AT135771B - Filmfortschalteinrichtung für Kinoapparate. - Google Patents

Filmfortschalteinrichtung für Kinoapparate.

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AT135771B
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    Filmfortschalteinrichtung   für   Kinoapparates.   
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   herbeizuführen. Ein genaues Stehen des Bildes"ist dann gegeben, wenn   jeweils   nach erfolgter Fortschaltuns :   des Films das dadurch in die Projektionsstellung gebrachte Bild sich vor dem Bildfenster an genau der gleichen Stelle befindet wie das vorhergehende. Zu diesem Zweck ist gemäss einem weiteren Merkmale 
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 der während des Schalthubes des Schlägers in die Perforation des Filmbandes eingreift. Der   übrige   Mechanismus ist dabei so ausgebildet, dass der während des   Schlägerschalthubes   gegen den   Schläger   anliegende Filmbandteil eine an sich sehr kleine Relativverschiebung gegenüber dem Schläger ausführt.

   Der erwähnte Zahn ist nun an solcher Stelle angebracht, dass er erst gegen Ende des Schlägersehalthubes zur Wirkung kommt, d. h. sich mit Druck gegen die eine Kante des betreffenden   Perforationsloches   anlegt. Die eigentliche Fortschaltung des Filmbandes geht also ohne Mitwirkung des Zahnes vor sieh.

   Die Wirkungsweise des mit dem Zahne ausgerüsteten Schlägers ist also so. als ob man einen Schläger und ausserdem einen Greifer, der bekanntlich besser geeignet ist, ein genaues Stehen des Bildes herbeizuführen, vorgesehen und den   Gesamtsehalthub   in einen grossen und einen sehr kleinen Abschnitt unterteilt hätte und während des grösseren Abschnittes des Schalthubes der   Schläger   und während des kleineren Schalthubabschnittes zusätzlich der Greifer in Tätigkeit treten würde, so dass also die eigentliche Schaltung durch den   Schläger   und die genaue Einstellung des Filmbandes durch den Greifer herbeigeführt würde. Diese Arbeitsweise wird mittels der oben genannten Ausbildung des   Schlägers   auf einem überaus einfachen Wege erzielt. 



  Es ist dadurch möglich, die durch das Hauptmerkmal der Erfindung gegebenen Möglichkeiten hinsichtlich der Verkleinerung des   Schaltverhältnisses   und dessen Änderung voll auszunutzen. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung in Anwendung auf einen Kinoprojektionsapparat veranschaulicht. 



   Der aus dem Filmkanal 1 kommende Filmstreifen 2 bildet zwischen ihm und der   Nachwickelrolle. 3   in der   üblichen   Weise eine Schlaufe 4, der sich das   kurvenförmig   gekrümmte Schaltorgan 5 anschmiegt. 



  Mittels federnder Andrückrollen 6 und 7 wird die Perforation des Filmstreifens 2 mit den Zähnen 8 der Nachwickelrolle 3 in Eingriff gehalten. 



   Hinter der Nachwickelrolle 3 läuft der Filmstreifen 2 über eine Führungsrolle 9 zur nicht dargestellten Aufwickelspule. Das Schaltorgan   5,   das mit seiner Länge und der Krümmung seiner Anlagefläche derjenigen Durchbanglinie des Filmbandes zwischen Filmkanal und Nachwiekelrolle angepasst ist, die das Filmband unmittelbar vor Beginn des Schalthubes einnimmt, ist um einen Zapfen 10 drehbar gelagert. Etwa in der Mitte des Schaltorgans greift an einen fest mit ihm verbundenen Zapfen 11 eine aus zwei Teilen 12 und 13 bestehende Schubstange an, die ihren Antrieb von einer Kurbel 14 erhält. 



  Im   Gelenkpunkt   der Schubstange 12, 13 greift eine weitere Schubstange 16 an, die von einer Kurbel 17 angetrieben wird. Unter Einwirkung dieses Antriebes vollführt das Schaltorgan 5 eine schwingende Bewegung um seinen Drehzapfen 10. Die beiden Kurbeln 14 und 17 laufen hiebei im entgegengesetzten Sinne, u. zw. in den eingezeichneten Pfeilrichtungen um, wobei die Drehzahl der Kurbel 14 dreimal so gross ist, wie die der Kurbel 17. 



   Der Verlauf der schwingenden Bewegung des Schaltorgans 5 ist bestimmt durch das Drehzahlverhältnis und den Drehsinn der beiden Kurbeln 14 und 17, durch die Länge der Schubstangen 12,   13   und 16, durch die Lage des Angriffspunktes 11 gegenüber dem Drehzapfen 10, durch die gegenseitige Lage sämtlicher Drehachsen untereinander sowie gegenüber der   Nachwickelrolle 3. Durch   das Verhältnis der Kurbeldrehzahlen wird im wesentlichen das Schaltverhältnis beeinflusst, d.   h.   das Verhältnis der Schaltzeit zur gesamten Bildzeit.

