DE653273C - Vorrichtung zur Verbindung der Lagerteile der Koepfe von Pleuelstangen fuer Kolbenmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zur Verbindung der Lagerteile der Koepfe von Pleuelstangen fuer KolbenmaschinenInfo
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C9/00—Bearings for crankshafts or connecting-rods; Attachment of connecting-rods
- F16C9/04—Connecting-rod bearings; Attachments thereof
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- Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)
Description
Bei neuzeitlichen Kolbenmaschinen besteht im allgemeinen das Bestreben, die Drehzahl
und damit die Arbeitsgeschwindigkeit der Maschinen zu erhöhen. Dieses Bestreben
bringt es mit sich, daß der Druck an dem Kolben, den Lagerteilen und den Lagerbolzen
erhöht wird. Dieser und andere Umstände, wie beispielsweise die Torsionsschwingungen,
bedingen, daß die Kurbelwelle und die Kurbelstifte, insbesondere bei kleinen Maschinen,
einen verhältnismäßig großen Durchmesser erhalten müssen, was zur Folge hat, daß auch der Pleuelstangenkopf verhältnismäßig
groß und schwer wird.
Um zu vermeiden, daß die Pleuelstange und die Lagerbolzen hohen schädlichen Span-,
nungen ausgesetzt sind, ist es erwünscht, das Gewicht und die Abmessungen des Pleuelstangenkopfes
soweit wie möglich herabzusetzen. Bei einseitig wirkenden Maschinen ist es außerdem erstrebenswert, daß. der Kolben
und der Pleuelstangenkopf durch den Zylinder hindurchgezogen werden können, wenn »der untere Lagerteil, die sogenannte
Kappe,, abgenommen wird. " In diesem Fall ist es erforderlich, die Breiten- und anderen
Abmessungen des Pleuelstangenkopfes so klein zu wählen, daß die Durchführung durch
den Zylinder möglich ist.
Diese Bedingungen werden gemäß, der Erfindung dadurch verwirklicht, daß die Befestigungsbolzen,
die durch Bohrungen im unteren Teil des Lagers oder der Kappe hindurchführen, sich entlang der Seiten des
Kopfes der Pleuelstange erstrecken und daß Mittel am Kopf der Pleuelstange und an den
Bolzen vorgesehen sind, um letztere mit dem Kopf der Pleuelstange unmittelbar von der
Seite aus zu erfassen, wobei diese Bolzen durch Befestigungsorgane daran gehindert
sind, aus der Verbindungsnabe mit dem Kopf der Pleuelstange auszugleiten.
Es sind schon Verbindungsvorrichtungen für die Lagerteile, der Pleuelstangenköpfe
•.vorgeschlagen worden, bei denen die Lagerbolzen durch den Kopf hindurchgeführt oder
geschraubt sind. So gibt es beispielsweise Konstruktionen, bei denen die Lagerbolzen
durch Vorsprünge oder Flanschen des unteren Kurbelzapfenlagers hindurchgehen und sich
durch die Vorsprünge oder Flanschen des oberen Kurbelzapfenlagers hindurch erstrecken,
um die beiden äußeren Lagerteile der beiden Lager zusammenzuhalten. Die
inneren Lagerteile werden in diesem Fall von einer Druckstange gestützt, deren Länge mit
Hilfe einer Mutter- und Schraubenverbindung eingestellt werden kann.
