DE608062C - Elektrische Zuendvorrichtung - Google Patents

Elektrische Zuendvorrichtung

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DE608062C
DE608062C DEA67514D DEA0067514D DE608062C DE 608062 C DE608062 C DE 608062C DE A67514 D DEA67514 D DE A67514D DE A0067514 D DEA0067514 D DE A0067514D DE 608062 C DE608062 C DE 608062C
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DE
Germany
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circuit
primary
ignition
tesla
distributor
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Expired
Application number
DEA67514D
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English (en)
Inventor
Dr Erik Lorenz Rudolf Lysholm
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Milo AB
Original Assignee
Milo AB
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C309/00Sulfonic acids; Halides, esters, or anhydrides thereof
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P7/00Arrangements of distributors, circuit-makers or -breakers, e.g. of distributor and circuit-breaker combinations or pick-up devices
    • F02P7/02Arrangements of distributors, circuit-makers or -breakers, e.g. of distributor and circuit-breaker combinations or pick-up devices of distributors
    • F02P7/021Mechanical distributors

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Elektrische Zündvorrichtung Die Erfindung betrifft. eine elektrische Zündvorrichtung zur Zündung von gasförmigem, flüssigem oder pulverförmigem Brennstoff.
  • Wenn gasförmiger, flüssiger oder pulverförmiger Brennstoff als Treibstoff benutzt wird, der in der üblichen Weise mit Druck durch eine oder mehrere Düsen eingespritzt wird oder in zerstäubtem Zustande in eine Verbrennungskammer eingespritzt wird, z. B. in durch Rohöl gefeuerte oder durch Rohöl angetriebene Öfen, Verbrennungskraftmaschinen, Gasturbinen o. dgl., so entstehen große Schwierigkeiten beim Anlassen infolge der Temperatur der Verbrennungsluft und des Brennstoffes, die im Vergleich mit der Temperatur, bei der der Brennstoff vergast, niedrig ist. Aus diesem Grunde ist es für Anlaßzwecke oft erforderlich, einen besonderen flüchtigeren Brennstoff, wie Gasolin, zu benutzen oder die für das Anlassen erforderliche Wärme durch andere Mittel zuzuführen. Bei bestimmten Arten von durch Rohöl angetriebenen Verbrennungskraftmaschinen ist es beispielsweise erforderlich, einen sogenannten Glühkopf oder ein Glührohr o. dgl. mittels eines Ölbrenners o. dgl. zu erwärmen. In allen .diesen Fällen kann eine beträchtlich verwickelte Ausbildung der Maschine o. dgl. nicht verhindert werden, oder der normale Betrieb der Maschine oder einer Gasturbine oder eines Ofens wird verzögert.
  • Es ist bereits bekannt, Zündstrecken, insbesondere Zündkerzen mit hochgespannten, hochfrequenten Strömen, z. B. Tesla-Strömen, zu betreiben. Hierfür werden beispielsweise im Primärkreis durch einen Unterbrecher Stromstöße erzeugt, man arbeitet also ohne Wechselstromerzeuger. Ferner arbeiten andere Systeme mit Schwingungserzeugung durch Röhren. Schließlich sind Systeme bekannt, die von einem primären Wechselstromkreis ausgehen, der von einem umlaufenden Wechselstromerzeuger gespeist wird.
  • Die Einrichtungen mit einem Unterbrecher im Primärkreis erscheinen deshalb nicht zuverlässig, weil die Überschläge nicht regelmäßig genug durchführbar sind. Auch Versuche, diesem Übelstand dadurch zu begegnen, daß man die Funkenstrecke ionisiert, haben scheinbar zu brauchbaren Lösungen nicht geführt. Die Vorschläge, die hochfrequenten Schwingungen mittels Röhren zu erzeugen, scheitern an der Empfindlichkeit der Röhren, die besonders in Explosionsmotoren keine ausreichende Lebensdauer haben. Die vorliegende Erfindung baut nun auf dem System auf, bei dem ein primärer Wechselstromkreis von einem Wechselstromerzeuger gespeist wird und durch Transformator mit einem sekundären Wechselstromkreis verbunden ist, an den ein die Zündstrecke (Zündkerze) enthaltender Tesla-Kreis gekoppelt ist. Bei derartigen Systemen hat man bereits einen Verteiler in dem die Zündstrecke enthaltenden Hochfrequenzkreis eingeschaltet, jedoch hat es sich erwiesen, daß auch in diesem Fall kein hinreichend genauer Zündzeitpunkt zu erreichen ist.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist die Einrichtung so getroffen, daß zwei synchron arbeitende Stromschließer (Verteiler) vorhanden sind, von denen der eine im primären Wechselstromkreis und der andere im die Zündstrecke enthaltenden Tesla-Kreis liegt. Die Erfindung unterscheidet sich also von den bekannten Einrichtungen dadurch, daß zwei Verteiler in verschiedenen Stromkreisen vorhanden sind, von denen einer, wie bekannt, im primären Wechselstromkreis und einer erfindungsgemäß im Tesla - Stromkreis angeordnet ist, und daß diese derart synchron zusammenarbeiten, daß der primäre Wechselstromkreis nur dann geschlossen wird, wenn die Schließvorrichtung des Tesla-Kreises auch diesen schließt.
