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Anordnung zum Einbau eines Motors in einem Fahrradrahmen.
Den Gegenstand bildet ein besonderer Einbau eines Behelfsmotors bei Fahrrädern, der das Ein- stellen des Motors durch Schwingung um seinen unteren Stützpunkt in der Ebene des Fahrradrahmens gestattet, während die oberen Teile des Motors an den Rahmenrohren verstellbar befestigt sind. Die
Erfindung besteht in der besonderen Ausführung der Stellvorrichtung, bei der zwischen Motorzylinder und einer am Rahmenrohr angebrachten Schelle ein Lenker mit schräger Kulissenführung angeordnet ist, wogegen das Getriebegehäuse des Motors sich mit einer das Sattelstützrohr umgreifenden Führungs- gabel gegen seitliche Bewegung stützt.
Mit Hilfe einer auf dem Lenker angeordneten, gegen die Schelle wirkenden Druckschraube ist eine Feineinstellung möglich. Bei dieser Anordnung bewegen sich sämtliche zum Motor gehörigen Teile mit diesem bei jeder Einstellung, weshalb nur die Regelung mittels des Lenkers vorgenommen zu werden braucht.
In der Zeichnung ist die Einbauanordnung in einer Ausführungsform dargestellt. Die Darstellung zeigt einen Teil des Fahrradrahmens abgebrochen und den Motor mit den Zubehörteilen in Seitenansicht.
Das Kurbelgehäuse 8 des Motors ist an einer unteren Stelle mit einem Auge 9 versehen, das mittels eines Bolzens 7 auf einem vom Gehäusekörper 5 des Tretkurbellagers sich aufwärts erstreckenden Lappen oder einer Lasche 6 in der Ebene des Fahrradrahmens sehwingbar befestigt ist. Vom oberen Ende des
Getriebegehäuses 11 ragt nach hinten ein Vorsprung, an dem auf beiden Seiten Laschen 12 mittels eines
Bolzens 13 in soleher Stellung fest angebracht sind, dass sie das Sattelstützrohr 10 seitlich umgreifen.
Deshalb können diese zur Schonung des Rohres 10 mit einem Gummibelag 14 überzogenen Führungen 12 der Einstellung des Motors in der Ebene des Rahmens folgen, ohne Spannungen im Rahmen hervor- zurufen.
Der Schalldämpfer 15 von beliebiger bekannter Ausführung und etwa halbmondförmiger Krümmung ist mit seinem oberen Ende mit Hilfe einer Überwurfmutter 16, deren Flügel gleichzeitig Kühlrippen bilden, am Auspuffstutzen 17 des Zylinders 18 angebracht. Vom unteren Ende des Schalldämpfers erstreckt sich eine Strebe 19 aufwärts zum Schwingbolzen 7, auf dem sie mit einem an ihrem freien Ende vorgesehenen Auge gehalten wird. Der Schwingpunkt des Motors und der des Schalldämpfers fallen also zusammen und beide Teile werden durch den Bolzen 7 gleichzeitig getragen.
An einem am Zylinder 18 sitzenden Auge 20 ist um einen Bolzen 21 ein im Querschnitt U-förmiges Stellglied 22 schwingbar angebracht. Dieser Teil 22 umgreift mit den Seitenteilen seines freien Endes einen Vorsprung 23 einer auf dem unteren Rahmenrohr 25 befestigten Schelle oder Bandage 24. Durch bogenförmige Schlitze 26 der Seitenwangen des schwingbaren Gliedes 22 und durch eine Bohrung des Vorsprunges 23 ist ein Schraubbolzen 27 gesteckt. Ein durch den Rückenteil des Gliedes 22 geschraubter Stellbolzen 28 stützt sich mit seinem inneren Ende gegen den Vorsprung 23. Durch tieferes Einschrauben des Bolzens 28 werden die Schlitze 26 am Bolzen 27 entlang geführt, wobei wegen der Gestalt und Lage dieser Schlitze der Abstand zwischen den Bolzen 21 und 27 verringert wird.
Dies hat zur Folge, dass der Motor 8, 11, 18 um den Schwingbolzen 7 nach vorn bewegt und dabei (wie schematisch dargestellt ist) die vom Kettenrad 29 zum Antriebsrad des Hinterrades laufende Kette 30 gespannt wird. Die Handhabung dieser Stellvorrichtung ist sehr einfach, weil man nur den Bolzen 28 zu drehen braucht.
Es ist nicht unbedingt erforderlich, dass ein Vorsprung 6 auf einem mit dem Tretkurbellagergehäuse 5 zusammenhängenden Teil zur Aufnahme des Bolzens 7 vorhanden ist ; vielmehr können auch
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um die Rohre 10 und 25 Schellen gelegt werden, an denen der Motor sdiwingbar ist. Ferner kann die Stellvorrichtung auch bei Fahrradrahmen anderer Gestalt angebracht werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anordnung zum Einbau eines Motors in einem Fahrradrahmen, in dem der Motor an seinem unteren Ende sehwingbar gelagert und mit seinen oberen Teilen an den Rahmenrohren einstellbar befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor einerseits mittels einer durch eine schräge Führung am Rahmen einstellbaren Stellvorrichtung in der Ebene des Rahmens verstellt werden kann und anderseits durch eine zweite dieser Bewegung folgende Führung gegen seitliche Bewegung gesichert ist.