Ferner sind Konstruktionen bekannt, bei denen der äußere Teil des Kurbelzapfenlagers
durch einen über denselben geführten U-förmigen Bolzen oder ein IJ-förmiges Band an
S der Pleuelstange befestigt ist. Die freien·? Enden des Bolzens oder Bandes sind hierbei
durch Löcher einer an der Pleuelstange befestigten Platte bzw. eines Kopfes geführt
und werden durch Muttern gehalten. ίο Die erwähnten Vorrichtungen eignen sich
jedoch nicht für schneilauf ende Kolbenmaschinen, und zwar hauptsächlich darum nicht,
weil die Pleuelstangen und die Verbindungsorgane zu schwer und umfangreich ausgel>ildet
werden müssen, um eine genügende Festigkeit zu erhalten.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht es, das Gewicht und die Abmessungen der Pleuelstange
und des Kopfes derselben wesentlich herabzusetzen, ohne daß man den Durchmesser
des Kurbelzapfens herabsetzen müßte. Zudem wird zwischen den Lagerbolzen und
dem Kopf der Pleuelstange eine zuverlässige Verbindung erzielt. Wenn die Muttern angezogen
werden, so tritt in dem erwähnten Bolzen hauptsächlich eine Zugbeanspruchung auf, während Biegespannungen soweit als
irgend möglich vermieden sind. Die Seiten des Kopfes der Pleuelstange, entlang welchen
sich die Lagerbolzen erstrecken, können entweder eben oder, um das Gewicht dieses
Kopfes weiter herabzusetzen, an den Seitenflächen ausgespart ausgebildet sein, so daß sie
eine konkave Form erhalten. EinigeAusführungen der erfindungsgemäßen Anordnung sind in den Zeichnungen dargestellt.
Abb. ι ist eine Seitenansicht eines Pleuelstangenkopfes,
welcher gemäß der Erfindung ausgebildet ist, in teilweisem Schnitt.
Abb. la zeigt eine Draufsicht auf dieKappe. Abb. ι b zeigt eine Einzelheit einer abgeänderten
Ausführungsform der Verbindungsbolzen.
· Abb. 2 zeigt in Seitenansicht eine abgeänderte Ausführungsform des Pleuelstangenkopfes.
Gemäß Abb. 1 sind die Seiten des Pleuel-: Stangenkopfes eben ausgeführt und sind, wie
bei 7 gezeigt, abgesetzt oder ähnlich ausgebildet. Mit der ebenen Fläche arbeiten die
Verbindungsbolzen S zusammen, die durch Bohrungen der Kappe 3 durchgeführt sind,
wobei diese Bolzen mit entsprechenden Vor-Sprüngen 6 ausgestattet sind. Die Bolzen 5
erstrecken sich entlang der ebenen Seite des Pleuelstangenkopfes, welcher somit mit Boh-,
rungen für die Bolzen nicht ausgestattet ist. Um zu verhindern, daß die Bolzen unbeabsichtigt
die abgesetzten Teile 7 verlassen, * sind sie mittels Querbolzen 15 festgehalten.
Dieser Bolzen, der einen vergleichsweise kleinen Durchmesser hat, kann jedoch fortgelassen
werden, wenn die abgesetzten •Stellen 7 und die Vorsprünge 6 mit schrägen
Flächen ausgebildet sind.
Eine derartige Ausbildungsform ist in Abb. ib gezeigt, bei welcher der Pleuelstangenkopf mit unterschnittenen Schlitzen 16
ausgestattet ist, in welche entsprechend geformte Teile 17 der Bolzen 5 von dem einen
Ende dieser Schlitze aus eingeführt werden können.. Die Kappe 3 ist mit Führungsflanschen 40. dgl. ausgestattet, die den Hauptteil
ι an jeder Seite der Verbindungsbolzen 5 ergreifen.
Wenn der Kurbelzapfen im Vergleich zur Bohrung des Zylinders groß ist, kann es erforderlich
sein, die Breite des Pleuelstangenkopfes weiter zu verringern, um denselben durch den Zylinder hindurchziehen zu können.
Zu diesem Zweck kann man den Pleuelstangenkopf so weit abhobeln, bis die an der Teilungsebene liegenden Teile 2 in ihrer Dicke
etwa der Stärke des Lagermetalles und der Lagerschalen oder bei Verwendung einer
nicht ausgebuchsten Lagerschale etwa der Stärke dieser Schale entsprechen. In diesem
Falle tragen die abgesetzten Teile 4 in einem gewissen Maß zur Versteifung bei.
