AT137485B - Kontroll- und Reguliervorrichtung zum Anzeigen und Beseitigen störender Geräusche in Fernsprechanlagen mit Sprechstromverstärkern. - Google Patents

Kontroll- und Reguliervorrichtung zum Anzeigen und Beseitigen störender Geräusche in Fernsprechanlagen mit Sprechstromverstärkern.

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AT137485B
AT137485B AT137485DA AT137485B AT 137485 B AT137485 B AT 137485B AT 137485D A AT137485D A AT 137485DA AT 137485 B AT137485 B AT 137485B
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Description


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    Kontroll-und Reguliervorriehtung   zum Anzeigen und Beseitigen störender Geräusche in   Fernsprech-   anlagen mit   Spreehstromverstärkern.   



   Das Hauptpatent betrifft eine Einrichtung für Fernsprechanlagen mit Sprechstromverstärkern zum Anzeigen von durch pfeifende Verstärker und andere Geräusche verursachten Störungen, die die Sprechverständigung ungünstig beeinflussen. 



   Nach einem Merkmal des Hauptpatentes wird das Pfeifen eines Verstärkers oder ein sonstiges anhaltendes störendes Geräusch durch ein Signal kenntlich gemacht und gleichzeitig eine Reguliervorrichtung angelassen, welche durch Einschalten von Dämpfungswiderständen in den Gitterkreis des Verstärkers das Pfeifen beseitigt. 



   Der Gegenstand des vorliegenden Patentes ist nun eine Weiterbildung dieses Merkmales des Hauptpatentes und bezweckt, gewisse Nachteile, die der Anordnung noch anhaften, zu beseitigen, was dadurch erreicht wird, dass Schalteinrichtungen vorgesehen sind, die beim Auftreten von anhaltenden störenden Geräuschen selbsttätig eingeschaltet werden und bewirken, dass die einzelnen Dämpfungsglieder stufenweise in beliebig veränderlichen Zeitabständen eingeschaltet werden, oder dass Schalteinrichtungen in Tätigkeit treten, welche selbsttätig eine das Gleichgewicht auf der Leitung herstellende   Leitungsnachbildung   anschalten oder auch, dass die Schalteinrichtungen eine angeschaltete stufenweise veränderliche Leitungsnachbildung selbsttätig absatzweise so lange verändern, bis das Pfeifen aufhört. 



   Bei der Einschaltung, insbesondere bei der automatischen Einschaltung von Verstärkern in einen aufgebauten Verbindungsweg, können auf verschiedenen Ursachen beruhende ungünstige Verhältnisse eintreten, die die Verstärker zum Pfeifen bringen. Eine dieser Ursachen ist z. B. dann gegeben, wenn mehrere Verstärkereinrichtungen im Zuge einer zusammengeschalteten Leitung liegen. In einem solchen Falle gerät bei der Zuschaltung eines weiteren Verstärkers, die Verstärker werden hintereinander eingeschaltet, der zuerst angeschaltete Verstärker in Selbsterregung und pfeift. 



   Tritt nun bei anhaltendem Pfeifen die automatische Reguliervorriehtung in Tätigkeit, so kann es vorkommen, dass alle oder fast alle Dämpfungswiderstände hintereinander eingeschaltet werden, ehe der Verstärker seinen stabilen Zustand erlangt hat, d. h. ehe das Pfeifen des Verstärkers beseitigt ist. 



  Dies bedeutet natürlich eine unnötige Herabsetzung des Verstärkungsgrades bzw. der   Spreehverständi-   gungsgüte. 



   Die Erfindung ist nachstehend an Hand der in den Fig. 1-4 der Zeichnung dargestellten Aus-   führungsbeispiele   näher beschrieben. 



   Die Einrichtungen, die gemäss der Erfindung vorgesehen sind, um die stufenweise Einschaltung der Dämpfungsglieder durch die automatische Reguliervorrichtung mit zeitlicher Unterbrechung, d. h. in gewissen Zeitabständen, zu veranlassen, bestehen aus Schalteinrichtungen wie Schrittschaltwerke, Relais, oder Kombinationen solcher. Sie sind so eingerichtet, dass beim jedesmaligen Ansprechen derselben, sobald ein Pfeifton auftritt, die Reguliereinrichtung immer nur um eine Schaltstufe vorwärts geschaltet und dabei ein Dämpfungsglied eingeschaltet wird, worauf erst eine Stillsetzung der Reguliervorrichtung erfolgt, um dem Verstärker Zeit zu lassen, auszuschwingen, d. h. den stabilen Zustand zu erreichen, bevor ein weiteres Dämpfungsglied zugeschaltet wird. 