  • Diese Zündvorrichtung hat sich, wie durch Versuche nachgewiesen wurde, besonders vorteilhaft bewährt. In Kraftfahrzeugen und Bootsmotoren mit mehrzylindrigen Brennkraftmaschinen wurde eine Zündanlage gemäß der Erfindung angeordnet. Die mit der Zündung versehenen Motoren haben im Dauerversuch gezeigt, daß die Zündung nicht nur außerordentlich zuverlässig ist, sondern daß die Kerzen auch gegen jegliche Verschmutzung vollständig unempfindlich waren, ja so unempfindlich, daß sie in Öl eingetaucht werden konnten und trotzdem im Öl schwimmend zuverlässige, nie ausbleibende Zündfunken erzeugten, die auch vor allen Dingen hinsichtlich des Zündzeitpunktes exakt ausgelöst wurden. Diese Erscheinung hört aber sofort auf, sobald man, zu den bekannten Methoden zurückkehrend, nur mit einem Verteiler arbeitet, gleichgültig, ob man den Verteiler im Tesla-Kreis oder im Primärwechselstromkreis fortläßt. Die vorteilhafte Wirkung ist daher nur durch die Zusammenarbeit der beiden Verteiler erreicht worden.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung an Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigen: Fig. i eine mii der neuen Zündung ausgerüstete Vierzylinderverbrennungskraftmaschine, Fig. 2 eine abgeänderte Ausbildung dieser Zündung. A ist eine Primärbatterie, die gemäß den Fig. i und 2 mit dem Motor eines Motorgeneratorsatzes M-G verbunden ist. Der Motorstromkreis enthält in der üblichen Weise einen Hauptschalter S. Gemäß der Fig. i liefert der Generator G Wechselstrom und ist mit der Primärwicklung eines Transformators T gekoppelt. Die Sekundärwicklung des Transformators speist einen hochfrequenten schwingenden Stromkreis, der aus einer oder mehreren Funkenstrecken D besteht, zu denen ein mit der Primärwicklung eines Transformators H in Reihe geschalteter Kondensator C gekoppelt ist. Die in dem hochfrequenten Stromkreis D-C-H erzeugten Schwingungen werden durch den Transformator H zu einem hochfrequenten Wechselstrom transformiert, der, wie durch Versuche und Erforschungen festgestellt worden ist, i o bis 2o kV zu betragen hat. Die Frequenz des durch den Generator G gelieferten St°-omes hat vorzugsweise ungefähr 5o Perioden pro Sekunde zu betragen und kann in einigen Fällen über ioo Perioden betragen. In bestimmten Fällen mag es in Abhängigkeit von dem benutzten Brennstoff oder von den Abmessungen des Kondensators oder der Spulen erforderlich sein, Frequenzen bis zu 5oo Perioden pro Sekunde oder sogar eine noch höhere Frequenz anzuwenden. Die Sekundärwicklung des Tesla-Transformators H speist ein oder mehrere Elektrodenpaare P, die in dem Weg des zerstäubten Brennstoffes angeordnet sind. Die Stärke des Stromes, der -zwischen den Elektroden fließt, hat vorzugsweise o,5 bis 5 Amp. zu betragen, um die schnelle Erwärmung und Zündung des Brennstoffes mittels des oder der sich zwischen den Elektroden bildenden Bogen zu ermöglichen.
  • Der sich zwischen den Elektroden bildende Bogen besteht aus einer Anzahl Schwingungen, die schnell und dicht aufeinanderfolgen.
  • Wenn das neue System zur Zündung für Anlaßzwecke benutzt wird, so ist der Zylinder der Maschine oder die Verbrennungskammer des Ofens nach dem Anlassen genügend warm, um die Zündung des Brennstoffes zu erleichtern. Es wird daher nicht immer erforderlich sein, die gezeigte Anordnung beim ununterbrochenen Betrieb zu benutzen. In diesem Falle kann der Strom, der durch den hochfrequenten Stromkreis geliefert wird, reduziert werden, oder es kann das übliche Zündsystem benutzt werden.
  • Besonders in dem Falle, wo das Zündsystem für eine Maschine mit einer Mehrzahl Zylinder angewandt wird, wie beispielsweise in Fig. i gezeigt ist, ist die Sekundärwicklung des Tesla-Transformators H mit einem Stromverteiler F einer an sich bekannten Art verbunden. In diesem Falle kann zwecks Durchführung einer wirtschaftlichen Anwendung der Batterie A ein dem StromverteilerF ähnlicher und mit diesem synchron laufender Stromverteiler B in den Primärstromkreis des Transformators T derart eingeschaltet sein, daß von dem Motorgenerator M-G nur Strom abgenommen wird, wenn der Stromverteiler F Kontakt bildet.
