AT137899B - Einrichtung an Telephonsprechstellen zur Angabe der Rückkunftszeit bei Aufruf an Sprechstellen abwesender Sprechtstelleninhaber durch Rücksignale. - Google Patents

Einrichtung an Telephonsprechstellen zur Angabe der Rückkunftszeit bei Aufruf an Sprechstellen abwesender Sprechtstelleninhaber durch Rücksignale.

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AT137899B
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Wilhelm Ing Dinstl
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Wilhelm Ing Dinstl
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Description


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  Einriehtung an   Telephonsprechstellen   zur Angabe der   Rüekkunftszeit   bei Aufruf an Spreehstellen abwesender Sprechstelleninhaber durch   Rüeksignale.   



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung an Telephonsprechstellen zur Angabe der Rückkunftszeit bei Anruf an   Sprechstellen   abwesender Sprechstelleninhaber durch akustische   Rück-   signale und besteht darin, dass die Signalmikrophonschleife durch einen Fliehkraftregler, welcher mit dem Antriebswerk der Einrichtung in Verbindung steht, erst nach einer bestimmten Laufdauer des Antriebswerkes bzw. nach Erreichung einer bestimmten Tourenzahl des Reglers eingeschaltet wird. 



   Die bisher bekannten Einrichtungen haben den Nachteil, dass bei Auftreten von Betriebsunregelmässigkeiten oder durch plötzliches Stehenbleiben des Antriebswerkes während einer Laufperiode desselben, die Amtsschleife weiterhin eingeschaltet bleibt und dadurch Störungen verursacht werden. 



   Durch den Einbau eines Fliehkraftreglers gemäss der Erfindung ist es nun möglich geworden, diese Störungen vollständig auszuschalten, da der Fliehkraftregler schon beim Auftreten des geringsten Fehlers im Antriebswerk die Signalmikrophonschleife selbsttätig abschaltet. 



   Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise an Hand einer Einrichtung erläutert, bei welcher die Angabe der Rückkunftszeit des bei Anruf abwesenden Spreehstelleninhabers durch für verschiedene Zeitintervalle akustisch unterscheidbar   Rürksignale   erfolgt. Es zeigt Fig. 1 ein schematisches Bild des Antriebsmechanismus der Signaleinrichtung, Fig. 2 eine Ansicht der vorderen Deckwand der in einem Gehäuse eingebauten Einrichtung, Fig. 3 und 4 Teile des Antriebsmechanismus zum Teil im Schnitt, Fig. 5 und 6 je ein elektrisches Schaltungsschema. 



   Die Aufzugfeder 1 des Werkes ist einerseits mit dem ortsfest montierten Federgehäuse   2,   anderseits mit der Aufziehwelle   Ii   verbunden. An dieser Welle sitzt fest aufgekeilt ein Zahnrad   G10   welches ein 
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 und ein lose aufsitzendes Zahnrad   G2,   welche durch eine Klinke Kl derart miteinander verbunden sind, dass beim Aufziehen des Werkes durch Rechstdrehen der Welle   TVI   das Rad G2rnhig stehen bleibt, während aber die Feder 1 über die Klinke Kl das Rad   G2   nach links verdrehen will. Das Rad G2 trägt einen Anschlag 3 und wird vermittels desselben durch den Sperrhaken 4 a des Ankers 4 eines Relais   R an   der Verdrehung gehindert.

   Durch den Rufweehselstrom wird der Anker   4-   angezogen, dadurch der Sperrhaken 4 a vom   Anschlag. ?   abgehoben und das Rad G2 kann sich unter der Spannung der Feder 1 in Bewegung setzen. Das Rad G2 treibt einerseits über das Getriebe   ga,     G"g"G"g,   einen auf der Welle à angeordneten Fliehkraftregler 5 und anderseits über das Ritzel   g,   eine Scheibe 6, welche zwölf der Länge nach abgestumpfte, konzentrisch angeordnete Stifte 7 trägt. In die Kreisbahn der Stifte 7 ragt der Steuerstift 8 a eines auf der Achse 9 axial verschiebbar gelagerten und unter der Spannung einer Feder 10 stehenden Pimpels 8. Bei der Drehung der Scheibe werden durch die Stifte ? die einzelnen Schläge des Pimpels 8 auf einen Tonkörper T ausgelöst.