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 EMI2.1 
 

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 EMI3.1 
 scheibe 1 um einen Schritt vorwärts.

   Gleichzeitig schliesst es seinen Kontakt 19 wr, wodurch die Wicklung des Relais H kurzgeschlossen wird. Relais H fällt ab und öffnet seinen Kontakt 18 h, wodurch der Stromkreis des Wählerrelais   WR unterbrochen   und seine Wicklung gleichzeitig wieder kurzgeschlossen wird, so dass es abfällt. Damit öffnet sich sein Kontakt 19 wr wieder, so dass Relais H nach Aufhebung des Kurzschlusses seiner Wicklung erneut anspricht. Dieser Vorgang bzw. das Wechselspiel zwischen dem Wählerrelais WR und dem Relais   H wiederholt sich nun   so lange, als Relais 1 stromdurchflossen bleibt, d. h. für die Dauer der Verbindung. Wählerrelais WR bleibt also während dieser Zeit dauernd in Tätigkeit und dreht seine Nockenscheibe 1 schrittweise fort. 



   Bei jeder Umdrehung der Nockenscheibe 1 wird durch seine Nocken 2 und 3 der Kontakt 10 wr je einmal vorübergehend kurzzeitig geschlossen. Ist während eines solchen Kontaktschlusses, z. B. wenn der Nocken 2 den Kontakt 10   wr   schliesst, ein Pfeifton vorhanden, das Relais PK infolgedessen erregt, so dass es seine Kontakte betätigt hat, so kommt über die geschlossenen Kontakte 4   pk   und 9   pk   der 
 EMI3.2 
 sehaltwerkes SI um einen Schritt vorwärts. Ist zu dem Zeitpunkt, wann der Nocken 3 den Kontakt   lOwr   schliesst, der Pfeifton noch vorhanden, so wiederholt sich der eben beschriebene Vorgang, und das Schrittschaltwerk macht einen weiteren Schritt, d. h. es wird ein weiteres Dämpfungsglied des Dämpfungswiderstandes Dw eingeschaltet.

   Die Fortschaltung des Schrittschaltwerkes S 1 erfolgt durch wechselseitiges Zusammenarbeiten seines Drehmagneten D 1 mit dem Hilfsrelais U in ähnlicher Weise wie vor für das Wählerrelais WR und Hilfsrelais H beschrieben. Spricht der Drehmagnet D 1 an, so öffnet er 
 EMI3.3 
 stärkers bei dessen Abschaltung abgefallen ist und seinen Kontakt   21 z   wieder geschlossen hat über den Schaltarm e, der nach dem ersten Schritt auf das Kontaktsegment 22 gelangt war.

   Der Stromkreis für den Drehmagneten verläuft alsdann von Erde am Kontakt 21 z, Unterbrecher   Un 1, SchaItarm e,   Kontaktsegment 22, Kontakt 20   u,   Wicklung des Drehmagneten   D 1,   Widerstand   Wd 1,   Batterie, Erde und der Drehmagnet wird unter dem Einfluss des Unterbrechers Un 1 schrittweise fortgeschaltet, bis das Schrittschaltwerk SI seine Anfangsstellung wieder erreicht hat. 



   In gleicher Weise wird das Schrittschaltwerk SI in die Anfangsstellung zurückgeführt, wenn es nach Einschaltung aller   Dämpfungswiderstände   auf dem Kontaktsegment 7 angelangt und stillgesetzt ist. Dies trifft zu für den Fall, dass, wie im Hauptpatent beschrieben, der Pfeifton oder ein sonstiges 
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   Schliessen des Kontaktes 28 3 wird der Drehmagnet D 2 der Reguliervorrichtung erregt und schaltet dessen Arme f und e'um einen Schritt vorwärts und damit über seinen Arm c'eine. Stufe des Dämpfungswiderstandes D ein. Gleichzeitig mit bzw. kurz nach dem Drehmagnet D 2 hat aber auch das Relais X über den Kontakt 24 p7c angesprochen und seine Kontakte 25 x oder 26 x in der Verstärkereinrichtung betätigt, durch welche der Verstärker kurzgeschlossen wird.