  • Das in Fig. 2 gezeigte System ist ähnlich dem in Fig. i dargestellten, mit dem Unterschied, daß der Stromverteiler F in Form einer Mehrzahl Funkenstrecken ausgeführt ist und die Funkenstrecke D weggelassen ist. Die feststehenden Kontaktteile 12, 13, 14, 15 sind mit der einen Elektrode der ZündkerzenP einer Vierzylindermaschine verbunden. Die anderen Elektroden der Zündkerzen sind mit dem Kondensator C bzw. der Sekundärwicklung des Transformators T verbunden. Mit dem Kondensator C und der Sekundärwicklung des Transformators T ist eine Induktanz io in Reihe geschaltet, die den Zweck einer Drosselspule erfüllt. Der Verbindungspunkt zwischen dieser Spule io und der Sekundärwicklung des Transformators T ist mit dem beweglichen Teil il des Stromverteilers verbunden. Die feststehenden Kontaktteile 12, bis 15 sind in einer derartigen Entfernung vom Drehmittelpunkt des beweglicHen Teiles i i angeordnet, daß derselbe während seiner Drehung eine Funkenstrecke mit dem freien Ende des genannten beweglichen Teiles bildet, die bei 21 gezeigt ist. Die feststehenden Teile und das freie Ende des beweglichen Teiles sind vorzugsweise sphärisch ausgebildet oder haben die Form von Kugeln. Diese sind aus wärmebeständigem Metall, wie Wolfram, hergestellt. Die feststehenden Teile können zusätzlich mit einer Kühlvorrichtung ausgerüstet werden, während bei dem beweglichen Teil angenommen werden kann, daß er während des Drehens genügend Luftkühlung erhält.
  • Dieses System arbeitet in folgender Weise: Wenn sich der bewegliche Teil i i in Richtung des Pfeiles 22 von der in gestrichelten Linien angegebenen Stellung zum feststehenden Teil 12 bewegt, so wird der Kondensator C, da der Verteiler B Kontakt bildet, geladen, und Wechselstrom wird dem Transformator T zugeführt. Sobald sich der bewegliche Teil i i gegenüber dem feststehenden Teil 12 oder irgendeinem der anderen feststehenden Teile 13, 14, i5 befindet, wird die Funkenstrecke 21 gebildet, und der Kondensator C entladet sich in den folgenden Stromkreis: Kondensator C, Induktanz io, beweglicher Teil ii, Funkenstrecke 2,1, feststehender Teil 12, Zündkerze P und Kondensator C. Zum Zwecke der Einstellung kann die Induktanz io aus einem Variometer bestehen, wie durch den Pfeil angegeben ist.
  • Das in Fig. 2 dargestellte System ist nicht nur nützlich in Verbindung mit Maschinen, die eine Mehrzahl Zylinder oder Verbrennungskammern haben, sondern es kann auch für Einzylindermaschinen oder für ölgefeuerte Öfen angewandt werden. In diesem Falle ist der bewegliche Teil i i so angeordnet, daß er relativ zu dem feststehenden Teil eine hin und her gehende Bewegung ausführt, wobei diese Bewegung längs eines Bogens oder längs einer geraden Linie stattfinden kann.
  • Durch Versuche ist festgestellt worden, daß es oft nützlich oder sogar notwendig ist, eine Mehrzahl Funkenstrecken anzuwenden, die vorzugsweise in Reihe geschaltet sind.
  • Die Erfindung ist weder auf die Anzahl Funkenstrecken noch auf die relative Anordnung einer derartigen Mehrzahl Funkenstrecken beschränkt, da dies von den Dimensionen der elektrischen Elemente in den Stromkreisen und auch von der Art des benützten Brennstoffes abhängen kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Zündvorrichtung, insbesondere für Brennkraftmaschinen, mit einem von einem Wechselstromerzeuger gespeisten, einen Unterbrecher enthaltenden primären Wechselstromkreis und einem mit ihm durch Transformator gekoppelten, die Funkenstrecke direkt oder indirekt enthaltenden Tesla-Kreis, gekennzeichnet durch eine weitere, mit dem genannten Unterbrecher (B) im primären Wechselstromkreis synchron arbeitende Stromschließ- und Unterbrechungsvorrichtung (Verteiler) (F) in dem die Funkenstrecke direkt oder indirekt enthaltenden Kreis.
  2. 2. Zündvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteiler (F) im Tesla-Kreise als Funkenstrecke ausgebildet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i und -, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz des primären Wechselstromkreises durch Polumschaltung oder Frequenzwandler veränderlich ist.
DEA67514D 1931-10-22 1932-10-23 Elektrische Zuendvorrichtung Expired DE608062C (de)

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SE608062X 1931-10-22

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ID=20312970

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DEA67514D Expired DE608062C (de) 1931-10-22 1932-10-23 Elektrische Zuendvorrichtung

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