AT135650B - Verfahren zum Reinigen von Metallflächen. - Google Patents

Verfahren zum Reinigen von Metallflächen.

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AT135650B
AT135650B AT135650DA AT135650B AT 135650 B AT135650 B AT 135650B AT 135650D A AT135650D A AT 135650DA AT 135650 B AT135650 B AT 135650B
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sep
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James Harvey Gravell
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James Harvey Gravell
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Reinigen von   Metaläehen.   



   Die vorliegende Erfindung bezweckt eine weitere Ausbildung und Verbesserung des Verfahrens nach Patent Nr. 123803. 



   Nach diesem Patent werden Metallgegenstände, z. B. Automobil-Stahlbleehkarosserien, in der Weise gereinigt und zur Aufnahme von Überzügen von Farbe, Lack u. dgl. vorbereitet, dass auf die Gegenstände eine Reinigungsmasse aufgebracht wird, welche neben dem eigentlichen Reinigungsmittel (rost-   lösende Säure, Wasser, Öllösungsmittel u. dgl. ) einen fein verteilten adsorbierenden Stoff von solcher Art   und in solchem Mengenverhältnis enthält, dass nach dem Trocknen des mit der Reinigungsmasse versehenen Gegenstandes ein lockerer, pulveriger Überzug auf der   Metalloberfläche   zurückbleibt, der die Reaktionsprodukte, das Öl und die sonstigen Verunreinigungen aufgesaugt enthält und der leicht in trockenem Zustande ohne die Verwendung von Wasser mechanisch entfernt werden kann. 



   Es ist in der Beschreibung des Hauptpatentes auch erwähnt worden, dass bei ungeeigneter Zusammensetzung der Reinigungsmasse die nach dem Trocknen auf der Metallfläche zurückbleibende Schicht nicht pulverig und nur locker anhaftend ist, sondern bröcklig und stückig ausfällt, wobei sie mehr oder weniger fest an der   Metallfläche   anhaften kann. 



   Es wurde nun gefunden, dass dies nicht unbedingt einen Nachteil, sondern unter   Umständen   sogar einen Vorteil bedeutet, da unter den unten näher gekennzeichneten Bedingungen die gebildeten   Stückchen   oder Schuppen so locker anhaften, dass sie während des Trocknens zum Teil von selbst abplatzen und abfallen, während der Rest ebenso leicht mechanisch und ohne die Verwendung von Wasser entfernt werden kann wie die in dem Hauptpatent beschriebene pulverförmige Schicht. Die Verwendung einer derartig zusammengesetzten Reinigungsmasse hat die Vorteile, dass die zur Entfernung der getrockneten Reinigungsmasse notwendige Arbeit vermindert wird und dass die lästige Staubentwicklung mit ihren Gefahren für die Arbeit und die Arbeiter mit Sicherheit vermieden wird. 



   Die Eigenschaft der Reinigungsmasse, nach dem Trocknen einen pulverigen oder einen mehr   oder weniger schuppigen Überzug   zu bilden, der mehr oder weniger locker an der   Metallfläche   anhaftet, hängt ab   a)   von der Art der Bestandteile der Reinigungsmasse, insbesondere von der Art des adsorbierenden Stoffes, b) von dem   Mengenverhältnis   der Bestandteile, insbesondere von dem Mengenverhältnis zwischen adsorbierendem Stoff und Säure, c) von der Gegenwart von gelösten Salzen. 



   Die nachfolgende Tabelle zeigt den Einfluss dieser Faktoren. 



   Wie die Tabelle zeigt, hat die Art des verwendeten adsorbierenden Stoffes den grössten Einfluss auf die Beschaffenheit des erhaltenen Überzuges. Kieselgur neigt dazu, pulverige und nicht fest anhaftende Schichten zu geben, in noch höherem Masse hat diese Eigenschaft kolloidaler, durch Säurewaschung von löslichen Bestandteilen befreiter Ton.

