AT136913B - Einphasenwechselstrommotor mit Synchrondrehzahl kleiner als die Drehzahl des Grundfeldes mit Einrichtung zum Selbstanlauf. - Google Patents

Einphasenwechselstrommotor mit Synchrondrehzahl kleiner als die Drehzahl des Grundfeldes mit Einrichtung zum Selbstanlauf.

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AT136913B
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Felix Ing Kacser
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Felix Ing Kacser
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    Einphasenweehselstrommotor   mit Synehrondrehzahl kleiner als die Drehzahl des Grundfeldes    mi1  
Einrichtung zum   Selbstanlauf.   



   Zum Antrieb von Sprechapparaten, elektrischen Uhren, Plattenregistrierapparaten usw. finden Einphasenmotoren Verwendung, die vorzugsweise eine mit der Netzfrequenz synchrone Drehzahl aufweisen sollen, um komplizierte Regelmechanismen zu vermeiden. Bei diesen Motoren ist jedoch eine möglichst niedrige Drehzahl erwünscht, damit keine Übersetzungsgetriebe nötig werden. 



   Es sind verschiedene Mittel bekannt, die dadurch nötig werdenden höheren Polzahlen auf kleinem Raum unterzubringen, z. B. die Gleichpoltype in einer oder zwei Ebenen, wo unbewickelte Zacken, gleichzahlig im Ständer und Läufer, Positionen von Reluktanzoptimalwerten darstellen, die für eine bestimmte im Verhältnis zur Zackenzahl stehende Drehzahl konstant sind. Der Stillstand ist ebenfalls durch einen Optimalwert ausgezeichnet, was den Selbstanlauf ohne Anlaufmotor unmöglich macht. Ferner sind Motoren mit im Ständer und Läufer offenen Nuten bekannt, wobei das Verhältnis der Anzahl der Ständer zu den Läuferzähnen ungleich eins ist, die mit einer synchronen Drehzahl kleiner als der durch Polpaar- 
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 die Netzfrequenz, p die Polpaarzahl des Grundfeldes,   jVi   die Nutenzahl des Ständers und N2 die Nutenzahl des Läufers bedeutet. 



   Obwohl bei dieser Art von Motoren im Stillstand auf Grund der ungleichen Ständer-und Läuferdrehzahlen kein Hängen, das heisst also kein ausgesprochener Reluktanzoptimalwert auftritt, ist Selbstanlauf ohne geeignete Einrichtung zur Bildung eines Anlaufmomentes nicht möglich. 



   Erfindungsgemäss wird ein Anlaufmoment dadurch erzeugt, dass der Läufer eine mehrphasige   Kurzschluss- oder Schleifringwicklung   trägt. Durch diese erfindungsgemässe Massnahme erteilt man dem Motor eine Anlaufcharakteristik gleich der eines Asynchronmotors, wobei, da der Umfang diese Patentes sich nur auf einphasigen Anschluss   beschränkt,   die Bildung eines mehr-oder minder vollkommenen Ständerdrehfeldes durch bekannte Massnahmen erfolgen soll, wie z. B. eine über eine Kapazität gespeiste Hilfsphase oder Kurzschlussringe im Ständer, die nach dem Ferrarisprinzip nur einen Teil des Polbogens umfassen. 



   Das asynchrone, mit der Drehzahl in bekannter Abhängigkeit stehende Moment trachtet den Rotor bis in die Nähe der Drehzahl des Grundfeldes zu beschleunigen. Damit die gewünschte Synchrondrehzahl nicht überschritten wird, muss der Widerstand der mehrphasigen   Kurzschluss-oder   Schleifringwicklung so bemessen werden, dass diese zwar ein Anlaufen des Läufers bewirkt, dass aber ihr asynchrones Drehmoment bei der synchronen Drehzahl ns kleiner ist als das   synchronisierende   Moment. 



   Trägt der Motor eine zu Schleifringen geführte Mehrphasenwicklung, so können alle die von der   Asynchron-und Synchronmaschine   her bekannten Kaskadenschaltungen bzw. die Schaltungen der   doppeltgespeisten Asynchronmaschine   Anwendung finden. Insbesondere ist es z. B. möglich, eine beliebige Anzahl dieser Motoren dadurch synchron hochzufahren, dass man die Ständer an ein gemeinsames Netz legt und die Läufer von einer Führungsmasehine her mit einem Strom speist, dessen Frequenz zur Drehzahl verkehrt proportional ist. Solche Maschinen sind zur Genüge bekannt. Der ganze Satz von Synchronmotoren läuft dann mit der Führermaschine gemeinsam hoch. Da das synchronisierende Moment erst beim Durchlaufen der synchronen Drehzahl wirksam wird, besteht für ein ungleichmässiges Hochlaufen keinerlei Gefahr. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einphasenwechselstrommotor mit über Kondensatoren oder Drosselspulen angeschlossener Hilfsphase oder   Ständerkurzschlussringen   über einen Teil des Polbogens nach dem Ferrarisprinzip zum Antrieb von Sprechapparaten od. dgl., der im Ständer und Läufer offene Nuten besitzt, derart, dass er mit einer synchronen Läuferdrehzahl kleiner als der durch Polzahlpaar p und Netzfrequenz V gegebenen Drehzahl des Grundfeldes laufen kann, dadurch gekennzeichnet, dass der Läufer eine mehrphasige Kurz-   schluss-oder Sehleifringwicklung trägt,   die so bemessen ist, dass sie zwar ein Anlaufen des Läufers bewirkt, dass aber ihr asynchrones Drehmoment bei der synchronen Drehzahl   n.   kleiner ist als das synchronisierende Moment. 

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Claims (1)

  1. 2. Einphasenwechselstrommotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mehrphasige Schleifringwicklung des Rotors mit Strom von einer von der Ständerstromfrequenz verschiedenen Frequenz gespeist wird, der z. B. einer Führermaschine entnommen wird, um synchrones Hochlaufen dieser mit einer beliebigen Anzahl der erfindungsgemäss ausgeführten Motoren zu erzwingen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT136913D 1932-12-07 1932-12-07 Einphasenwechselstrommotor mit Synchrondrehzahl kleiner als die Drehzahl des Grundfeldes mit Einrichtung zum Selbstanlauf. AT136913B (de)

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