AT137626B - Gruppenwähleinrichtung für tastengestuerte Telegraphenapparate. - Google Patents
Gruppenwähleinrichtung für tastengestuerte Telegraphenapparate.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Die Erfindung bezieht sich auf tastengesteuerte Telegraphenapparate, bei denen ein Tastenfeld dazu dient, entweder ein Signal unmittelbar auf die Leitung auszusenden oder einen Lochstreifen herzustellen, der später zur Aussendung der Signale benutzt wird. Bei solchen tastengesteuerten Telegraphenapparaten werden die Zeichen zweckmässig in Gruppen angeordnet, u. zw. vorzugsweise in zwei Gruppen, von denen die eine die Buchstaben und die andre Zahlen und sonstige Zeichen enthält. Zum Übergang von der einen Zeichengruppe zur andern wird ein Gruppenwechselsignal ausgesendet und zwecks Rückgangs zur ersten Gruppe ein Gruppenrückstellsignal. Die Erfindung bezweckt, diese Gruppenwahl mit denselben Mitteln wie bei der Schreibmaschine durchzuführen. Erfindungsgemäss wird eine Gruppenwähleinriehtung für tastengesteuerte Telegraphenapparate vorgeschlagen, durch welche beim Niederdrücken einer Gruppenwähltaste ein Gruppenumschaltesignal und beim Freigeben der Gruppenwähltaste ein Gruppenrückschaltesignal bewirkt wird. Gemäss einer Ausführungsform der Erfindung werden eine Reihe von Permutationsgliedern beim Niederdrücken der Gruppenwähltaste entsprechend einer bestimmten Signalkombination und beim Freigeben derselben Gruppenwähltaste entsprechend einer andern Signalkombination eingestellt. In dem weiter unten beschriebenen Ausführungsbeispiel wird ein neues Mittel zur Einstellung der Permutationsglieder durch die Wähltasten beschrieben. Danach wird die Einstellung der Permutations- glieder bei der Bewegung der Taste bewirkt ; in den Endstellungen der Taste können sich jedoch die Permutationsglieder wieder nach beiden Richtungen frei bewegen. Um die Einstellung der beiden Signale, Umschaltsignal und Rückschaltsignal, zu bewirken, sieht die Erfindung weiter eine Reihe von Permutationsgliedern vor, die beim Niederdrücken einer Gruppenwähltaste entsprechend dem Gruppenumschaltesignal eingestellt werden, dann in der durchgedrückten sowie völlig freigegebenen Stellung der Gruppenwähltaste frei sind und schliesslich beim Freigeben der Gruppenwähltaste entsprechend dem Gruppenrückschaltesignal eingestellt werden. An Hand der Abbildung sollen die Einzelheiten eines Ausführungsbeispieles der erfindungsgemässen Anordnung beschrieben werden. Die Permutationsglieder, von denen in der Abbildung nur die Enden 1-5 dargestellt sind, liegen quer zum Tastenfeld. Von letzterem ist nur die Gruppenwähltaste 6 und die Sperrtaste 7 dargestellt. Jedes Permutationsglied der Reihe 1-5 ist beweglich gelagert und in der Längsrichtung in eine von zwei Endstellungen durch das Niederdrücken irgendeiner Signaltaste verschiebbar. Die fünf Schienen bewirken die Aussendung von fünf Signalelementen in der durch die gedrückte Taste bestimmten Kombination. Die Signaltasten arbeiten unmittelbar mit den Permutationsgliedern 1-5 zusammen, u. zw. mittels Nuten in den letzteren, die entweder nach der einen oder andern Seite in bekannter Weise abgeschrägt sind. Die Gruppenwähltaste 6 und die Sperrtaste 7 sind jedoch so weit über den Permutationsgliedern angeordnet, dass sie nicht unmittelbar beim Niederdrücken, wie das die Signaltasten tun, die Kombinationsglieder beeinflussen. Der Gruppenwähltaste zugeordnet sind die beiden Einstellglieder 8 und 9, die bei 10 und 11 drehbar gelagert sind und die sich quer über die Reihe der Permutationsglieder erstrecken, um mit den oberen bzw. unteren Nuten letzterer zusammenzuarbeiten. Zweckmässig werden die Einstellglieder 8 und 9 parallel zur Gruppenwähltaste 6 angeordnet. Beim Niederdrücken des Einstellgliedes 8 werden die <Desc/Clms Page number 2> Permutationsglieder entsprechend dem Gruppenumschaltesignal und beim Anheben des Einstellgliedes 9 werden dieselben Permutationsglieder entsprechend dem Gruppenrückschaltesignal eingestellt. Die Einstellglieder 8 und 9 werden von der Gruppenwähltaste 6 über einen T-förmigen Hebel 12, der bei 18 an einem Vorsprung der Gruppenwähltaste 6 drehbar gelagert ist, gesteuert. Das Einstellglied 8 wird über seinen Zahn 16 durch den Zahn 14 des T-förmigen Hebels und das Einstellglied 9 über seinen Zahn 17 durch den Zahn 15 des T-förmigen Hebels beeinflusst. Der T-förmige Hebel 12 wird um den Bolzen 1. 