   Die kolloidale Tonerde, die aus zirka   90%   Tonerde-   Hydrosilikat   besteht und unter der   HaI1delsbezeiclmung "Bentonite" bekannt   ist, neigt zur Schuppenbildung) aber auch zum festen Anhaften. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> 75% <SEP> SäureDenat. <SEP> Butyl- <SEP> FerriPhos- <SEP> Kiesel- <SEP> Bento <SEP> geWasser <SEP> Spiri- <SEP> alko- <SEP> phos- <SEP> Art <SEP> des <SEP> nach <SEP> dem <SEP> Trocknen
<tb> phor- <SEP> gur <SEP> nite <SEP> wasch.
<tb> tus <SEP> hol <SEP> phat <SEP> zurückbleibenden <SEP> Überzuges
<tb> säure <SEP> Ton
<tb> ciw <SEP> em <SEP> e) <SEP> t <SEP> c <SEP> ? <SEP> ! <SEP> g <SEP> g
<tb> 1. <SEP> 0'0 <SEP> 58'0 <SEP> 20 <SEP> 10 <SEP> 0 <SEP> 30--Pulverig, <SEP> locker <SEP> und <SEP> nicht <SEP> anhaftend
<tb> 2.

   <SEP> 2-5 <SEP> 56 <SEP> 20 <SEP> 10 <SEP> 0 <SEP> 30--Pulverig, <SEP> wenig <SEP> fest <SEP> anhaftend
<tb> 3. <SEP> 5 <SEP> 53 <SEP> 20 <SEP> 10 <SEP> 0 <SEP> 30--Fest <SEP> anhaftend, <SEP> schwer <SEP> als <SEP> grobes
<tb> Pulver <SEP> abreibbar
<tb> 4. <SEP> 0-0 <SEP> 58 <SEP> 20 <SEP> 10 <SEP> 0-80-Fällt <SEP> in <SEP> gedrehten <SEP> Schuppen <SEP> beim
<tb> Trocknen <SEP> ab
<tb> 5.5 <SEP> 53 <SEP> 20 <SEP> 10 <SEP> 0-30-Fest <SEP> anhaftend, <SEP> sehr <SEP> schwer <SEP> entfernbar
<tb> 6.9 <SEP> 49 <SEP> 20 <SEP> 10 <SEP> 0--30 <SEP> Pulverig, <SEP> fast <SEP> gar <SEP> nicht <SEP> anhaftend
<tb> 7.5 <SEP> 51 <SEP> 20 <SEP> 10 <SEP> 5--30 <SEP> Pulverig,

   <SEP> fast <SEP> gar <SEP> nicht <SEP> anhaftend
<tb> 8.9 <SEP> 47 <SEP> 20 <SEP> 10 <SEP> 5 <SEP> - <SEP> - <SEP> 30 <SEP> Ziemlich <SEP> fest <SEP> anhaftend <SEP> und <SEP> ziemlich
<tb> schwer <SEP> entfernbar
<tb> 9.9 <SEP> 49 <SEP> 20 <SEP> 10 <SEP> 0-5 <SEP> 25 <SEP> Schuppig, <SEP> nicht <SEP> anhaftend <SEP> und <SEP> locker
<tb> 10.15 <SEP> 43 <SEP> 20 <SEP> 10 <SEP> 0-5 <SEP> 25 <SEP> Fest <SEP> anhaftend <SEP> und <SEP> schwer <SEP> entfernbar
<tb> 
 
 EMI2.3 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 des Trocknens von selbst abgefallen ist ; der Rest kann leicht mechanisch, z. B. mit einem. Pinsel, einer Bürste od. dgl., entfernt werden. 



   Die Metallfläche hinterbleibt vollständig rein, völlig frei von Rost, Öl und andern Verunreinigungen und ist ausserordentlich geeignet zur Aufnahme von Überzügen, z. B. zur Lackierung. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI3.1 
 Bürsten od. dgl. entfernt werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Paste Phosphorsäure in so geringer Menge gegenüber dem fein zerteilten mineralischen Adsorptionsmittel vorhanden ist, dass ein auf der Metalloberfläche aufgebrachter Überzug nach dem Trocknen praktisch nicht hygroskopisch ist.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Paste solche Metallsalze, wie z. B. Ferriphosphat, zugesetzt werden, welche durch das Öllösungsmittel mehr oder weniger kolloidal gefällt werden.
    4. Paste nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen Gehalt von : EMI3.2 <tb> <tb> 32 <SEP> g <SEP> Ferriphosphat, <tb> 45 <SEP> em3 <SEP> Phosphorsäure <SEP> (75% <SEP> ig), <tb> 250 <SEP> em3 <SEP> Wasser, <tb> 200g <SEP> Adsorptionspulver <SEP> (wie <SEP> Fullererde, <SEP> Kaolin, <SEP> Ton <SEP> usw.), <tb> 250 <SEP> em3 <SEP> Spiritus <SEP> (96% <SEP> ig). <tb>
AT135650D 1929-02-12 1929-09-30 Verfahren zum Reinigen von Metallflächen. AT135650B (de)

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