DE468523C - Verfahren zur Herstellung doppelwandiger Glasgefaesse - Google Patents
Verfahren zur Herstellung doppelwandiger GlasgefaesseInfo
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- DE468523C DE468523C DEG62896D DEG0062896D DE468523C DE 468523 C DE468523 C DE 468523C DE G62896 D DEG62896 D DE G62896D DE G0062896 D DEG0062896 D DE G0062896D DE 468523 C DE468523 C DE 468523C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03B—MANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
- C03B9/00—Blowing glass; Production of hollow glass articles
- C03B9/02—Blowing glass; Production of hollow glass articles with the mouth; Auxiliary means therefor
- C03B9/06—Making hollow glass articles with double walls, e.g. vacuum flasks
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Description
- Verfahren zur Herstellung doppelwandiger Glasgefäße Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung doppelwandiger Glasgefäße unter Bildung einer nach innen einzustülpenden Kappe, die zu dem Innengefäß ausgearbeitet wird. Das Verfahren nach der Erfindung besteht darin, daß in die eingestülpte Kappe eine zur Bildung des Innenkörpers bestimmte zusätzliche Glasmasse eingefüllt und zum Innengefäß ausgedehnt wird. Dabei kann das Ausdehnen der gefüllten Kappe im Innern des Außenkörpers entweder durch Druck-_ oder durch Saugwirkung erfolgen. Die beabsichtigte Wirkung der Saugluft oder Druckluft wird erzielt, weil die in die Kappe eingefüllte zusätzliche Glasmenge genügend lange flüssig bleibt.
- Es ist zweckmäßig und bekannt, die Glasanhäufung vor dem Ausdehnen in der Breite zunächst mit Hilfe eines Dornes etwas weiter in das Innere des Außenkörpers hineinzuschieben. Das noch weitere Einführen der Glasmasse kann dann auf verschiedene Weise erfolgen, nämlich entweder dadurch, daß .man sie unter der Wirkung ihres Eigengewichtes nach innen sinken läßt .oder ebenfalls durch Saugwirkung oder Druckwirkung. Besonders vorteilhaft ist es, diese Glasmasse mit Hilfe des Dorns o. dgl. in das Innere zu führen und dann durch Blasen weiter, besonders in der Breite, auszudehnen. Die hierbei mögliche Schnelligkeit der Arbeit erhöht einerseits die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens und gibt anderseits die Gewähr, daß die Glasmasse bis zum Ende der Arbeit genügend weich bleibt.
- Das Verfahren nach der Erfindung ist überaus wirtschaftlich und bietet vor allem den Vorteil, daß danach unmittelbar am Glasofen größere doppelwandige Gefäße hergestellt werden können, als bei dem bisher bekannten Verfahren möglich war. Die für die Bildung des Innenkörpers erforderliche Glasmenge war bei den bisher bekannten Verfahren, bei denen :eine nach innen: einzustülpende, zur Bildung des Innenkörpers dienende Kappe geblasen wurde, in ihrer Größe beschränkt, weil die zur Erzeugung des Innengefäßes erforderliche Glasmasse bereits in der einzustülpenden Kappe enthalten sein mußte. Infolgedessen waren die Abmessungen -der nach den bekannten Verfahren herstellbaren doppelwandigen Glasgefäße beschränkt, während bei dem Verfahren nach der Erfindung diese Beschränkung nicht vorhanden ist, weil die in die Kappe besonders :einzufüllende Glasmenge beliebig groß gewählt werden kann.
- Ein weiterer, den bekannten Verfahren allerdings auch innewohnender Vorzug des Verfahrens nach der Erfindung von erheblicher Bedeutung liegt darin, daß zwischen -dem Außen- und dem Innenkörper bei entsprechenden Abmessungen der Gefäße keine Stützen verwendet zu werden brauchen. Hierdurch ist nicht nur eine weitere Vereinfachung und Verbilligung erzielt, sondern As ist vor allem der Nachteil der bisher meistens verwendeten Asbeststützen beseitigt, der in der Tatsache liegt, daß die Asbestteile dieser Stützen auch nach dem Auspumpen des Hohlraumes zwischen Außen- und Innenkörper noch Gase absondern und dadurch, die erzeugte Luftleere wieder herabsetzen.
- Auf der Zeichnung ist in Abb. i bis 6 das Verfahren nach der Erfindung in einer Ausführungsform schematisch veranschaulicht.
- Zunächst wird der Außenkörper a des herzustellenden doppelwandigen Gefäßes in eine Form b eingeblasen, wobei am Halse c eine Kapped mit angeblasen wird. Der Außenkörper a mit der Kappe d wird dann von der Glasmacherpfeife abgesprengt, worauf das Werkstück aus der Form herausgenommen und in üblicher Weise mit einem Saugstutzen e versehen wird. Dann wird die Kappe d erneut angewärmt, so daß sie weich wird und sich die Öffnung der Anschlußstelle der Pfeife schließt. Nun kann die Kappe einer am Stutzene angesetzten Saugvorrichtung f nachgeben, wodurch die nach innen gerichtete Ausbauchung g entsteht.
- In diese Ausbauchung wird jetzt gemäß: Abb. 3 so viel flüssige Glasmasse h gefüllt, wie zur Bildung des Innengefäßes erforderlich ist. Nunmehr wird mit Hilfe eines Dornes i die Glasmasse h durch den Hals c geschoben und dadurch der Innenhals k gebildet (Abb, q.). Die auf diese Weise in das Innere dies Außenkörpers a gebrachte, noch im weichen Zustande befindliche restliche Glasmasse h wird dann der Wirkung der Saugvorrichtung f ausgesetzt, wodurch sie sich der Wandung des Außenkörpers a nähert (Abb. 5) und ohne Verwendung irgendwelcher mechanischer Vorrichtungen die Form des fertigen Innenkörpers l (Abb. 6) annimmt.
- Dann erfolgt in üblicher Weise das Auspumpen des Hohlraumes zwischen Außenkörpern und Innenkörper 1.
- Bei der fertigen Flasche hängen Außenkörper a und Innenkörper l nur mit ihren beiden Hälsen c, k zusammen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung doppelwandiger Glasgefäße, bei welchem eine Kappe eines .einwandigen Gefäßes nach innen eingestülpt und zum Innengefäß ausgedehnt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in die eingestülpte Kappe (g) vor der Ausdehnung eine zur Bildung des Innenkörpers (L) bestimmte zusätzliche Glasmenge (h) eingefüllt wird. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Einfüllen die Glasmasse der Kappe zunächst mittels eines Dornes (i) nach innen gedrückt und dann aufgeblasen wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG62896D DE468523C (de) | 1924-12-13 | 1924-12-13 | Verfahren zur Herstellung doppelwandiger Glasgefaesse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG62896D DE468523C (de) | 1924-12-13 | 1924-12-13 | Verfahren zur Herstellung doppelwandiger Glasgefaesse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE468523C true DE468523C (de) | 1928-11-14 |
Family
ID=7133132
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG62896D Expired DE468523C (de) | 1924-12-13 | 1924-12-13 | Verfahren zur Herstellung doppelwandiger Glasgefaesse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE468523C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0033556A1 (de) * | 1980-02-01 | 1981-08-12 | Vasudeo Ramchandra Bhide | Verfahren zum Herstellen einer Isolierflasche und so erhaltene Flasche |
-
1924
- 1924-12-13 DE DEG62896D patent/DE468523C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0033556A1 (de) * | 1980-02-01 | 1981-08-12 | Vasudeo Ramchandra Bhide | Verfahren zum Herstellen einer Isolierflasche und so erhaltene Flasche |
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