   Da mit Kurzschluss des Verstärkers der Pfeifton verschwindet, fällt auch das Relais PK in der Anzeigevorrichtung ab und öffnet seine Kontakte 28 p & und 24 p7c. Durch Öffnen des ersteren wird der Stromkreis des Drehmagneten D 2 unterbrochen und die Reguliervorrichtung stillgesetzt. Durch Öffnen des Kontaktes 24 pk wird das Relais X aberregt und öffnet seine Kontakte 25 x bzw. 26 x wieder, so dass der Kurzschluss des Verstärkers an diesen Kontakten aufgehoben ist. 



  Ist durch die eingeschaltete Dämpfungsstufe das Pfeifgeräusch beseitigt und der Verstärker inzwischen stabil geworden, dann bleibt die Anordnung in Ruhe. Dauert dagegen der Pfeifton noch an, so wiederholt sich der vorbeschriebene Vorgang, u. zw. so lange, bis das Pfeifen durch jedesmaliges Einschalten von weiteren Dämpfungsgliedern beseitigt ist, wobei die Kurzschliessung des Verstärkers die schnellere Beseitigung der Pfeifneigung günstig beeinflusst. 



  Die Rückführung des Schrittschaltwerkes S j ! (Fig.. l) der Reguliervorrichtung in die Ruhelage nach Beendigung eines Gespräches erfolgt durch den Drehmagneten D 2, der unter dem Einfluss des Unterbrechers Un 2 die Arme des Schrittschaltwerkes vorwärts schaltet. Der Stromkreis für den Unterbrecher Un 2 und den Drehmagneten D 2 wird geschlossen, wenn bei Abschaltung des Verstärkers der Kontakt 27 z wieder geschlossen wird. Der Stromkreis verläuft von Erde am Unterbrecher Un 2, Kontakt 27 z, Schaltarm/, einen der untereinander verbundenen Bankkontakte der Kontaktreihe, auf dem der Schaltarm f steht, Wicklung des Drehmagneten D 2, nach Batterie und Erde. 



  Die eben geschilderte Anordnung lässt sich gleichfalls in verschiedener Weise unter Zuhilfenahme von weiteren Hilfsmitteln, z. B. weiteren Relais, derart einrichten, dass die Reguliervorrichtung z. B. erstmalig zwei oder mehrere Schritte ohne Pause und dann die weiteren Schritte mit dazwischenliegenden Pausen macht, ohne dass die Pausen z. B. zwischen den ersten Schritten kleiner, die zwischen den folgenden grösser sind, oder umgekehrt oder in ähnlicher Weise. 



  Ebenso lassen sich andere als die in den Ausführungsbeispielen gezeigten Mittel (Wählerrelais und normale Relais), z. B. Thermokontakte lmd andere Einrichtungen, für den beschriebenen Zweck, "die Einschaltung der Dämpfungsglieder nicht aufeinanderfolgend, sondern mit zeitlicher Unterbrechung vorzunehmen", verwenden, ohne dass dies an dem Wesen des Erfindungsgedankens etwas ändert. 



  Nachstehend ist das Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 3 beschrieben. 



  Die Anordnung besteht im wesentlichen aus einem Schrittschaltwerk W 2, dessen Arme e und f an die beiden Adern der Leitung angeschlossen sind an der Stelle, an welcher sonst die Leitungsnaehbildungen direkt angeschlossen sind. Diese letzteren, angedeutet durch jM 1 und LN 4 sind in einer den vorhandenen Leitungen und deren Charakteristik entsprechenden Anzahl und Art vorgesehen und mit den Bankkontakten des Schrittschaltwerkes W 2 verbunden. Die Fortschaltung des Schrittschaltwerkes erfolgt durch seinen Drehmagnet D, der unter dem Einfluss des Unterbrechers U die Arme e, f und d schrittweise fortschaltet. Es ist ferner noch eine Signallampe L vorgesehen zu einem weiter unten noch erörterten Zweck nebst den Hilfsrelais H und B sowie das Verzögerungsrelais A, das der Rückführung des Schrittschaltwerkes in die Anfangsstellung dient. 



  Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende : Wenn bei Herstellung einer Verbindung die Verstärkereinrichtung V1 in der in solchen Anlagen üblichen bekannten Weise eingeschaltet wird, so ist über das Schrittschaltwerk W 2 in der Anfangsstellung über die Arme e und f die Leitungsnachbildung LN 1 an die Leitung F angeschaltet. Entspricht z. B. diese Leitungsnachbildung der Charakteristik der Leitung F, so bleibt die Anordnung in Ruhe und das Gespräch verläuft in normaler Weise über die Verstärker Vst. 