3 durch den waagrechten Ansatz 18, der mit ortsfest angeordneten Stiften 19 und 20 in Eingriff steht, wahlweise in eine seiner beiden Endlagen gebracht. Die Umschaltung des T-förmigen Hebels erfolgt jeweils nahe den Endstellungen der Gruppenwähltaste 6. Die Feder M, die zwischen dem Punkt 22 der Gruppenwähltaste 6 und dem unteren Ende des T-förmigen Hebels 12 eingespannt ist, sorgt dafür, dass der T-förmige Hebel in seinen Endstellungen jeweils festgehalten wird. Zwischen den äusseren Enden der Einstellglieder 8 und 9 ist eine Schraubenfeder 23 angebracht, die bestrebt ist, die Einstellglieder in der Ruhestellung entfernt von den Permutationsgliedern 1-5 zu halten. Ferner sind die üblichen Federn angeordnet, um die Gruppenwähltaste in ihre Ruhestellung zu bringen, wenn sie weder betätigt noch gesperrt ist. Man erkennt, dass in der Ruhestellung der Gruppenwähltaste alle Permutationsglieder frei sind, so dass sie durch die Signaltasten des Tastenfeldes wahlweise in ihre beiden Richtungen verstellt werden können. Beim Niederdrücken der Gruppenwähltaste 6 stösst der Zahn 14 des oberen Armes des T-Hebels 12 gegen den Zahn 16 des Einstellgliedes 8 und bewegt letzteren gegen die abgeschrägten Nuten der Permutationsglieder, um das Gruppenumschaltesignal einzustellen. Nahe der völlig durchgedrückten Stellung der Taste 6 stösst der Arm 18 des T-Hebels 12 gegen den unteren ortsfest angeordneten Stift 20, so dass bei dem letzten Stück der Bewegung der Taste 6 sich der T-Hebel um den Bolzen 13 dreht, um in seine andere Stellung umzuspringen. Dabei lässt der Zahn 14 den Zahn 16 des Einstellgliedes 8 los, während sich der Zahn 15 unter den Zahn 17 des Einstellgliedes 9 schiebt. Die Permutationsglieder 1-5 behalten ihre Einstellung so lange bei, bis eine neue Einstellung erfolgt, und bewirken die Aussendung des ihrer Einstellung entsprechenden Signals in bekannter Weise. Es sei bemerkt, dass, obwohl die Gruppenwähltaste 6 in der niedergedrückten Stellung verharren kann, das Einstellglied 8 wieder seine obere Stellung eingenommen hat, so dass die Permutationsglieder frei geworden sind und entsprechend einer neuen Signalkombination durch das Niederdrücken einer beliebigen Taste des Tastenfeldes eingestellt werden können. Beim späteren Freigeben der Gruppenwähltaste 6 nimmt der Zahn 15 das untere Einstellglied 9 über dessen Zahn 17 mit, so dass das Einstellglied 9 mit den unteren Nuten der Wählschienen 1-5 in Eingriff kommt, um so letztere entsprechend dem Gruppenrückschaltesignal einzustellen. Wenn die Gruppenwähltaste in ihre Ruhelage geht, stösst der Vorsprung 18 des T-Hebels gegen den ortsfest angeordneten Stift 19, so dass der T-Hebel in die in der Zeichnung dargestellte Lage zurückschnappt, wobei das Einstellglied 9 freigegeben wird. Die Wählglieder können also wieder zur Aussendung anderer Signale benutzt werden. Um die Gruppenwähltaste in ihrer niedergedrückten Lage festzuhalten, ist eine Sperrtaste 7 vorgesehen, die ebenso bedient wird, wie es bei gewöhnlichen Schreibmaschinen üblich ist. Für gewöhnlich bleibt die Taste 6 so lange niedergedrückt, wie sie durch den Finger in ihrer unteren Stellung festgehalten wird. Wird jedoch die Sperrtaste 7 betätigt, u. zw. entweder um die Gruppenumschaltung zu bewirken oder im Anschluss an die Betätigung der Taste 6, so fällt der Stift 24 der Taste 7 in einen Schlitz eines U-förmig gebogenen, unter dem Einfluss einer Feder stehenden Sperrgliedes ein. Damit werden sowohl Sperrtaste als auch Gruppenwähltaste in der niedergedrückten Stellung festgehalten. Um die Gruppenwähltaste auszulösen, ist es nur nötig, die Taste 6 tiefer herunterzudrücken, wodurch der Stift 26 auf eine Schrägung 27 des Sperrgliedes 25 aufläuft und das Sperrglied gegen die Federspannung zurücklegt, derart, dass der Stift 24 der Sperrtaste 7 frei wird. Die Sperrtaste 6 kehrt infolgedessen in ihre Ruhestellung zurück PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Gruppenwähleinrichtung für tastengesteuerte Telegraphenapparate, dadurch gekennzeichnet, dass beim Niederdrücken einer Gruppenwähltaste die Gruppenumschaltung und beim Freigeben derselben Taste die Gruppenrückschaltung erfolgt.
