AT138237B - Verfahren und Einrichtung zum Herstellen eines Originals zum Zwecke des Kopierens von Schall- oder Bildaufzeichnungen. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum Herstellen eines Originals zum Zwecke des Kopierens von Schall- oder Bildaufzeichnungen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Einrichtung zum Herstellen eines Originals zum Zwecke des Kopieren von Schall- oder Bildaufzeichnungen. EMI1.1 bandförmige Form hat, es kann das Drucken aber auch mittels eines Zylinders zur Durchführung gelangen. Es sind bereits Verfahren zur Herstellung von optischen Schallplattenaufzeiehnungen bekanntgeworden, deren Wiedergabe vermittels einer Selenzelle erfolgen kann. Durch diese Verfahren wurde die Benutzung eines durch mechanisches Aufzeichnen von Schall auf eine Scheibe erhaltenen Originals als Druckplatte bekannt. Ferner ist es bereits bekanntgeworden, durch Abdrucken eines durch photographische Schallaufzeichnungen auf einem langen fortlaufenden Streifen erhaltenen Originals Schallaufzeichnungen in Streifenform herzustellen. Es wurde auch bereits versucht, einen streifenförmigen Träger für Schallaufzeichnungen dadurch herzustellen, dass das Tonbild in der gewöhnlichen Weise, aber mittels eines breiten Schneidwerkzeuges auf Schallplatten oder Zylinder einer Sprechmaschine aufgezeichnet und ein das Tonbild enthaltendes spiralförmige Band aus der Schallplatte oder Zylinder ausgeschnitten wurde. Die beiden Enden des spiralförmigen Bandes wurden dabei in irgendeiner geeigneten Weise miteinander verbunden. Das Verfahren gemäss der Erfindung besteht im Wesen darin, dass zunächst ein eine optische Tonaufzeichnung tragender, streifenförmiger Träger auf eine lichtempfindliche zylindrische Fläche in schraubenförmigen Windungen aufgebracht wird. Dann wird die lichtempfindliche Fläche dem Licht ausgesetzt, welches den Träger durchsetzt. Im nächsten Schritt des Verfahrens wird der Träger entfernt, und endlich erfolgt die Entwicklung des photographischen Bildes. Die Oberfläche des Zylinders wird dann für den Gebrauch als Original zum Drucken von Kopien durch Übertragen einer geeigneten Substanz (z. B. Druckerschwärze) vom zylindrischen Original auf jenes Material geeignet gemacht, aus welchem die Kopien herzustellen sind. Es kann jedoch auch erfindungsgemäss die Fläche des Zylinders längs einer Schraubenlinie aufgeschnitten werden, um ein abdruckfähiges Original in Streifenform herzustellen. Bei dem erfindungsgemässen Verfahren werden alle notwendigen photographisehen und chemischen Prozesse, welche erforderlich sein können, auf einem Original, welches die Form eines Metallzylinders hat, ausgeführt. Dieser kann später nach einer Schraubenlinie geschnitten werden, um ein streifenförmiges Original zu bilden. Der Metallzylinder kann dadurch hergestellt werden, dass eine Metallod. dgl. Trommel mit einer dünnen Wachsschicht bedeckt wird, welche abgedreht wird, um eine glatte Oberfläche zu erzeugen, und darauf mit Graphit bekleidet wird. Auf diese Fläche wird elektrolytisch eine Metallschicht (z. B. Kupfer) niedergeschlagen. Die Oberfläche des Metallüberzuges wird darauf auf einer Drehbank abgedreht und wird weiter zur Aufnahme der Sehallaufzeichnung vorbereitet. Die Oberfläche des Originals wird mit einem gelatineartigen Stoff überzogen, z. B. Gelatine, Fischleim oder Eiweiss, u. zw. zusammen mit einer lichtempfindlichen Schicht, z. B. einem Bichromat. Nun wird die zu kopierende Schallaufzeichnung schraubenförmig um den Zylinder gewickelt. Die Aufzeichnung kann entweder ein Negativ oder ein Positiv der Originalaufzeiehnung sein, je nach dem verwendeten Verfahren. Die Gelatinebichromatschieht wird darauf durch die Aufzeichnung hindurch dem Licht exponiert. <Desc/Clms Page number 2> Um sicherzustellen, dass das für diesen Zweck verwendete Licht normal zu der gekrümmten Fläche der Trommel auffällt, kann eine der auf der Zeichnung dargestellten Einrichtungen verwendet werden. In Fig. 