   Würde das Schaltorgan allein von der Kurbel 14 angetrieben werden und wäre es   lediglieh   durch eine starre Schubstange mit ihr verbunden, so würde in der Zeiteinheit. die gleich der Zeit von drei Umläufen der Kurbel 14 angenommen sei, das Schaltorgan drei vollständige Schwingungen, d. h. Hin-und Hergänge von gleichem Hub ausführen. Da jedoch die Schubstange aus den beiden Teilen 12 und 13 gebildet ist und ihr Gelenkpunkt 15 durch die Schubstange 16 mit der weiteren Kurbel 17 in Verbindung steht, so wird die Amplitude der drei durch die Kurbel 14 hervorgerufenen Schwingungen des Schaltorgans durch diese Kurbel 17 erheblich beeinflusst.

   U. zw. wird die am weitest nach unten gehende Schwingbewegung des Sehaltorgans 5 dann erreicht werden, wenn sich der Zapfen der   Kurbel 17   auf dem dem Gelenkpunkt 15 am nächsten liegenden Teile seiner Bewegungsbahn bewegt, d. h. wenn sich die Schubstange   12, 13   etwa in Strecklage befindet und somit ihre grösste wirksame Schubstangenlänge aufweist. Bei verkürzter wirksamer Schubstangenlänge der Schubstange 12,   M   werden sich die Schwingbewegungen des Schaltorgans nach oben verschieben, so dass eine Einwirkung auf das Filmband nicht stattfindet. Wenn die Zeit eines Umlaufes der Kurbel 17 der Bildzeit entspricht, und die Kurbel 14 dreimal so schnell umläuft wie die Kurbel 17, so erhält man für das Schaltverhältnis angenähert den Wert 1 : 6.

   Die gegenseitige Anordnung aller Teile ist hiebei so getroffen, dass das Schalt- organ nur dann mit dem Film in Berührung kommt, wenn gleichzeitig die Kurbel 14 und die Kurbel 17 sich mit ihren Kurbelzapfen etwa auf dem unteren Teile ihrer Bewegungsbahn bewegen. Entsprechend dem vorher Ausgeführten tritt dieser Fall dann ein, wenn sich, wie aus der Zeichnung hervorgeht, der
Zapfen der Kurbel 17 im unteren Drittel seines Umlaufes befindet. Für die eigentliche Schaltung des
Filmbandes kommt von der in dieser Zeit ausgeführten Schwingung nur die eine Hälfte. nämlich die 
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 entspricht und somit ein Sechstel der Bildzeit dauert. Durch Änderung des Drehzahlverhältnisses der beiden Kurbeln kann das Schaltverhältnis beliebig geändert werden. 



   Bei gleichförmig umlaufenden Kurbeln 14 und 17 ergibt sich die Wegzeitkurve des Schaltorgans für eine Schwingung als Sinusfunktion, so dass also die Geschwindigkeit des Sehaltorgans während des Schalthubes allmählich auf einen Grösstwert ansteigt und gegen Ende des Hubes auf Null abnimmt. Dieser Verlauf der Geschwindigkeit entspricht dem Verlauf einer Sinuslinie zwischen zwei aufeinander folgenden Grösstwerten entgegengesetzter Richtung. Die Änderung der   Schwingungsausschläge   ist durch die relative Lagenänderung des Gelenkpunktes 15 bestimmt. dessen Wegkurve in der Zeichnung strichpunktiert dargestellt ist und für die Erreichung eines bestimmten   Schalthubes zweckmässig graphisch   ermittelt wird. Der stark ausgezogene Teil dieser Kurve entspricht der Bahn des Gelenkpunktes 15 während des Schalthubes.

   Der günstigste Verlauf der Geschwindigkeitskurve des Schaltorgans wird durch geeignete Bemessung der   Schubstangenlängen   sowie der Kurbelabmessungen erreicht. 



   Der gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung zur Herbeiführung des genauen Bildstandes dienende Zahn. der auch ein Doppelzahn sein kann, ist bei 21 angedeutet. Er ist am Ende einer Platte 18 gebildet, die mittels eines Schlitzes   19   und einer Befestigungsschraube 20 am Schläger 5 einstellbar befestigt ist. Beim Ausführungsbeispiel ist die Platte 18 an ihrem Ende gabelförmig ausgebildet und umgreift mit den hakenförmig umgebogenen, die Zähne 21 bildenden Gabelzinken den   Schläger-5,   wobei der eine Zahn in die eine und der andere Zahn in die andere Lochreihe des Films eingreift. Dieser Eingriff ist zunächst, wie oben beschrieben, ein loser.

