AT138279B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von stiellosen Pinseln. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von stiellosen Pinseln.

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  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von stiellosen Pinseln. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von stiellosen Pinseln, d. h. von Pinseln, die nur aus einem Borstenbündel und einer die Borsten zusammenhaltenden Zwinge bestehen. Solche Pinsel werden, wie bekannt, als Aufstreichorgane in mit Klebemitteln oder sonstigen Pasten zu füllende Tuben eingeschlossen. Gemäss der Erfindung wird in die Pinselzwinge zugleich mit den Borsten ein Faden, der länger als die Bosten ist, eingeklemmt. Der Faden ragt im fertigen Pinsel über die Borsten vor. Er dient dazu, den Pinsel in die leere Tube hineinziehen zu können und während des Einfüllens der Paste in die Tube im Tubenhals festzuhalten. Es ist zweckmässig, einen laufenden Faden zu verarbeiten, so dass eine Kette von Pinseln entsteht.

   Die Kette vereinfacht und erleichtert die Beförderung der kleinen Pinsel zur Borstengleichschneidvorrichtung und zur Tubenfüllvorrichtung. 



  Der Faden kann ein starker Zwirn, ein dünner Spagat, ein weicher Draht od. dgl. sein. Die zur Ausführung des Verfahrens dienende Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse, in der das Borstenbündel geformt wird, an dem Ende, an dem das Bündel aus ihr austritt, mit zwei Öhren zur Aufnahme des in die Pinselzwinge einzuklemmenden Fadens versehen ist. 



   In der Zeichnung ist die Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens in beispielsweiser Ausführungs- form dargestellt. Fig. 1 zeigt die Vorrichtung in Seitenansicht, teilweise geschnitten, Fig. 2 in Draufsicht und in einem Schnitt   nach. A-B   der Fig. 1. Fig. 3 zeigt einen Schnitt in grösserem Massstabe nach C-D der Fig. 2. Die Fig. 4,5 und 6 zeigen Einzelheiten in grösserem Massstabe. Fig. 7 veranschaulicht, wie   der stiellose   Pinsel durch den Faden in der leeren Tube gehalten wird. 



   Ein Ständer 39 hat zwei Arme 40,   41,   welche als Führungen für eine Stossstange 42 ausgebildet sind. Die Stossstange 42 kann mittels eines um 43 verschwenkbaren Hebels 44 auf und ab bewegt werden. 



  Das untere Ende 45 der Stossstange 42 ist gabelförmig ausgebildet. Am Ständer 39 ist eine Tischplatte 46 vorgesehen, in welcher eine Hülse 47 auf und ab verschiebbar ist. Am Gehäuse 39 ist bei 51   ! ein Hebel ?   angelenkt, welcher zur Bewegung der Hülse 47 dient. In die Bohrung 47"der Hülse 47 (Fig. 3-5) sind Rippen 47'eingesetzt, welche oben einen gabelförmig erweiterten Schlitz 48 bilden. Die Rippen 47' dienen als Führung für die Stossstange 42 in der Bohrung 47". Am unteren Ende der Hülse   4 ;   ist ein Ring 47'"befestigt, welcher ein offenes Ohr 49 und ein geschlossenes Ohr 50 zur Aufnahme des von einer Spule kommenden Fadens 67 hat.

   In der Fussplatte 53 des Ständers 39 sind zwei konisch ausgenommene Pressbacken 54,55 verschiebbar angeordnet, die durch eine Schraubenfeder 59 mittels der Hebel   58,   57 aneinandergehalten werden und so eine nach unten konisch erweiterte Pressform bilden. In der Grundplatte 53'ist eine Ausnehmung 60 (Fig. 3 und 6) vorgesehen, welche zur Aufnahme der zylindrischen Pinselzwinge 61 dient. Zur Zuführung der Zwinge dient ein Schieber   61'   (Fig. 6). In der Grundplatte   zu   ist ein Stempel 62 verschiebbar gelagert, der von einer Schraubenfeder   63   in seine Tieflage gedrückt wird und mittels eines Hebels gehoben werden kann.

   Der Stempel 62 dient zum Einpressen der Zwinge 61 in die von den   Pressbacken   54,55 gebildete konische Pressform und nach Öffnen der Pressform zum Ausstossen des fertigen Pinsels. Die Betätigung der Hebel erfolgt entweder von Hand oder mittels Kurvenscheiben od. dgl. Die Fig. 7 stellt im Schnitt eine Tube mit eingesetztem Pinsel dar. Der Tubenhals ist mit 64, die Kappe mit   65   und der Pinsel mit 66 bezeichnet. Der Pinsel wird bei der Füllung der Tube durch den Faden 67 im Tubenhals festgehalten. Vor Gebrauch des Pinsels kann der Faden 67 weggeschnitten werden. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende : In den Schlitz 48 der Hülse 47 wird von Hand oder durch eine Zubringevorrichtung ein Borstenbündel 68 eingelegt. Hernach wird die Stossstange 42 

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 EMI2.1 
 der Hülse 47 gespannt ist. In den Schieber   61'   (Fig. 6) wird eine Zwinge 61 eingelegt. Durch Vorschieben des Schiebers wird sie über den Stempel 62 gebracht. Hierauf werden die Hülse 47 und die Stossstange 42 abwärts bewegt, bis die Hülse   4'1   mit dem Ring   47""auf   der geschlossenen Pressform 54, 55 aufsitzt. Durch weitere Abwärtsbewegung der Stossstange 42 wird nun das Borstenbündel in die   Zwinge'61   ? eingeführt und hiebei der über die Bohrung 47"gespannte Faden   67   mitgenommen. Der Faden läuft hiebei von der Spule ab.

   Sodann wird durch Heben des Stempels 62 bei geschlossener Pressform 54,55 die Zwinge 61 samt den Borsten und dem Faden in die Form eingepresst, wodurch die Zwinge zusammengedrückt wird, so dass sie die Borsten und den Faden festhält. Nachher wird die Pressform 54,55 geöffnet und durch weiteres Heben des Stempels 62 der Pinsel aus der Vorrichtung ausgestossen und mittels des Fadens 67 weggeführt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von stiellosen Pinseln, insbesondere von solchen, die zum Einlegen in mit streichbaren Massen zu füllende Tuben bestimmt sind, dadurch gekennzeichnet, dass in die Pinselzwinge zugleich mit den Borsten ein Faden, der länger als die Borsten ist, eingeklemmt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein laufender Faden verarbeitet wird, so dass eine Reihe durch ihn verbundener Pinsel erhalten wird.
    3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn- EMI2.2 versehen ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Öhre ein offenes ist. EMI2.3
AT138279D 1932-09-29 1932-09-29 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von stiellosen Pinseln. AT138279B (de)

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