Die Ausführungsform nach Abb. 2 unterscheidet sich von der Ausführungsform der
Abb. ι nur bezüglich der' Mittel zum Verbinden der Verbindungsbolzen. Diese Bolzen
sind hierbei an den Enden mit den Teilen 6* versehen, die zu Haken mit abgerundeten
Kanten 7* ausgestattet sind, welche am Kopf
der Pleuelstange vorgesehen sind. ..
Um zu verhindern, daß die Haken 6X unbeabsichtigterweise
aus ihrem Lager austreten, sind diese Enden als Wulste 8 ausgebildet, wobei diese Teile in Kerben 9 des Kopfes der
Pleuelstange eingreifen. Es versteht sich, daß diese Wulste von der Seite eingeführt
und auf dieselbe Weise abgenommen werden.
Claims (6)
- Patentansprüche:i. Vorrichtung zur Verbindung der Lagerteile der Köpfe von Pleuelstangen für Kolbenmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsbolzen, die durch Bohrungen im unteren Teil des Lagers oder der Kappe durchgehen, sich entlang der Seiten des Kopfes der Verbindungsstange erstrecken und daß. Mittel am Kopf der Verbindungsstange und an den Bolzen vorgesehen sind, um letztere mit dem Kopf der Verbindungsstange unmittelbar von den Seiten aus zu erfassen, wobei diese Bolzen durch Befestigungs-organe daran gehindert sind, aus der Verbindungslage mit dem Kopf der Verbindungsstange auszugleiten.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die ^Befestigungsbolzen (5) mit sich seitlich erstreckenden Vorsprüngen (6) ausgestattet sind, die sich gegen abgesetzte Teile (7) o. dgl. des Kopfes der Verbindungsstange lehnen, und daß sich durch die Bolzen ein Querbolzen erstreckt, um das unbeabsichtigte Ablösen der Bolzen zu verhindern.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf der Verbindungsstange mit unterschnittenen Schlitzen (16) ausgebildet ist, in welche entsprechend geformte Vorsprünge (17) der Verbindungsstange (5) eingreifen.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsbolzen (5) mit Angrift'sorganen in Form hakenartiger Enden (6*) ausgestattet sind, die in entsprechende Endorgane (7*) o. dgl. des Kopfes der Verbindungsstange eingreifen.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Endorgane (6X) der Befestigungsbolzen (5) mit Perlen (8) o. dgl. ausgestattet sind, die so angeordnet werden, daß sie in entsprechende Aussparungen (9) des Kopfes der Verbindungsstange eingreifen, so daß die hakenförmigen Teile (6X) unbe- x absichtigterweise ihre Lage nicht verlassen können.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der abnehmbare Lagerteil bzw. die Kappe (3) mit Führungen (4) versehen ist, die in die Seiten des Kopfes (i) der Verbindungsstange eingreifen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE653273X | 1934-12-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE653273C true DE653273C (de) | 1937-11-19 |
Family
ID=20314107
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA77833D Expired DE653273C (de) | 1934-12-06 | 1935-12-05 | Vorrichtung zur Verbindung der Lagerteile der Koepfe von Pleuelstangen fuer Kolbenmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE653273C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1002165B (de) * | 1955-10-28 | 1957-02-07 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Pleuelstangenanordnung bei Brennkraftmaschinen |
| US3390925A (en) * | 1966-04-19 | 1968-07-02 | Caterpillar Tractor Co | Connecting rod with strap type cap |
| WO2005121538A1 (de) | 2004-06-08 | 2005-12-22 | Avl List Gmbh | Kolbenanordnung |
-
1935
- 1935-12-05 DE DEA77833D patent/DE653273C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1002165B (de) * | 1955-10-28 | 1957-02-07 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Pleuelstangenanordnung bei Brennkraftmaschinen |
| US3390925A (en) * | 1966-04-19 | 1968-07-02 | Caterpillar Tractor Co | Connecting rod with strap type cap |
| WO2005121538A1 (de) | 2004-06-08 | 2005-12-22 | Avl List Gmbh | Kolbenanordnung |
| AT413299B (de) * | 2004-06-08 | 2006-01-15 | Avl List Gmbh | Pleuelstange |
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