   Durch die axiale Verschiebung (Pfeil p, Fig. 4) des Pimpels 8 auf der Achse 9 ist die Zahl der bei der fortschreitenden Drehung der Scheibe 6 auf den Stift 8 a des Pimpels einwirkenden Stifte 7 und dadurch die Zahl der zu erzeugenden Signalschläge einstellbar. In der Nähe des Tonkörpers ist ein schwach empfindliches Mikrophon Mi aufgestellt. Nach einer vollen Umdrehung des Rades   G2   trifft der Anschlag. 3 auf den Sperrhaken 4 a des Ankers 4, was einen Stillstand des ganzen Werkes bewirkt. 



   Die Zahl der   Signalschläge   werden durch einen Zeiger Z an der Vorderwand des Gehäuses D (Fig. 2) eingestellt. Auf der Stellzeigerachse   W4   ist ein eingekerbtes Rad   i, welches durch   eine gefederte Rolle   Ro   den Zeiger auf dem genauen Stundenstrich hält. Ausserdem ist auf der Achse   W4   eine Scheibe 11 fest 

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 aufgekeilt, welche auf ihrer   Umfläche   eine schraubenförmige Nut 12 aufgeschnitten trägt. In diese Nut greift ein Ansatz 8 b des auf der Achse 9 axial verschiebbar gelagerten Pimpels 8 ein. Bei Einstellung des Zeigers Z auf einen bestimmten Stundenstrich wird die Scheibe 11 zwangläufig mitverstellt, und dadurch erfolgt auch eine axiale Verschiebung des Pimpels auf der Achse 9.

   Um ein genaues Einstellen des Steuerstiftes 8 a in die Kreisbahn der einzelnen Stifte 7 auf der Scheibe 6 zu ermöglichen und auch das Auftreten eines toten Ganges in der Schraubennut 12 auszuschliessen, ist eine Blattfeder   M   vorgesehen, welche den Führungsansatz 8 b gegen die Steuerfläche der Nut 12 drückt. 



   Um die Signalschläge dem Anrufenden hörbar zu machen, ist erfindungsgemäss ein Fliehkraftregler 5 auf der Welle Wus angeordnet, welcher vermittels einer Gleitmuffe 5'nach Erreichung einer bestimmten Tourenzahl auf ein Federpaket Fp einwirkt, wodurch-wie aus den Schaltbildern der Zeichnung   hervorgeht-die Amtsschleife   a, b gebildet und das Signalmikrophon Mi eingeschaltet wird (die strichlierte Darstellung des Fliehkraftreglers bedeutet eine Umlegung des senkrecht zur Zeichenebene dargestellten Reglers in die Zeichenebene). Der Fliehkraftregler hat den Vorzug, dass er zunächst eine Regelung des Ablaufes des Rades   G2   bewirkt und einen bisher bei den bekannten Einrichtungen zu diesem Zweck angeordneten Windflügel (er ist in der Fig. 1 strichliert eingezeichnet und mit 14 bezeichnet) ersetzt. 



  Entgegen der bekannten Einschaltung der Signalmikrophonschleife durch ein Nockenrad (in Fig. 1 ebenfalls strichliert eingezeichnet und mit 15 bezeichnet), welches bei auftretenden Betriebsstörungen im Antriebswerk die   Amtssehleife   nicht abschaltet, bewirkt der Einbau des Fliehkraftreglers in solchen Fällen eine selbsttätige sofortige Abschaltung der Amtsschleife. 



