AT135168B - Durch Ziehen hergestellte Gaumenplatte für Zahnersatz. - Google Patents
Durch Ziehen hergestellte Gaumenplatte für Zahnersatz.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Durch Ziehen hergestellte Gaumenplatte für Zahnersatz. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine durch Ziehen hergestellte Gaumenplatte für Zahn- ersatz, welche aus einer durchgehenden Grundplatte und einer rahmenförmigen, mit einer Aussparung versehenen Doppelungsplatte zusammengesetzt ist, so dass die fertige Platte an den Rändern eine grössere Wandstärke aufweist als im Mittelstück. Es sind zwar Gaumenplatten bekannt, welche aus mehreren Teilen bestehen. Der Aufbau solcher Platten erfolgte jedoch so, dass eine Doppelungsplatte auf der Gaumenseite einer Grundplatte angebracht wurde. Dies war deshalb erforderlich, weil die Doppelungsplatte zur Verstärkung der Wirkung einer in der Grundplatte angebrachten Saugkammer dienen sollte, ein Erfolg, der, abgesehen von der erwähnten Notwendigkeit der Anordnung der beiden Platten zueinander, zudem nur erreicht werden konnte, wenn die Doppelungsplatte eine verhältnismässig grosse Dicke aufwies, da nur in diesem Falle die Entfernung zwischen der Gaumenseite der Saugkammer und der Gaumenschleimhaut in genügender Weise vergrössert werden konnte. Diese Ausführung hatte aber, abgesehen davon, dass die Doppelungsplatte schwer zu ziehen war, den Nachteil, dass die fertige Platte unelastisch wurde und dass somit ein genügendes Haften der Platte im Munde fast ausschliesslich auf der Wirkung der Saugkammer beruhte und daher stark beein- trächtigt wurde, wenn, was häufig vorkam, die Schleimhaut sich in die Saugkammer hineinlegt. Diese Nachteile werden bei dem Gegenstand der Erfindung dadurch vermieden, dass die Doppelungsplatte auf der Zungenseite der Grundplatte angebracht ist. Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, u. zw. bezeichnet ä die Grundplatte, B die Doppelungsplatte, welche mit einer Aussparung bl versehen ist, so dass sie gewissermassen einen Rahmen bildet. Es zeigt Fig. 1 die fertige Platte, von unten (Zungenseite) gesehen ; die Fig. 2 und S zeigen Schnitte nach 2-, 3 und 3- der Fig. 1, in Richtung der Pfeile x bzw. y gesehen ; die Fig. 4 und 5 dienen zur Erläuterung des Herstellungsverfahrens und zeigen Einzelteile in einer der Fig. 1 entsprechenden Darstellung. Die Herstellung der Platte erfolgt so, dass jede Platte für sich gezogen wird, u. zw. zuerst die Platte, die zur unmittelbaren Anlage an den Gaumen bestimmt ist, und diese Platte beim Ziehen der zweiten Platte auf dem Modell aufliegt. Darauf werden die beiden Platten miteinander verbunden. Diese Verbindung erfolgt zweckmässig durch Widerstandsschweissung, wenn die Platten aus nichtrostendem Stahl hergestellt sind, und durch Löten, wenn ein anderer geeigneter Werkstoff gewählt wird. Der weitere Herstellungsgang der Gebissplatte entspricht dem üblichen. Die Anordnung und die Herstellung von Gebissplatten gemäss der Erfindung gestatten es, einerseits die Elastizität der fertigen Platte und damit ihren guten Sitz zu erhöhen, anderseits den zur Aufnahme der Zähne bestimmten Teil der Platte in jedem gewünschten Masse zu verstärken. Ersteres ist dadurch möglich, dass die Grundplatte sehr dünn gewählt-bei nichtrostendem Stahl genügt eine Dicke von 0'2 MMm-und dass sie infolgedessen sehr genau dem Modell angepasst werden kann. Ausserdem verbürgt die geringe Stärke der Grundplatte ein angenehmes Tragen der fertigen Prothese im Munde. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : l. Gaumenplatte für Zahnersatz, welche durch Ziehen hergestellt ist und aus einer Grundplatte und einer mit einer Aussparung versehenen rahmenformigen Doppelungsplatte besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Doppelungsplatte (B) auf der Zungenseite der Grundplatte (A) angeordnet ist. <Desc/Clms Page number 2>2. Verfahren zur Herstellung von Gaumenplatten nach Anspruch 1, insbesondere aus nichtrostendem Stahl, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Einzelplatten (A und B) durch Widerstandssschweissung miteinander verbunden sind.3. Verfahren zur Herstellung von Gaumenplatten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, EMI2.1 Gaumen bestimmt ist, und dass beim Ziehen der zweiten Platte (B) die erste Platte auf dem Modell aufliegt. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
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1932
- 1932-06-13 AT AT135168D patent/AT135168B/de active
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