AT135729B - Elastisches Rad, insbesondere für Schienenfahrzeuge. - Google Patents
Elastisches Rad, insbesondere für Schienenfahrzeuge.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Elastisches Rad, insbesondere für Schienenfahrzeuge. Die Erfindung betrifft ein elastisches Rad für Schienenfahrzeuge und andere Zwecke. Für Strassen-und Schienenfahrzeuge wurden bereits zahlreiche Bauarten von elastischen Rädern vorgeschlagen, bei denen zwischen Nabe und Radfelge ein aus einem oder mehreren Gummiblöcken bestehendes elastisches System eingeschaltet ist. Bei gewissen bekannten Bauarten stellt dieses elastische System gleichzeitig die axiale und radiale Verbindung von Felge und Nabe her, wobei die axiale Verbindung parallel zur Achse wirkende Stösse und die radiale Verbindung senkrecht zur Achse wirkende Stösse dämpft. Da der bzw. die Gummiblöcke unter einem in zwei zueinander senkrechten Richtungen wirkenden EMI1.1 des Rades zu erzielen. Bei andern bekannten Bauarten bewirkt das elastische System bloss eine Nachgiebigkeit in radialer EMI1.2 Reibung abnutzen und keinerlei axiale Nachgiebigkeit des Rades gestatten. Gemäss der Erfindung werden die genannten Mängel dadurch vermieden, dass die voneinander unabhängige Nabe und Felge in radialer und axialer bzw. Querrichtung, mittels zweier elastischer Organe bzw. zwei Serien solcher Organe, z. B. Blöcke aus natürlichem oder künstlichem Gummi, miteinander verbunden sind, welche Organe vollkommen getrennt und voneinander unabhängig sind, derart, dass durch das eine Organ, u. zw. ausschliesslich durch dieses, die gewünschte axiale Nachgiebigkeit und durch das andere Organ, u. zw. ausschliesslich durch dieses, die gewünschte radiale Nachgiebigkeit erzielt wird, wobei gegebenenfalls der Druck der elastischen Organe entsprechend den Erfordernissen geregelt werden kann. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele eines nach der Erfindung ausgebildeten elastischen Rades für Strassenbahnen dargestellt. Die Fig. 1 und 2 sind Längsschnitte durch verschiedene Ausführungsformen, Fig. 3 zeigt eine Einzelheit im Schnitt. Nach Fig. 1 umfasst das Rad eine auf der Achse sitzende Nabe 1 und eine Felge bzw. einen Radreifen 2, der entsprechend der Verwendung auf Strassen oder Schienen geformt ist. Mit der Felge 2 ist eine Blindfelge 8, die die Form eines Doppel-T aufweist, in bekannter Weise verbunden. Zwischen dem Fuss der Blindfelge 3 und der Nabe 1 ist das aus einem oder mehreren Gummiblöcken bestehende elastische EMI1.3 angeordnet, die durch einen mit der Nabe verbundenen Kreisflanseh 7 an Ort und Stelle gehalten werden und die gewünschte Nachgiebigkeit in axialer Richtung bewirken. Diese beiden Gruppen elastischer Organe sind voneinander vollständig unabhängig, so dass die radiale und axiale Nachgiebigkeit völlig unabhängig voneinander erhalten wird. Die Blöcke 4, 5, 6 können jede beliebige Form aufweisen, voll oder mit Hohlräumen versehen EMI1.4 <Desc/Clms Page number 2> Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 besteht die Nabe 1 mit einem Kranz 8 aus einem Stuck. Zwischen dem Kranz 8 und dem Radreifen 2 ist das elastische System 4 geschaltet, das aus einem oder mehreren Gummiblöcken geeigneter Form und Abmessung besteht und die gewünschte radiale Nachgiebigkeit bewirkt. Die beiderseitig des Mittelteiles des Kranzes 8 angeordneten Gummiringe 5, 6 bzw. ringförmige Serien von Gummiblöcken liegen mit ihren Aussenflächen gegen Wangen 9, 10 an, die zweckmässig mit dem Radreifen 2 fest verbunden sind. Zum Schutze der Aussenflächen des so gebildeten elastischen Systems sind Kappen 11, 12 vorgesehen. Nach Fig. 3 kann bei elektrischen Bahnen die Rückleitung des Stromes durch Federn. M gesichert EMI2.1 Wangen 9, 10 legen. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Elastisches Rad, insbesondere für Schienenfahrzeuge, bei dem die voneinander unabhängige Nabe und Felge in radialer und axialer Richtung durch elastische Organe miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Organe für die radiale Nachgiebigkeit von jenen für die axiale Nachgiebigkeit vollkommen getrennt und unabhängig sind, so dass die radiale Nachgiebigkeit ausschliesslich durch die erstgenannten, die axiale Nachgiebigkeit hingegen ausschliesslich durch die letztgenannten Organe erzielt wird.
Claims (1)
- 2. Ausführungsform des Rades nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Organe für die radiale Nachgiebigkeit aus einem oder mehreren Gummiblöcken (4) bestehen, die zwischen der Nabe (1) und dem Fuss einer mit der Felge (2) verbundenen Blindfelge (3) angeordnet sind, während die elastischen Organe für die axiale Nachgiebigkeit aus Gummiblöcken (6) bestehen, die einerseits am Mittelteil der Blindfelge (3) und anderseits an mit der Nabe verbundenen Kreisflanschen (7) anliegen.3. Ausführungsform des Rades nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Organe für die radiale Nachgiebigkeit aus einem oder mehreren Gummiblöcken (4) bestehen, die zwischen der Felge (2) und einem mit der Nabe (1) verbundenen Kranz (8) angeordnet sind, während die elastischen Organe für die axiale Nachgiebigkeit aus Gummiblöcken (6) bestehen, die zwischen den Blöcken (4) und der Nabe (1) angeordnet sind. EMI2.2
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| AT135729D AT135729B (de) | 1931-03-26 | 1932-03-25 | Elastisches Rad, insbesondere für Schienenfahrzeuge. |
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1932
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