  Sogleich beim Beginn dieser Bewegung werden die   Schleifbürsten   26 und 27 durch die metallene Kontakthülse 16 oder auch durch die Kolbenstange selbst, falls sie aus leitendem Material besteht, miteinander verbunden. Dadurch wird der aus der Batterie, den Schleifkontakten 26 und 27, der Verbindungsleitung zwischen Anschlussbolzen 22 der Pumpe und 9 des Vergasers sowie den Heizspiralen. 3 und 34 bestehende Stromkreis geschlossen. Während dieser Aufwärtsbewegung des Kolbens werden die Heizspiralen durch den Strom auf Rotglut erhitzt. 



   Ist   die gewünschte Brennstoffmenge durch entsprechenden   Hub des Kolbens angesaugt, so lässt man den Handgriff der Kolbenstange los, und der Kolben bewegt sich nun unter der Wirkung der Feder 19 wieder in die Ausgangsstellung, wobei der angesaugte Brennstoff durch den Anschluss 18 und die Ver- bindungsrohrleitung zum Ventil 12 des Vergasers in das innere Rohr 2 des letzteren gepresst wird. Bei Berührung mit der in diesem angeordneten, bereits glühenden   Spirale. 34   wird der Brennstoff verdampft, und der am oberen Ende der Spirale austretende   Brennstoffdampfe nimmt   nun seinen Weg durch den von den Windungen der Spirale 3 gebildeten, spiralförmigen Kanal, wobei er durch die glühenden Windungen dieser Spirale intensiv erhitzt wird.

   Er tritt somit unter hoher Temperatur durch die Bohrung 13 in das Ansaugrohr 33. 



   Ist aller Brennstoff durch den Pumpenkolben verdrängt, so wird der Heizstrom durch den zwischen die Schleifbürsten 26 und 27 tretenden, isolierenden Teil 21 der Kolbenstange wieder unterbrochen. 



   Gleichzeitig werden auch die Bohrungen der Anschlussleitungen 17 und   18   für den Brennstoffzu-und   -abfluss   auf der Innenseite des Zylinders durch die Scheibe 20 des Kolbens unter der Druckwirkung der
Feder 19 abgedichtet, so dass ein weiterer Zufluss von Brennstoff zum Vergaser infolge des im Ansaugrohr herrschenden Unterdruckes nicht stattfinden kann. 



   Die Kontaktanordnung in der beschriebenen Form stellt   lediglieh   ein Ausführungsbeispiel dar und kann durch eine beliebige andere, durch die Kolbenstange betätigte Schaltanordnung ersetzt werden, die so beschaffen ist, dass sie den Heizstrom im Beginn des Herausziehens der Kolbenstange ein-und bei
Rückkehr in die Ausgangslage wieder ausschaltet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Hilfsvergaser mit elektrisch betriebener Heizvorrichtung, bei welchem der Brennstoff unmittelbar zum elektrisch erhitzten Material geleitet wird, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehrere getrennte Heizkörper (34, 3), insbesondere Heizspiralen, im Vergaser angeordnet sind, durch welche der Brennstoff verdampft. und der erzeugte Brennstoff dampf stark erhitzt wird.

Claims (1)

  1. 2. Hilfsvergaser nach Anspruch 1 mit dicht zwischen Isolierrohren angeordneter Heizdrahtspirale, dadurch gekennzeichnet, dass die Drahtwindungen derart in Abstand voneinanderliegen, dass ein spiralförmiger Kanal für den Durchtritt des verdampften und hoch zu erhitzenden Brennstoffes gebildet wird.
    3. Hilfsvergaser nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die den Brennstoff zuführende, insbesondere handbetriebene Pumpe mit einer Kontaktanordnung (16, 26, 27) für den Heizstrom versehen ist, durch welche der Heizstromkreis im Beginn des Ansaughubes geschlossen und am Ende des Druckhubes geöffnet wird. EMI2.1 stück (16) der Kolbenstange bei Stromschluss miteinander verbunden werden.
    5. Hilfsvergaser nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktstück (16) von der Kolbenstange (21) elektrisch isoliert ist. <Desc/Clms Page number 3>
    6. Hilfsvergaser nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (15) an seiner Stirnfläche eine Dichtungsscheibe (20) trägt, welche in seiner Endstellung die in den Zylinderboden mündenden Brennstoffzu-und-ableitungen unter der Wirkung der Feder (19) gegen den Unterdruck im Ansaugrohr dichtend abschliesst. EMI3.1
AT138636D 1932-12-12 1932-12-12 Hilfsvergaser. AT138636B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT138636T 1932-12-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT138636B true AT138636B (de) 1934-08-25

Family

ID=3640307

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT138636D AT138636B (de) 1932-12-12 1932-12-12 Hilfsvergaser.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT138636B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3924013C1 (de)
AT138636B (de) Hilfsvergaser.
DE695077C (de) Schalter mit Lichtbogenloeschung durch eine im Kreislauf bewegte und wiederholt zum Loeschen benutzte Gas- oder Dampfmenge
DE3125713A1 (de) Anlasshilfe fuer brennkraftmaschine
DE826089C (de) Luftfilter fuer Brennkraftmaschinen, insbesondere fuer Fahrzeugmotoren
AT157472B (de) Einrichtung zur selbsttätigen Erwärmung der Brennerdüse motorisch betriebener Ölfeuerungs-einrichtungen.
EP0997092B1 (de) Einspritzdampferzeuger für Kleingeräte
DE553156C (de) Elektrisch beheizter Verdampfer, insbesondere zur Erzeugung von Schutzgas fuer Schweisslichtboegen
AT151868B (de) Einrichtung zum Anlassen von Brennkraftmaschinen, insbesondere von Einspritzdieselmotoren.
DE838668C (de) Schalteinrichtung fuer elektrische Anlasser an Brennkraftmaschinen von Kraftfahrzeugen
DE2333227B2 (de) Brennkraftmaschine mit waermeuebertragung zwischen der gemischzufuehrungsleitung und der abgasabfuehrungsleitung
DE325663C (de) Verbrennungskraftmaschine fuer fluessige Brennstoffe
DE567077C (de) Elektrischer Schalter
AT142468B (de) Elektrisch beheiztes und vom Gasgestänge betätigtes Zusatzluftventil für Brennkraftmaschinen.
DE1741844U (de) Lufterhitzer fuer verbrennungskraftmaschinen.
AT139266B (de) Schaltanordnung gasgefüllter, elektrischer Entladungsröhren.
AT104960B (de) Quecksilberdampfgleichrichter.
CH340666A (de) Einrichtung zum Vorwärmen der Ansaugluft in Brennkraftmaschinen
AT136982B (de) Brennstoffeinspritzvorrichtung für Dieselmaschinen.
DE608062C (de) Elektrische Zuendvorrichtung
DE664612C (de) Einrichtung zum Erleichtern des Anlassens von luftverdichtenden Einspritzbrennkraftmaschinen
CH571763A5 (en) Temperature-compensated piston-operated pressure gas switch - uses heat sink for switching cylinders to equalize temperature conditions
AT65845B (de) Brennstoffverwärmer für Verbrennungskraftmaschinen.
DE3148978A1 (de) Kraftstoffzufuehrungseinrichtung fuer brennkraftmaschinen
AT139736B (de) Elektrische Quecksilbersicherung.