AT131785B - Photoelektrische Zelle. - Google Patents

Photoelektrische Zelle.

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AT131785B
AT131785B AT131785DA AT131785B AT 131785 B AT131785 B AT 131785B AT 131785D A AT131785D A AT 131785DA AT 131785 B AT131785 B AT 131785B
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photoelectric
cell
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Photoelektrische Zelle. 
 EMI1.1 
 Zelle angeordneten Anode bewegen. Die Starke des durch diese Elektronen erregten Stroms hängt von der Bestrahlungsintensität der photoelektrische Elektroden ab. Die in einer solchen photoelektrischen Zelle erregten Ströme sind in der Regel sehr klein, so dass sie in den meisten Verwendungsfällen dieser Zellen erheblich   verstärkt werden müssen.   



   Die Erfindung bezweckt, den Strom in einer photoelektrischen Zelle der vorgenannten Art zu vergrössern. 
 EMI1.2 
 ausgesandt werden. Der fluoreszierende Stoff und die photoelektrische Elektrode sind dabei derart   gewählt,   dass das Fluoreszenzlicht Elektronen   aus der pholoelektrischen Elektrode   auslösen kann. Die durch die Fluoreszenzstrahlen   ausgelösten   Elektronen tragen zur Verstärkung des durch die Zelle fliessenden Stroms bei, so dass dieser Strom in vielen Anwendungen weniger als der Strom der bisher verwendeten photoelektrischen Zellen verstärkt zu werden braucht. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise   Ausführungsform   einer photoelektrischen Zelle gemäss der Erfindung dargestellt. 



   Die dargestellte photoelektrische Zelle weist einen aus Glas oder ähnlichem Stoff bestehenden Kolben 1 auf, an den ein   Füsschen,   2   2 an geschmolzen is1.   Die innere Seite der Kolbenwand trägt die photoelektrische Elektrode. Diese Wand ist zu diesem Zwecke mit einer dünnen Metallschicht 3 überzogen, die z. B. aus Silber besteht. Diese Silberschicht kann auf bekannte Weise, z. B. durch Verdampfen eines Silberdrahtes oder durch Niederschlagen aus einer Lösung, hergestellt werden.

   Die Metallschicht 3 ist mit einer Cäsiumoxydschicht 4 überzogen,. die dadurch 
 EMI1.3 
 dem   Röhrchen   5 verbundenen Behälter in die   Zelle eingeführt wird.   Das Cäsium setzt sich dabei auf der Metallschicht   z   ab und kann nach   Einführung   von Sauerstoff in Cäsiumoxyd   übergeführt   werden. Nach Entfernung des   überschüssigen   Sauerstoffs wird darauf eine neue Menge Cäsium in die Zelle eingebracht, das sich als eine Schicht 6 auf der   Cäsiumoxydschicht   absetzt. Bei der   Bildung dieser photoelektrischen Kathode wird   ein Teil der Zellenwand freigelassen, so dass ein Fenster'7 entsteht.

   Die   Zelle kann ganz entlüftet werden   oder aber mit einer   Gas- oder Dampffüllnng   versehen werden. 
 EMI1.4 
 dem durch das Füsschen geführten Stromzuführungsdraht 9 verbunden ist.   Der Stromzuführungs-     draht M der photoelektrischen Elektrode   ist durch die Kolbenwand hindurchgeführt. Es ist ersichtlich, dass auch die beiden   Stromzuführungsdrähte durch   das Füsschen der Zelle geführt sein können. Die Anode   S'ist mit   einem Stoff bedeckt, der bei Elektronenaufprall fluoresziert. 



  Bei   der Wahl des photoelektrischen Stoffs,   der die photoelektrische Kathode bildet, und des 
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 strahlen in bezug auf den photoelektrischen Stoff aktiv sind, d. h. Elektronen   aus der Kathode   auslösen können. In der dargestellten Zelle besteht der   photoelektrische Stoff aus Cäsium.   während die Anode mit einer dünnen Schicht Zinksulfid oder Zinksilikat überzogen ist. Diese Stoffe sind in einer dünnen Schicht auf die Anode aufgebracht, was vorteilhaft durch Verdampfen dieser Stoffe im Vakuum erfolgen kann. 



   Der fluoreszierende Stoff kann auch mit einem   hochsiedenden Mineralöl,   z. B. Vaselin. vermischt auf der Anode angebracht werden. 



   Wenn der photoelektrische Stoff nicht aus   Cäsium,   sondern aus einer   ändern licht-   empfindlichen Substanz besteht. so ist bei der Wahl des fluoreszierenden   Stoffs dafür Sorge zu   tragen, dass das Fhioreszenzlicht des Stoffs aus der verwendeten photoelektrischen Substanz Elektronen auslösen kann. Wenn die Kathode z. B. aus Kalium besteht, so kann als   fluores-   
 EMI2.1 
 werden durch die Kathode Elektronen ausgesandt, die sich zu der   Anode 8.   der   dabei ein   positives Potential in bezug auf die Kathode   aufgedrückt wird. bewegen.   Die   auf die Anode   aufprallenden Elektronen bringen den auf ihr angebrachten Stof'zum Fluoreszieren.

   Die erregten Fluoreszenzstralilen treffen auf die Kathode 6 auf und machen aus ihr Elektronen frei. Diese Elektronen bewegen sich wieder zu der Anode und verstärken den die Zelle durchfliessenden Strom. 



   In den Fällen, in denen der auf die Anode aufgebrachte Fluoreszierende Stoff einen zu grossen elektrischen Widerstand aufweist, empfiehlt es sieh. den fluoreszierenden Stoff mit Teilchen mit guter Leitfähigkeit zu vermischen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Photoelektrische Zelle mit einer photoelektrischen Elektrode. dadurch gekennzeichnet, dass EMI2.2 Stoff bestehen, dessen Fluoreszenzlicht Elektronen aus dieser photoelektrischen Elektrode auslösen kann. EMI2.3
AT131785D 1930-09-30 1931-09-08 Photoelektrische Zelle. AT131785B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE750419C (de) * 1936-05-29 1944-12-21 Rca Corp Verfahren zur Herstellung sekundaeremissionsfaehiger Schichten auf Prallelektroden

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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