   Um nun verschiedene Zeitintervalle in der Signalgebung akustisch zu unterscheiden, werden gemäss dem dargestellten Ausführungsbeispiel die Nachtstunden zum Unterschied von den Tagesstunden, welche mit   Einzelschlägen   angegeben werden, durch Doppelschläge angezeigt. Zu diesem Zwecke ist ein bei 16 drehbar gelagerter und unter der Spannung einer Feder   17   stehender   Pimpel. M   vorgesehen, der durch einen Kipper 19 mit seiner Steuerklappe 18 a in die Sehwenkbahn des Pimpels 8 einschaltbar 
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 der nur entgegen dem Urzeigersinn frei verschwenkbaren Steuerklappe 18 a. Die Schläge beider Pimpel erfolgen in kurzer Aufeinanderfolge. Um beide Schläge auf den Tonkörper akustisch unterscheiden zu können, sind beide Pimpel aus verschiedenem Material. 



   Auf Fig. 2 ist ein Zeiger Zl zu sehen, der die Anzahl der Anrufe anzeigt, die während der Abwesenheit des   Sprechstelleninhabers   eingelangt sind. Dies wird erreicht, indem bei jeder Umdrehung des Rades G2 über ein Übersetzungsgetriebe   g2, Go, gss   ein auf der Achse We des Zeigers Zl aufgekeiltes Schaltrad   Gss   um einen Zahn weitergeschaltet wird. Die jeweilige Fortschaltung des Rades   sso um   einen Zahn ist mit der Fortschaltung des Zeigers Zl um einen Teilstrich identisch. 



   Um das Ende des Ablaufes des Antriebswerkes anzuzeigen und somit während einer Laufperiode 
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 ein Federpaket Fpl eine   Kurzschliessung   des Anrufrelais oder die Unterbrechung der Signalmikrophonschleife a, b auslöst. Durch Aufziehen der Feder 1 werden Nockenscheibe 20 und Zeiger Zl in die Anfangsstellung zurückgestellt. Zwecks Verhinderung eines Überdrehens der Uhrwerksfeder ist mit der Welle   W1   ein einzahniges Ritzel 21 verbunden, welches in ein Zahnrad 22 eingreift, das in einer bestimmten Stellung durch die unregelmässige Ausbildung eines Zahnes eine Weiterschaltung der Welle unmöglich macht. 



   Die Einrichtung wird   zweckmässigerweise   als Zusatzkasten ausgeführt, der nur durch eine vierbis fünfadrige Leitungsschnur mit dem eigentlichen Telephonapparat verbunden ist. Die Fig. 5 zeigt hiezu ein normales Schaltungsschema, während Fig. 6 ein Schema für die wechselweise Einschaltung von Relais R und Nebenwecker N der Einrichtung zeigt. An der Vorderwand des Apparates ist der Zeiger Z2 für den Kippschalter 19 angeordnet, welcher auf die Marken 1, 11, 111 einzustellen ist. Die Stellung des Zeigers auf   1   gibt an, dass der Apparat ausser Betrieb ist, die auf Il und III zeigt, dass der Apparat eingeschaltet ist, u. zw. bei 11 auf Abgabe von Doppelschlägen   (Nachtrücksignale),   bei III auf Abgabe von   Einfachschlägen     (Tagrücksignale).   



   Die beschriebene Einrichtung kann naturgemäss an jedes Telephonsystem durch einfache Schalt- änderung angepasst werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung an Telephonsprechstellen zur Angabe der Rückkunftszeit bei Aufruf an Sprechstellen abwesender Sprechstelleninhaber durch Rücksignale, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalmikrophonschleife durch einen Fliehkraftregler, welcher mit dem Antriebswerk der Einrichtung in Verbindung steht, erst nach einer bestimmten Laufdauer des Antriebswerkes bzw. nach Erreichung einer bestimmten Tourenzahl eingeschaltet wird.
AT137899D 1932-05-12 1932-05-12 Einrichtung an Telephonsprechstellen zur Angabe der Rückkunftszeit bei Aufruf an Sprechstellen abwesender Sprechtstelleninhaber durch Rücksignale. AT137899B (de)

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AT137899D AT137899B (de) 1932-05-12 1932-05-12 Einrichtung an Telephonsprechstellen zur Angabe der Rückkunftszeit bei Aufruf an Sprechstellen abwesender Sprechtstelleninhaber durch Rücksignale.

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