  Entspricht jedoch- die Leitungsnachbildung LN 1 nicht der Charakteristik der Leitung F oder es tritt während des Bestehens der Gesprächsverbindung aus irgendeinem Grunde eine Unsymmetrie längerer Dauer auf der Leitung auf, so gerät der Verstärker in Selbsterregung und pfeift. Die Anzeigevorrichtung tritt alsdann in Tätigkeit, und das in dieser vorgesehene, hier nicht dargestellte Relais PIt betätigt seine Kontakte. Der Kontakt 1 pk wird geöffnet und Kontakt 2 p7c wird geschlossen. Dadurch wird der Drehmagnet D des Schrittschaltwerkes W 2 erregt in einem Stromkreis von Erde am Kontakt 2 pk, Kontakt 3 b, Wicklung des Drehmagneten D, Unterbrecher U, Batterie, Erde und schaltet unter dem Einfluss des Unterbrechers U die Arme e, f und cl des Schrittschaltwerkes schrittweise fort. 



  Sobald hiebei dieArme e und f auf eineLeitungsnaehbildung, angenommen z. B. LN 4, auftreffen, welche die aufgetretene Unsymmetrie ausgleicht, so dass der Verstärker aufhört zu pfeifen, so wird das Relais Ph in der Anzeigevorrichtung abfallen. Der Kontakt 2 p & öffnet sich, wodurch der vorbeschriebene Stromkreis für den Drehmagneten D unterbrochen und das Schrittschaltwerk W 2 stillgesetzt wird. 



  Nach Gesprächsschluss wird die Reguliervorrichtung dadurch in die Anfangsstellung zurückgeführt, dass bei der Auslösung der Verbindung z. B. das hier nicht abgebildete Belegungsrelais G zum Abfall kommt. Dabei wird der bei Herstellung der Verbindung geöffnete Kontakt 4 c geschlossen, über   

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 welchen das Relais A zum Ansprechen kommt in einem Stromkreis von Erde am Kontakt 6 z, Kontakt 4 e, Wicklung des Relais A, Batterie, Erde.

   Relais A schliesst seinen Kontakt 5 a und damit den Stromkreis des Drehmagneten D, der unter dem Einfluss des Unterbrechers U die Arme des Schrittschaltwerkes in die   Anfangsstellung zurückführt,   wann inzwischen mit Abschaltung der Verstärkereinrichtung das Zündrelais Z derselben auch abfällt und seine Kontakte 6 z und 8   z,   die bei Einschaltung des Verstärkers bei Herstellung der Verbindung geschlossen wurden, wieder öffnet. Am Kontakt 8 z wird der Stromkreis des Drehmagneten D unterbrochen, dadurch das Schrittschaltwerk W 2 stillgesetzt und am Kontakt 6 z der Stromkreis des Relais A aufgetrennt, das nunmehr auch abfällt und seinen Kontakt   5   a wieder öffnet. 



   Es kann nun auch der Fall eintreten, dass während des Bestehens einer Verbindung durch einen pfeifenden Verstärker auf der Leitung ein anhaltendes störendes Geräusch auftritt, das sich durch Anschalten einer Leitungsnaehbildung nicht beheben lässt, z. B. bei Leitungsbruch. In diesem Falle wird das Schrittschaltwerk über den geschlossenen Kontakt 2pk im Stromkreis seines Drehmagneten D angelassen und, nachdem seine Arme e   und falle Leitungsnachbildungen   abgetastet haben, z. B. auf dem siebenten Kontakt (Kontakte 7 a und 7 b) stillgesetzt. In dieser Stellung der Arme e und f ist der Arm   d   des Schrittschaltwerkes W 2 auf dem Kontaktsegment 7 d angelangt.

   In diesem Moment sprechen die Relais H und B an, und die Signallampe L leuchtet auf in einem Stromkreis von Erde am Schaltarm d, Kontaktsegment 7 d, Wicklung der Relais H und B, Signallampe L, Batterie, Erde. Relais B öffnet mit Ansprechen seinen Kontakt. 3 b und unterbricht damit den Stromkreis des Drehmagneten D, das Schrittschaltwerk W 2 wird stillgesetzt. 