   Die Zähne kommen erst gegen Ende eines Schalthubes infolge einer geringen während des Schalthubes vor sich gehenden Relativverschiebung zwischen dem Schläger und dem gegen diesen anliegenden Filmbandteil mit einem gewissen Druck in Anlage gegen die in der Fortschaltrichtung liegenden Kanten der betreffenden Perforationslöcher, so dass die Stellung des Films am Ende des Fortschalthubes durch die Stellung der Zähne 21 bestimmt ist. 



   Der Zeitpunkt, in dem die Berührung stattfinden soll, lässt sich dadurch einstellen, dass   die Naeh-   wickeltrommel mit den auf ihr befindlichen Zähnen 8 auf ihrer Achse verdreht wird. Die Greiferzähne 21 sind, wie aus obigem folgt, so angeordnet, dass sie bei Beginn eines Schalthubes unbedingt in Perforationslöcher gelangen. Bei dem nächsten Schalthub befindet sich die Perforation des Films in Abhängigkeit von der von der   Nachwickeltrommel.   3 geförderten Filmstreeke wiederum gerade gegenüber dem Doppelzahn 21. 



   Die Anbringung des Greiferbleches 18 erfolgt zweckmässig in der Weise, dass die Zähne 21 senkrecht in die Lochung des Films eindringen und auch senkrecht zu diesem wieder ausgehoben werden. 



  Durch Verschieben des Bleches 18 gegenüber der Befestigungsschraube 20 ist es   möglich,   die Eingriffslänge der Zähne 21 zu verändern. 



   Die zusätzliche Greifereinrichtung an dem schlägerartig wirkenden Schaltorgan kann auch in beliebiger anderer Weise, ausgebildet sein, indem beispielsweise die Zähne unmittelbar selbst am Greifer auf dessen Angriffsfläche befestigt sind. wobei sie zur Einstellung der Länge im Schaltorgan 5 verschraubbar angebracht sein können. 



   Um beim Vorhandensein von Klebstellen in dem zu schaltenden Filmband eine Überbeanspruchung der geklebten Stelle und ein Springen des Bildes zu vermeiden, gibt man der Anlagefläche des Schaltorgans zweckmässig hier nicht dargestellt Vertiefungen, in die sich die etwa vorhandenen Klebstellen einlegen können. Da die Lage einer Klebstelle gegenüber der Perforation des Filmbandes genormt ist, lassen sich die Stellen der   Anlagefläche,   auf die eine etwa vorhandene Klebstelle unbedingt treffen muss, genau vorher bestimmen. Allerdings ist dabei zu berücksichtigen, dass gewisse geringe Verschiebungen des Filmbandes durch Einstellung des Bildstriches bei der Projektion auftreten können.

   Diesem Umstand wird dadurch
Rechnung getragen, dass man die Breite der Vertiefungen in der Anlagefläche etwas grösser ausführt als die Breite der eigentlichen Klebstelle. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Filmfortschalteinrichtung für Kinoapparate mit einem um einen festen Drehpunkt drehbaren und durch periodisches Ausweiten einer   Filmbandschlaufe   das Filmband fortschaltenden Schläger, der 
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 die gegenseitige Entfernung der Enden der Schubstange (12,   M   zu ändern.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die die Kurbel (14) mit dem Schläger (5) kuppelnde Schubstange gelenkig unterteilt ist und an dem dadurch gebildeten Gelenkpunkt (15) eine zweite Schubstange (16) angreift, und diese von einer zweiten Kurbel (17) angetrieben wird, die im entgegengesetzten Drehsinn wie die erste Kurbel (14) umläuft.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, dass der Schläger einen über dessen Schaltfläche vorstehenden und während des Schalthubes in die Perforation des Films eingreifenden Zahn enthält, der erst gegen Ende jedes Schalthubes zur Wirkung kommt.
    4. Einrichtung nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, dass die Eingriffshöhe des Zahnes einstellbar ist. <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 aufgesetzt ist, dessen zu einem Zahn oder Zähnepaar umgebogenes Ende über die Anlagefläche des Schlägers hinausragt und das mittels Schlitzführung und Schraube verstellbar befestigt ist.
    6. Einrichtung nach Anspruch 3 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet. EMI4.2 EMI4.3
AT135771D 1931-01-27 1932-01-26 Filmfortschalteinrichtung für Kinoapparate. AT135771B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE135771T 1931-01-27

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