AT138556B - Isolierstelle für Kabel, die von einer Schutzmuffe aus Isolierpreßstoff umgeben ist. - Google Patents
Isolierstelle für Kabel, die von einer Schutzmuffe aus Isolierpreßstoff umgeben ist.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Isolierstelle für Kabel, die von einer Schutzmuffe aus Isolierpressstoff umgeben ist. Um bei Kabeln die Zerstörung der Bleimäntel durch Korrosion, wie sie durch Irrströme hervorgerufen wird, zu vermeiden, bringt man an bestimmten Stellen des Kabels Ausschnitte im Bleimantel, sogenannte Isolierstellen, an, die von einer Schutzmuffe, vorzugsweise aus Isolierpressstoff, umgeben werden. Im Stammpatent ist eine Isolierstelle beschrieben, bei der zur Übertragung der mechanischen Zugbeanspruchung, die im Kabel auftreten kann, nahe jeder Einführungsstelle der Muffe ein Flansch vorgesehen ist, der sowohl mit der Kabelarmierung als auch mit dem zugehörigen Bleimantelabschnitt fest verbunden ist und anderseits so am Muffenkörper anliegt, dass der Zug auf diesen übertragen wird. Gemäss der Erfindung kann eine wesentliche Vereinfachung sowohl in der Befestigung dieser Flansche als auch in der Konstruktion der Schutzmuffe dadurch erreicht werden, dass die Flansche an jeder Einführungsstelle der Muffe lediglich mit der Armierung oder gegebenenfalls auch nur mit dem Bleimantel fest verbunden sind und die Flansche untereinander durch Streben oder Schienen-vorzugsweise aus Isolierstoff - so miteinander in Verbindung stehen, dass der Zug auf diese übertragen wird. Auch hiedurch wird in gleicher Weise eine Zugbeanspruchung von der eigentlichen Isolierstelle, also von den empfindlichen Kabelleiter, ferngehalten. Eine besondere Vereinfachung besteht erfindungsgemäss darin, dass die Flansche nicht wie beim Stammpatent zweiteilig, sondern jeder nur etwa den halben Umfang des Kabels umgreifend ausgebildet sind und dann beispielsweise durch einen Drahtwickel und Lötzinnverschmierung befestigt werden. Um eine weitere Verbilligung der genannten Schutzmuffe für die Isolierstelle zu erreichen, werden zwecks vereinfachter Lagerhaltung die Einführungsstutzen für alle vorkommenden Kabelgrössen mit gleichem Durchmesser ausgebildet und zur Anpassung an den Kabeldurchmesser mit besonderen Ein- führungsbuchsen aus Holz oder anderem Isolierstoff versehen. Fig. 1 zeigt die Schutzmuffe für die Isolierstelle im Längsschnitt, Fig. 2 ist ein Querschnitt durch diese Muffe, Fig. 3 stellt die Muffe in Draufsicht dar. Der aus Isolierstoff bestehende Muffenkörper 1 zum Schutze einer Isolierstelle 2, die sich zwischen den Bleimantelabschnitten 3 und 4 eines Kabels 5 befindet, dient im wesentlichen für die Unterbringung in Innenräumen. Das Kabel 5 ist, wie üblich, mit einer Armierung 6 versehen, von der die Bleimantelabschnitte 3 und 4 beiderseits der Isolierstelle 2 auf ein grösseres Stück befreit sind, so dass man erforderlichenfalls die Isolierstelle 2 mit einer besonderen Isolierbandumwicklung umgeben kann. Auf der Armierung des Kabels ist nahe jeder Einführungsstelle in die Muffe ein flanschartiger Körper 7 befestigt, der den Umfang des Kabels nur halb umgreift und auf dem Kabel mit einem Drahtwickel 8 befestigt ist. Um die Verbindung zwischen dem Flanschkörper 7 und der Armierung 6 inniger zu gestalten, ist ausserdem eine Schmierzinnverlötung 9 vorgesehen. Die Flanschkörper 7 sind mit seitlichen Augen 10 versehen, an denen mittels Bolzen Streben 11 zur Verbindung der Flanschkörper untereinander befestigt sind. Ein auf das Kabel übertragener Zug wird also über die Flansche 7 von diesen Streben 11 aufgenommen. Um die Isolierung der Bleimantelabschnitte aufrechtzuerhalten, sind die Streben 11 aus Isolierstoff hergestellt. Doch liessen sich auch <Desc/Clms Page number 2> Metallstreben verwenden, wenn : wan. genügende Isolation zwischen Flanschen, Bolzen und Auflageflächen der Streben anbringt. Die Kabeleinführungsstutzen des Muffenkörpers besitzen einen so grossen lichten Durchmesser, dass auch Kabel mit grösstem Querschnitt eingeführt werden können. Zur Anpassung des Kabelquerschnittes an die Einführungsoffnung sind Holzbuchsen 12 vorgesehen, die durch besondere Isolierband- umwicklungen 13 zum Kabel und 14 zum Muffenkörper hin eine gute Dichtung der Einführungsöffnung ermöglichen. Um Messungen an den Bleimantelabschnitten 3 und 4 vornehmen zu können oder zur Erdung EMI2.1 durchragen und durch je eine Kappe 16 abgedeckt werden. Die Schutzkappe 16 ist mit einer äusseren Riefelung 17 versehen und wird auf das obere Ende des Schraubenbolzens 15 aufgeschraubt. Da die Schutzkappe 16 zweckmässig aus Isolierpressstoff bestehen, sind zum Aufschrauben im Inneren metallische Gewindebuchsen 18 eingesetzt. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Isolierstelle für Kabel, die von einer Schutzmuffe aus Isolierpressstoff umgeben ist und bei der zwei am Kabel befestigte Flansche so untereinander verbunden sind, dass die Isolation zwischen beiden Enden der Kabelarmierung bzw. des Bleimantels erhalten bleibt, nach Patent 132992, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der Flansche zwecks Übertragung der mechanischen Zugbeanspruchung durch Streben oder Schienen, vorzugsweise aus Isolierstoff, erfolgt.
Claims (1)
- 2. Isolierstelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flansche nur etwa den halben Umfang des Kabels umgreifen und durch eine Drahtumwicklung od.. dgl. mit der Armierung oder dem Bleimantel oder mit beiden verbunden sind.3'. Isolierstelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die am Kabel befestigten Flansche mit seitlichen Augen versehen sind, die zur Befestigung der Streben oder Schienen dienen.4. Isolierstelle nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der die Isolierstelle umgebende Muffenkörper Einführungsöffnungen mit einem grösstmöglichen Durchmesser zur Einführung von Kabeln mit beliebigem Durchmesser besitzt, wobei die Anpassung des Kabeldurchmessers an den Einführungsstutzen in an sich bekannter Weise durch Holzbuchsen erfolgt. EMI2.2 schrauben vorgesehen sind, die mit den Bleimantelabschnitten in Verbindung stehen und deren nach aussen. ragende Anschlussstelle durch eine auf den Gewindebolzen der Anschlussstelle aufschraubbare Kappe abgedeckt ist. EMI2.3
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1933
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