Claims (1)
- 2. Gruppenwähleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Reihe von Per- mutationsgliedern (1-5) beim Niederdrücken der Gruppenwähltaste (6) entsprechend einer Signalkombination und beim Freigeben der Gruppenwähltaste entsprechend einer andern Signalkombination eingestellt wird.3. Gruppenwähleinriehtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Permutationsglieder (1-5) von der Gruppenwähltaste nicht gesperrt werden, so dass sie zur Einstellung anderer Signale benutzt werden können.4. Gruppenwähleinrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch zwei Einstellglieder (8 und 9), von denen das eine beim Niederdrücken und das andere beim Freigeben der Gruppenwähltaste die Permutationsglieder (1-5) einstellt. <Desc/Clms Page number 3>5. Gruppenwähleinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Einstellglieder (8 und 9) parallel zur Gruppenwähltaste angeordnet sind, u. zw. das eine über das andere unter den Permutationsgliedern.6. Gruppenwähleinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gruppenwähltaste (6) ein Schaltglied (12) trägt, welches während der Bewegung der Gruppenwähltaste (6) von der einen Stellung in die andere in Eingriff mit den Einstellgliedern (8 und 9) steht, dass jedoch dieses Schaltglied die Einstellglieder in den Endlagen der Gruppenwähltaste freigibt.7. Gruppenwähleinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltglied (12) zwei Zähne aufweist und in zwei Lagen durch feststehende Anschläge (19 und 20) gedreht werden kann, so dass es entweder mit dem einen oder mit dem andern Einstellglied (8 oder 9) in Eingriff kommt.8. Gruppenwähleinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Sperrtaste (7) vorgesehen ist, durch deren Betätigung ein Sperrglied (25) veranlasst wird, die Gruppenwähltaste (6) in ihrer niedergedrückten Lage festzuhalten, während bei einem weiteren Niederdrücken der Gruppenwähltaste diese Sperreinrichtung (25) ausgelöst wird, um die Rückführung der Gruppenwähltaste (6) und der Sperrtaste (7) zu ermöglichen.9. Gruppenwähleinrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch ein U-förmig gebogenes, drehbar gelagertes Sperrglied (25), dessen einer Schenkel eine Aussparung zur Aufnahme eines Stiftes (24) der Sperrtaste und dessen anderer Schenkel eine entsprechende Aussparung zur Aufnahme eines Stiftes (26) der Gruppenwähltaste (6) aufweist.10. Gruppenwähleinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schenkel des U-förmig gebogenen Sperrgliedes (25), welcher mit der Gruppenwähltaste (6) zusammenarbeitet, mit einer schrägen Fläche (27) versehen ist, die von dem Stift (26) der Gruppenwähltaste (6) dann zurück- gedrückt wird, wenn letztere in die tiefste Lage durchgedrückt wird, wobei das U-förmige Sperrglied derart verdreht wird, dass es sowohl die Sperrtaste (7) als auch die Gruppenwähltaste (6) freigibt. EMI3.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB137626X | 1932-09-02 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| AT137626B true AT137626B (de) | 1934-05-25 |
Family
ID=10028904
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| AT137626D AT137626B (de) | 1932-09-02 | 1933-08-07 | Gruppenwähleinrichtung für tastengestuerte Telegraphenapparate. |
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| AT (1) | AT137626B (de) |
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1933
- 1933-08-07 AT AT137626D patent/AT137626B/de active
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