1 wird eine Lichtquelle mit einem gradlinigen Glühfaden 1 verwendet. Dieser liegt in einem Gehäuse 2, dahinter ist ein Reflektor 3 angebracht. An der Vorderseite des Gehäuses sind eine Anzahl Spiegel 4 angeordnet. Licht von der Lichtquelle wird durch diese Spiegel auf die zylindrische EMI2.1 das Licht im wesentlichen radial auf den Mantel der Trommel 5 fällt. Die Trommel wird natürlich während des Exponierens gedreht. Zur Verwendung dieser besonderen Anordnung zum Konzentrieren des Lichtes ist die Anwendung einer Lichtquelle mit streifenartigem Licht, z. B. mit einem gradlinigen Glühfaden 1, erforderlich. Wird indessen eine andere Lampenart verwendet, wie in Fig. 2 dargestellt, so wird ein parabolischer od. dgl. Reflektor 6 hinter die Lampe 7 gestellt, und eine Öffnung 8 ist an der Vorderseite des Gehäuses 2 vorgesehen. Auch hier wird das Licht in annähernd radialer Richtung auf die Trommel 5 fallen. Die Behandlung des Gelatinefilms nach dem Exponieren hängt wieder von der Art des photomechanischen Verfahrens, das verwendet wird, ab. Bei einem Verfahren zum Herstellen eines erhabenen Bildes mittels Ätzen wird die Gelatine auf eine polierte Zinkfläche aufgebracht. Die Gelatine wird durch die photographische Schallaufzeichnung derart dem Licht exponiert, dass nach dem Entwickeln der Fläche in Wasser das Metall auf den der Schallaufzeichnung des photographischen Films entsprechenden Teilen blossgelegt wird. Das Metall wird darauf an den freiliegenden Stellen weggeätzt, so dass das Bild erhaben erscheint. Für das eigentliche Druckverfahren wird das Original, welches die Form einer zylindrischen Schale besitzt, zweckmässig nach einer Schraubenlinie aufgeschnitten, so dass es die Form eines langen, streifenförmigen Originals besitzt. Das Aufschneiden kann zweckmässig auf derselben Drehbank erfolgen, wie sie für das angegebene Abdrehen erwähnt ist. Das streifenförmige Original kann dann auf eine Spule aufgewickelt werden. Wenn eine Schallaufzeichnung auf demselben Träger wie eine Bildaufzeichnung erfolgen soll, so können beide in der vorbeschriebenen Weise auf den Träger übertragen werden. Die Bild-und die Schallaufzeichnung können von demselben oder von verschiedenen Originalen übertragen werden, und die Übertragung kann gleichzeitig oder hintereinander erfolgen. Aufzeichnungen können bei dem Verfahren nach der Erfindung schnell kopiert werden, da die Stufen des Exponierens und photographischen Entwickeln vermieden werden. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung eines Originals zum Zwecke des Kopierens von Sehall-oder Bildaufzeichnungen, dadurch gekennzeichnet, dass ein eine optische Ton-oder Bildaufzeichnung tragender streifenformiger Träger zunächst auf eine lichtempfindliche zylindrische Fläche in schraubenförmigen Windungen aufgebracht, dann die lichtempfindliche Fläche dem Licht ausgesetzt wird, welches den Träger durchsetzt, worauf der Träger entfernt wird und dann die Entwicklung des photographischen Bildes in solcher Art erfolgt, dass die zylindrische Oberfläche für den Gebrauch als Original zum Drucken von Kopien durch Übertragen einer geeigneten Substanz (wie z. B. Druckerschwärze) vom Original auf das Material, auf welchem die Kopien herzustellen sind, geeignet gemacht wird.
Claims (1)
- 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Verbindung mit einer Lichtquelle (1) eine Einrichtung (4 oder 8) zum Sicherstellen, dass das Licht nur im wesentlichen normal auf die Fläche fällt, vorgesehen ist.3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Spiegeln (4) vorgesehen ist, welche so angeordnet sind, dass das Licht von der Lichtquelle (1) gleichzeitig normal auf einen verhältnismässig grossen Teil der zylindrischen Fläche fallen kann.4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zylindrische Fläche längs einer Schraubenlinie geschnitten wird, um ein abdruckfähiges Original in Streifenform herzustellen.
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