AT135025B - Luftreifen für Fahrzeugräder. - Google Patents

Luftreifen für Fahrzeugräder.

Info

Publication number
AT135025B
AT135025B AT135025DA AT135025B AT 135025 B AT135025 B AT 135025B AT 135025D A AT135025D A AT 135025DA AT 135025 B AT135025 B AT 135025B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
tire
tread
pneumatic tires
vehicle wheels
bulges
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Dunlop Rubber Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dunlop Rubber Co filed Critical Dunlop Rubber Co
Application granted granted Critical
Publication of AT135025B publication Critical patent/AT135025B/de

Links

Landscapes

  • Tires In General (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Luftreifen für Fahrzeugräder. 



   Die   ursprüngliche   Grundidee des Luftreifens bestand darin, innerhalb einer biegsamen   Umhüllung   zwischen der Strassenoberfläche und dem starren Teil des Rades ständig einen Körper von komprimierter Luft zu erhalten. In der weiteren Entwicklung der Luftreifenkonstruktion ging das Bestreben immer dahin, die Voraussetzungen zu schaffen, dass Hindernisse auf der   Strassenoberfläche   augenblicklich durch die Lauffläche des Luftreifens aufgenommen werden, damit   Stösse   soweit als möglich schon an der Stelle ihrer Entstehung ausgeschaltet werden. Die Fahrbedingungen haben sich aber in weitgehendem Masse geändert und der grösste Teil des Verkehrs spielt sich heute auf modernen Strassen ab, die eine hauptsächlich glatte, harte, von einzelnen Hindernissen freie Oberfläche aufweisen.

   Die wesentlichen Merkmale der Luftreifenkonstruktion sind aber dieselben geblieben. 



   Heute liegt die Ursache der Abnutzung der Reifenlauffläche hauptsächlich in der Bewegung, die in der Lauffläche selbst stattfindet, wenn sie sich bei der Berührung mit der Strassenfläehe biegt. Im Sinne der Erfindung wird diese selbstzerstörende Bewegung innerhalb der   Lauffläehenmasse   durch eine besondere Form und Ausgestaltung des Reifens ausgemerzt und so eine lange Lebensdauer des Reifens gesichert. Dabei wird der Reifen gemäss der Erfindung nicht so leicht von spitzigen Gegenständen durchdrungen und behält auch auf eine erheblich längere Zeitdauer das auf seiner Oberfläche durch Formen hergestellte Muster, welches den Zweck hat, ein Gleiten zu verhindern. 



   Die Konstruktionsmethode gemäss der Erfindung beschränkt die örtliche Biegsamkeit der Lauffläche, sieht aber eine beträchtlich vergrösserte Biegsamkeit des Reifens an den Seiten der Reifengrund-   fläche   vor, so dass der Verlust an Stossdämpfung innerhalb der   Lauffläche   wettgemacht, ja sogar über- 
 EMI1.1 
 ursachen, dies in einer Weise, die wirksamer ist als bei den Luftreifen der gegenwärtig normalen Konstruktion mit einer mehr flexiblen   Lauffläche   und einer steiferen   Grundfläche.   



   Ein weiteres Merkmal des neuen Luftreifens ist die grössere Breite des Querschnittes und infolgedessen eine grössere Belastungsfähigkeit, die ohne die Verwendung zusätzlichen Materials ermöglicht wird. 



   Zweckmässig wird der Luftreifen gemäss der Erfindung in Verbindung mit einer Radkonstruktion verwendet, wie sie im österr. Patent Nr. 130926 beschrieben ist, und weist folgende wesentliche Merkmale auf. Gemäss der Erfindung hat der Luftreifen eine am Umfang verstärkte, nicht dehnbare Lauffläche, die an jeder Seite von krummlinigen   Seitenwänden   getragen wird, welche dehnbare Ausbauchungen von einer Quersehnittshöhe bilden, die grösser ist als jene gegenüber der Innenseite der Lauffläche ;

   die
Ausbauchungen sind erfindungsgemäss längs des inneren Reifenumfanges durch einen biegsamen bogen- förmigen Teil verbunden, der konkav zur Felge verläuft und in oder nahe der Mittellinie durch nicht dehnbare Wülste verstärkt ist, die in einer horizontalen Ebene höher liegen als die mit der Felge in Berührung stehenden Teile der Ausbauchungen zu beiden Seiten der Wülste. Die Grundfläehe des Reifens ist entweder gespalten oder der Reifen ist im Querschnitt geschlossen und seine   Auflagefläche   so ver- stärkt, dass der Reifen in bekannter Weise an der Felge befestigt werden kann. 



