AT136361B - Nahtloser Hohlkörper. - Google Patents

Nahtloser Hohlkörper.

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AT136361B
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hollow body
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seamless
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Victor Ing Beer
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Victor Ing Beer
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Description


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  Nahtloser Hohlkörper. 



   Bei der Herstellung von nahtlosen   Hohlkörpern   aus filmbildenden Substanzen (Cellulosederivaten, Gelatine usw.) macht es Schwierigkeiten, den gebildeten Hohlkörper von der zu seiner Herstellung verwendeten, meist zylindrischen oder schwach konischen Form abzuziehen, ohne ihn zu zerknittern oder 
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 bildet sich beim Versuch, den Hohlkörper abzuziehen, zwischen Hohlkörper und Form ein luftverdünnter Raum, so dass der äussere Luftdruck den Hohlkörper zusammendrückt. 



   Zur Behebung dieser Schwierigkeiten sind viele Verfahren vorgeschlagen worden, z. B. durch das österr. Patent Nr. 109445 : Ein gegen die Form gerichteter Flüssigkeitenstrahl, der zwischen Form und Hohlkörper eindringt. Ferner durch das D. R. P. Nr. 459407 : Einführen eines schmalen Stäbchens oder Messers zwischen Form und Hohlkörper. Durch das D. R. P. Nr. 468790 : Verwendung einer am Scheitelpunkt mit einer während des   Tauchvorganges   zu verschliessenden Öffnung versehenen Tauchform. Durch das D. R. P. Nr. 469138 : Abstreifen des Hohlkörpers von der Form durch ringförmige Greifer unter gleichzeitigem Umstülpen des Hohlkörpers über einem als Rohr ausgebildeten Dorn. Durch das D. R. P.

   Nr. 503430 : Überziehen der zum Abblasen eingerichteten Form mit einem aus Celluloseestern hergestellten, oben mit einer Öffnung versehenen Hohlkörper, der das Abziehen des darübergetrockneten Hohlkörpers aus regenerierter Cellulose erleichtert. Durch das D. R. P. Nr. 518038 : Umstülpen und Abziehen des gebildeten Hohlkörpers mittels eines an der Form lose angeordneten Ringes. Alle diese Vorschläge setzen mehr oder weniger komplizierte Einrichtungen voraus und sind zum Teil für eine maschinelle Massenherstellung ungeeignet. Das Abnehmen der Kapseln von den Formen geschieht meistens manuell. Es existiert zwar eine Reihe von Patenten, die das Abnehmen mit Hilfe von Saugvorrichtungen, mit Druckluft usw. vorschlagen. Aber soviel bisher bekannt ist, haben sich alle diese Vorrichtungen keineswegs bewährt. 



   Nach dem vorliegenden Verfahren gelingt das Ablösen des Hohlkörpers von der Form in der einfachsten Weise dadurch, dass in den Hohlkörper durch Einstechen, Bohren od. dgl. vor dem Abnehmen von der Form eine kleine Öffnung, zweckmässigerweise in der Nähe des Scheitelpunktes, hergestellt wird. Versucht man jetzt, den Hohlkörper von der Form abzuziehen, so findet durch diese kleine Öffnung ein Ausgleich zwischen innerem und äusserem Luftdruck statt und der Hohlkörper lässt sich ohne Beschädigung von der Form abziehen. Nachträglich wird die kleine Öffnung mit einem Tröpfchen der zur Herstellung verwendeten oder einer sonst geeigneten Lösung oder Schmelze wieder verschlossen. Die Herstellung der Hohlkörper kann in an sich bekannter Weise erfolgen entweder dadurch, dass in   flüchtigen   Lösungs- 
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  Es bleibt nach dem Verdunsten der Lösungsmittel ein fest auf der Form sitzender Hohlkörper zurüek. Derselbe Weg wird eingeschlagen bei Herstellung derartiger Hohlkörper aus Gelatine, wobei eine wässrige Gelatinelösung verwendet wird. Der zweite ebenfalls bekannte Weg, der vorzugsweise bei der Herstellung von Schrumpfkapseln eingeschlagen wird, besteht darin, dass eine geeignete Form durch Tauchen oder Spritzen oder Übergiessen mit einer Lösung der filmgebenden Substanzen versehen wird, worauf die 
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 stellung von Schrumpfkapseln aus wässrigen Celluloselösungen oder Lösungen von Celluloseestern in organischen Lösungsmitteln handelt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Nahtloser Hohlkörper aus filmbildenden Substanzen (Cellulosederivaten, Gelatine od. dgl.), dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper eine während des Abziehens des Hohlkörpers von der Form offen zu haltende, nachher zweckmässig wieder verschlossene Öffnung trägt. 



   2. Verfahren zur Herstellung nahtloser Hohlkörper aus filmbildenden Substanzen, dadurch gekennzeichnet, dass in den auf der Form hergestellten Hohlkörper eine Öffnung durch Einstechen, Bohren od. dgl. zweckmässigerweise in der Nähe des Scheitelpunktes hergestellt wird, die nach dem Abziehen des Hohlkörpers von der Form durch Auftragen einer geeigneten Lösung oder Schmelze wieder verschlossen wird. 

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Claims (1)

  1. 3. Verfahren zur Herstellung nahtloser Hohlkörper aus filmgebenden Substanzen nach den Ansprüchen 1 und 2 unter Verwendung von in besonderem Arbeitsgange hergestellter auf einer Trockenform aufgezogener Schrumpfkapseln, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Hohlkörper eine nachträglich wieder verschlossene Öffnung zweckmässigerweise in der Nähe des Scheitelpunktes hergestellt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT136361D 1933-01-28 1933-01-28 Nahtloser Hohlkörper. AT136361B (de)

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