   Die Beamtin erkennt an dem Aufleuchten der Signallampe L die Art der Störung und veranlasst deren Behebung. Ist diese behoben, dann fällt mit Aufhören des störenden Geräusches das Relais   PK   in der Anzeigevorrichtung ab. Der Kontakt 2   pk   wird wieder geöffnet und der Kontakt 1 pk geschlossen. 



  Über diesen und den bei Ansprechen des Relais H geschlossenen Kontakt 10 h wird der Stromkreis für den Drehmagneten D wieder geschlossen und verläuft von Erde am Kontakt 1 pk, Kontakt 10 h, Wicklung des Drehmagneten D, Unterbrecher U, Batterie, Erde. Der Drehmagnet dreht die Arme des Schrittschaltwerkes W 2, bis diese die Anfangsstellung wieder erreicht haben. In dieser Stellung hat der Arm d das Kontaktsegment 7 d verlassen, wodurch der vorbeschriebene Stromkreis für die Relais H und B und die Signallampe L aufgetrennt ist. Letztere erlischt, und die Relais H und B, nach Abfall, legen ihre Kontakte in die Ruhestellung um. 



   Besteht die Verbindung noch und herrscht bei der in der Anfangsstellung des Schrittschaltwerkes   W   2 angeschalteten Leitungsnachbildung LN 1 Gleichgewicht auf der Leitung, dann bleibt die Anordnung in Ruhe, andernfalls pfeift der Verstärker, und das Relais   PK   tritt wieder in Tätigkeit. Über den erneut geschlossenen Kontakt 2 pk wird das Schrittschaltwerk wieder angelassen und sucht die passende Leitungsnachbildung aus, wie bereits weiter oben beschrieben. 



   Das Schrittschaltwerk wird beim jedesmaligen Anlassen durch seinen Drehmagneten D unter dem Einfluss des Unterbrechers U schrittweise hintereinander fortgeschaltet. Unter Benutzung einer hier nicht weiter interessierenden und nicht beschriebenen Einrichtung, einer Zeitschalteinrichtung, kann die Anordnung auch so ausgebildet werden, dass das Schrittschaltwerk zwischen den einzelnen Schritten für kürzere oder längere Zeitintervalle stillgesetzt wird, d. h. zwischen den einzelnen Schaltstufen liegen kürzere oder längere Zwischenräume. Dies hat den Vorteil, dass der in   Selbsterregung   geratene Verstärker in den zwischen den einzelnen Schaltstufen liegenden Pausen Zeit hat auszuschwingen, d. h. seinen stabilen Zustand zu erreichen. 



   Nachstehend ist das Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 beschrieben. 



   Diese Anordnung entspricht im wesentlichen der in dem   Ausführungsbeispiel nach   Fig. 3 erläuterten Anordnung. Der Unterschied besteht darin, dass über das Schrittschaltwerk   177 nicht   eine für die Charakteristik der Leitung F passende Leitungsnachbildung aus einer Anzahl solcher für verschiedene Leitungscharakteristiken ausgesucht und angeschaltet wird, sondern es wird jeweils nur eine aber stufenweise veränderliche Leitungsnachbildung vorgesehen. Diese wird, wenn ein Pfeifton auf der Leitung auftritt, so lange verändert, d. h. es werden durch den Arm c des Schrittschaltwerkes W 1 die einzelnen Nachbildungsglieder nacheinander angeschaltet, bis der Gleichgewichtszustand erreicht ist und der Pfeifton verschwindet. Die übrigen Teile der Einrichtung sind die gleichen wie bei der Anordnung gemäss Fig. 3. 



   Auch die Wirkungsweise dieser Anordnung ist die gleiche wie bei der Anordnung nach Fig. 3. 



  Der Unterschied in der Wirkungsweise besteht darin, dass beim jedesmaligen Ansprechen des Relais   PK,   sobald dieses seinen Kontakt   2 pk schliesst,   das Schrittschaltwerk   W 1   angelassen wird. Über dessen Arm c ist die veränderliche Leitungsnachbildung LN angeschlossen, deren einzelne Glieder oder Stufen mit den Bankkontakten des Schrittschaltwerkes W 1 verbunden sind. Der Arm c greift diese einzelnen Schaltglieder ab. Hat der Gesamtwert dieser bei einer bestimmten Stellung den Wert erreicht, der der Charakteristik der Leitung F entspricht, so dass Gleichgewicht herrscht, so hört der Pfeifton auf, und das Schrittschaltwerk wird auf die gleiche beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 beschriebene Weise stillgesetzt.

