AT137547B - Photoelektrische Vorrichtung. - Google Patents

Photoelektrische Vorrichtung.

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AT137547B
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photoelectric device
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cesium
alkali
electrode
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Jan Hendrik De Boer
Wilhelm Christiaan Van Geel
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Philips Nv
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Photoelektrische Vorrichtung. 
 EMI1.1 
 

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   Das entwickelte Barium verdampft, schlägt sich auf dem Silberjodid nieder und bildet darauf die
Elektrode   12,   die mit dem Kontaktdraht 10 in Verbindung steht.   Die Hülle   kann nach der Bildung der Elektrode 12 gegebenenfalls mit einem inerten Gas oder Dampf gefüllt werden. 



   Bei Bestrahlung der gebildeten Bariumschieht 12, z. B. mit Hilfe einer Lichtquelle 13, entsteht zwischen den Elektroden 3 und 12 ein   Spannungsunterschied,   der einen Stromfluss durch eine zwischen den Drähten 5 und 11 geschaltete, z. B. aus einem Galvanometer bestehende Vorrichtung verursachen kann. Da es sich herausgestellt hat, dass die erregte Spannung ausser von der Wellenlänge des Lichtes auch von der Beleuchtungsintensität abhängig ist, kann die Vorrichtung zum Umsetzen von Lichtschwankungen in Stromschwankungen benutzt werden. Im Gegensatz zu den bisher bekannten photoelektrischen Zellen ist es bei Verwendung der Vorrichtung gemäss der Erfindung nicht erforderlich, eine gesonderte Spannungsquelle zwischen die Elektroden zu schalten. 



   Die Empfindlichkeit der beschriebenen Vorrichtung kann noch dadurch gesteigert werden, dass die Hülle und die Elektroden nach dem Niederschlagen des Bariums erhitzt werden, so dass ein Teil des Bariums in die aus halbleitenden Stoffen bestehende Zwischenschicht eindringt. 



   Man kann die Elektrode 3 auch aus Kupfer, die Trennschicht aus Kupferoxyd und den photoelektrischen Stoff aus Cäsium herstellen. Eine gute Adsorption des Cäsiums an der halbleitenden Zwischenschicht kann dadurch erzielt werden, dass das Kupferoxyd mit einer dünnen   Cäsiumoxydschicht   bedeckt wird. Zu diesem Zweck kann man zunächst ein wenig Cäsium auf dem Kupferoxyd niederschlagen und darauf Sauerstoff in die Hülle einbringen, so dass das Cäsium in Cäsiumoxyd übergeführt wird. Nach Entfernung des überflüssigen Sauerstoffs kann dann neuerlich Cäsium in die Hülle eingebracht werden, das dann in einer dünnen Schicht an dem   Cäsiumoxydhäutchen   adsorbiert und die photoelektrische Elektrode der Vorrichtung bildet. Es zeigt sich, dass die Empfindlichkeit einer auf diese Weise hergestellten Vorrichtung sehr gross ist.

   Der Stoff, der Alkali-bzw. Erdalkalimetall zu adsorbieren vermag, kann gegebenenfalls auch mit dem halbleitenden Stoff, aus dem die Halbleiterschichte im wesentlichen besteht, vermischt werden. 



   Die Halbleiterschicht kann auch auf andere Weise gebildet werden. Es ist möglich, z. B. diesen Stoff durch Verdampfen oder Bespritzen auf einer der Elektroden anzubringen oder als gesondertes   Plättchen   zwischen den Elektroden anzuordnen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Photoelektrische Vorrichtung, die aus einer Elektrode aus leitendem Stoff und einer einen oder mehrere halbleitende Stoffe enthaltenden Schichte aufgebaut ist, dadurch gekennzeichnet, dass über diese Schichte eine aus einem oder mehreren Alkali-bzw. Erdalkalimetallen bestehende Elektrode angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Photoelektrische Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Alkali-bzw.
    Erdalkalimetalle wenigstens teilweise an der Halbleiterschicht adsorbiert sind.
    3. Photoelektrische Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der halbleitenden Schicht angeordnete Elektrode aus einer monomolekularen Schichte besteht.
    4. Photoelektrische Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die halbleitende Schichte Teilchen der Alkali-bzw. Erdalkalimetalle enthält. EMI2.1
AT137547D 1930-05-10 1930-05-27 Photoelektrische Vorrichtung. AT137547B (de)

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