   Die Zeichnung   veranschaulicht zwei Ausführurgsbeispiele   des Reifens gemäss der Erfindung im
Querschnitt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen   Reifen mit gespaltener Grundfläche   und   Fi-, einen   Reifen mit geschlossenem Querschnitt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die   Lauffläche J ?   ist in Richtung des Umfanges nicht ausdehnbar, aber biegsam. Dies wird dadurch bewirkt, dass, wie dargestellt, Schichten von fortlaufenden   Schnüren   oder   Drähten   eingesetzt sind oder   schräg verlaufende Schnüre   so angeordnet sind, dass sie eine Längsdehnung der Lauf-   fläche   nicht zulassen. Die Seitenwände 3 und die   Grundfläche   4 können so ineinander verlaufen, dass sie einen geschlossenen Reifen bilden, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist, oder die Grundfläche kann, wie Fig. 1 zeigt, gespalten sein, in welch letzterem Falle die Ränder entsprechend verdickt und mit leichten, aber nicht dehnbaren Versteifungseinlagen 5 versehen sind. 



   Die   Grundfläche   ist zweckmässig so geformt, dass sie in der Art und Weise, wie sie im Patent Nr. 130926 des näheren beschrieben ist, auf der konvexen Felge aufsitzt, wobei die Flanschen 6 dazu dienen, den Reifen zur Ruhe zu bringen, wenn die Seitenwände und die   Grundfläche   durch die Belastung oder einen Stoss radial nach innen zu getrieben werden, welche Bewegung man gewissermassen als ein Versinken der Felge in die unteren Teile des Reifens bezeichnen kann und welche eintritt, wenn die Belastung oder der Stoss auf die Lauffläche wirkt. 



   Im grossen und ganzen ist die Querschnittsform des Reifens eine solche, dass die Deformation unter Belastung oder bei Stoss keine scharfe Biegung der Reifenwände 3 verursachen kann, dies weder an den Kanten der Lauffläche noch auch an einem andern Punkt der Wände, sondern dass sieh bei einer Verstärkung des Druckes auf die   Lauffläche   eine radial nach innen gerichtete Bewegung des Reifens als Ganzes ergibt, wobei die Krümmung der Seitenwände nur eine geringe oder gar keine Veränderung erfährt. Dieses charakteristische Merkmal bleibt auch bei sehr grossen Schwankungen aufrecht, weil sich hiebei die ganze Innenseite der   Lauffläche   der Felge nähert, die Luft innerhalb desReifens daher in der Richtung der Pfeile nach aussen getrieben wird und die normale   Krümmung   der Seitenwände aufrechterhält. 



   Der Luftreifen ist mit einem vom Laufmantel unabhängigen Luftsehlaueh 7 und einem Ventil 8 ausgestattet. An den Innenflächen des Laufmantels kann aber auch eine luftdichte Auskleidung vorgesehen werden. Der in Fig. 2 dargestellte Luftschlauch 7 kann dieser Auskleidung beispielsweise entsprechen. 



   Es kommt hier also durch die Vereinigung verschiedener Merkmale, von denen einzelne für sich 
 EMI2.1 
 die Lauffläche in der Richtung des Umfanges nicht ausdehnbar zu machen   :   auch flache   Laufflächen   sind bereits bekannt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Luftreifen, dadurch gekennzeichnet, dass er eine am Umfang verstärkte, nicht dehnbare Lauf-   fläche   hat, die an jeder Seite von krummlinigen Seitenwänden getragen wird, welche dehnbare Ausbuchungen von einer Querschnittshöhe bilden, die grösser ist als jene gegenüber der Innenseite der Lauffläche, und dass die Ausbauchungen längs des inneren Reifenumfanges durch einen biegsamen bogenförmigen Teil verbunden sind, der konkav zur Felge verläuft und in oder nahe der Mittellinie durch nicht dehnbare Wülste verstärkt ist, die in einer horizontalen Ebene höher liegen als die mit der Felge in Berührung stehenden Teile der Ausbauchungen zu beiden Seiten der Wülste.