   Die Bezugszeichen bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 entsprechen den bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 verwendeten unter Beifügung eines Apostrophs. 

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   Auch für die übrigen beim   Ausführungsbeispiel nach Fig.   3 beschriebenen vorkommenden Anwendungsmöglichkeiten ist die Funktion und Wirkungsweise dieser Anordnung nach Fig. 4 die gleiche, wie bereits für das erstere Ausführungsbeispiel weiter oben beschrieben. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kontroll-und Reguliervorrichtung zum Anzeigen und Beseitigen störender Geräusche in Fern-   sprechanlagen   mit Sprechstromverstärkern nach Patent Nr.   134785, dadurch gekennzeichnet,   dass Schalteinrichtungen (WR, X) vorgesehen sind, die beim Auftreten von anhaltenden störenden Geräuschen selbsttätig eingeschaltet werden und bewirken, dass die einzelnen Dämpfungsglieder (Dw) stufenweise in beliebig   veränderlichen   Zeitabständen eingeschaltet werden.

Claims (1)

  1. 2. Kontroll-und Eeguliervorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtungen (WR) nach Herstellung einer Verbindung zur erstmaligen Verstärkungsregulierung eingeschaltet, während der Dauer derselben in Wirkung bleiben und in bestimmten Zeitabständen über einen durch Kontakte (p) der Kontrollvorrichtung beeinflussten Stromkreis die Verbindung auf EMI6.1 Verstärker einschalten.
    3. Kontroll-und Reguliervorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtungen (WR, X) nach erstmaliger Verstärkungsregulierung bei Herstellung der Verbindung bzw. Einschaltung der Verstärker wieder abgeschaltet und nur bei Auftreten von Pfeif-und andern Geräuschen zwecks Nachregulierung des Verstärkers, d. h. Einschaltung von Dämpfungsgliedern (Div), wieder angelassen werden.
    4. Kontroll- und Reguliervorrichtung nach Anspmch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtungen (X) gleichzeitig mit der Reguliervorrichtung eingeschaltet werden und den Verstärker zwecks Stillsetzung der Reguliervorrichtung auf der nächsten oder einer beliebigen nachfolgenden Schaltstufe vorübergehend kurzschliessen.
    5. KontroU- und Reguliervorrichtung nach Anspmch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung so ausgebildet ist, dass die Reguliervorrichtung einzelne Schaltstufen in beliebiger Reihen- EMI6.2 licher Länge schaltet.
    6. Kontroll-und Reguliervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Auftreten von Pfeif-und andern Geräuschen längerer Dauer während der Herstellung und des Bestehens von Gesprächsverbindungen über Verstärker Schalteinrichtungen (W 1, in Tätigkeit treten, welche selbsttätig eine das Gleichgewicht auf der Leitung herstellende Leitungsnachbildung anschalten.
    7. Kontroll-und Reguliervorriehtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtungen (W 2) aus einer Anzahl von Leitungsnachbildungen (LN 1, LN 4) für verschiedene Leitungscharakteristiken eine passende das Gleichgewicht auf der Leitung herstellende selbsttätig aus- EMI6.3 8. Kontroll-und Reguliervorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtungen (W 1) eine bei Verbindungsherstellung angeschaltete stufenweise veränderliche Leitungsnachbildung (LN) selbsttätig absatzweise so lange verändern, bis das Pfeifen aufhört.
    9. Kontroll-und Reguliervorriehtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass Enrichtungen (H, B, L) vorgesehen sind, welche der Beamtin ein Zeichen geben, falls das Pfeifgeräusch auch nach Durchschaltung der veränderlichen Leitungsnachbildung (LN) auf die letzte Stufe nicht beseitigt ist.
    10. Kontroll-und Reguliervorriehtung nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass besondere Einrichtungen (Relais. A) vorgesehen sind, welche nach Gesprächsbeendigung die Schalteinrichtungen (W 1, W 2) in die Anfangsstellung zurückführen.
AT137485D 1930-12-08 1932-12-12 Kontroll- und Reguliervorrichtung zum Anzeigen und Beseitigen störender Geräusche in Fernsprechanlagen mit Sprechstromverstärkern. AT137485B (de)

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