Claims (1)

  1. 2. Luftreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenfläche des Laufmantels mit einer luftdichten Auskleidung versehen ist. EMI2.2
AT135025D 1930-08-21 1931-07-17 Luftreifen für Fahrzeugräder. AT135025B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB135025X 1930-08-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT135025B true AT135025B (de) 1933-10-25

Family

ID=10024133

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT135025D AT135025B (de) 1930-08-21 1931-07-17 Luftreifen für Fahrzeugräder.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT135025B (de)

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE927971C (de) * 1946-06-04 1955-05-20 Cie Generale Des Etablissement Luftreifendecke
DE1012838B (de) * 1956-05-18 1957-07-25 Phoenix Gummiwerke Ag Kraftfahrzeugluftreifen mit in drei Richtungen liegenden Einlagen
DE1034495B (de) * 1955-01-15 1958-07-17 Pirelli Ringfoermige, gegen Zugbeanspruchungen widerstandsfaehige Luftreifeneinlage
DE970651C (de) * 1949-01-31 1958-10-16 Cie Generale Des Etablissement Luftreifen mit unterhalb der Laufflaeche angeordneten Verstaerkungseinlagen aus Metalldraehten od. dgl.
DE1051667B (de) * 1952-08-29 1959-02-26 Gummiwerke Fulda Kommanditgese Laufmantel fuer Luftreifen
DE974762C (de) * 1951-03-21 1961-04-20 Pirelli Luftreifen fuer Motorfahrzeuge
DE1148898B (de) * 1955-08-11 1963-05-16 Dunlop Rubber Co Luftreifen mit einer zwischen Karkasse und Laufstreifen angeordneten Verstaerkungseinlage

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE927971C (de) * 1946-06-04 1955-05-20 Cie Generale Des Etablissement Luftreifendecke
DE970651C (de) * 1949-01-31 1958-10-16 Cie Generale Des Etablissement Luftreifen mit unterhalb der Laufflaeche angeordneten Verstaerkungseinlagen aus Metalldraehten od. dgl.
DE974762C (de) * 1951-03-21 1961-04-20 Pirelli Luftreifen fuer Motorfahrzeuge
DE1051667B (de) * 1952-08-29 1959-02-26 Gummiwerke Fulda Kommanditgese Laufmantel fuer Luftreifen
DE1034495B (de) * 1955-01-15 1958-07-17 Pirelli Ringfoermige, gegen Zugbeanspruchungen widerstandsfaehige Luftreifeneinlage
DE1148898B (de) * 1955-08-11 1963-05-16 Dunlop Rubber Co Luftreifen mit einer zwischen Karkasse und Laufstreifen angeordneten Verstaerkungseinlage
DE1012838B (de) * 1956-05-18 1957-07-25 Phoenix Gummiwerke Ag Kraftfahrzeugluftreifen mit in drei Richtungen liegenden Einlagen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1915613C3 (de) Riesenluftreifen
DE1680413A1 (de) Luftreifen
DE1953289A1 (de) Luftreifen
DE2534081A1 (de) Luftreifen
DE1480938A1 (de) Luftreifen
AT135025B (de) Luftreifen für Fahrzeugräder.
DE2150315A1 (de) Luftreifen
DE60126094T2 (de) Radiale luftreifen mit einer die seitenwände verstärkenden struktur
DE1955669A1 (de) Fahrzeugluftreifen
EP0683733B1 (de) Fahrzeugrad
DE822661C (de) Endloses Laufband fuer die Raeder an Fahrzeugen
DE102022208619A1 (de) Fahrzeugluftreifen
DE2745265A1 (de) Fahrzeugreifen fuer die antriebsraeder von landwirtschaftlichen schleppern o.dgl. fahrzeugen
DE102021205662A1 (de) Fahrzeugluftreifen
AT163051B (de) Laufflächengestaltung von Fahrzeugluftreifen
DE1042404B (de) Luftreifen fuer Fahrzeuge
AT244783B (de) Luftreifen
DE599925C (de) Luftreifen mit einer verhaeltnismaessig schmalen, in der Querrichtung gewoelbten Laufflaeche
DE888653C (de) Schlauchluftreifen, insbesondere fuer Fahrzeuge
AT139502B (de) Elastische Räder für Schienenfahrzeuge.
DE2517895A1 (de) Mehrfach-pneumatik-sicherheits- hochgeschwindigkeits-reifen mit profilausbildung gegen den aquaplaningeffekt
DE945212C (de) Gelaendegaengiges Rad fuer Kraftfahrzeuge
EP3584093B1 (de) Fahrzeugluftreifen
AT305063B (de) Verfahren zum Herstellen eines gürtellosen Luftreifens
DE102024109441A1 (de) Fahrzeugreifen