AT134572B - Feuchtigkeitsdichte Kabeleinführung. - Google Patents

Feuchtigkeitsdichte Kabeleinführung.

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AT134572B
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Josef Kren
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Josef Kren
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Fenchtigkeitsdiehte KaJbeleinfiihrung.   



    Es ist bekannt, bei von einer Gummihülle umgebenen Kabeln Stellen dieses Kabels, die, beabsichtigt oder unbeabsichtigt, von der Gummihülle entblösst worden sind, dadurch wieder abzudichten, dass man diese Stellen mit einer rohen, teigartigen Masse abdeckt, derart, dass sie sieh an die vorhandene Gummihülle dicht anschliesst, worauf die Masse vulkanisiert wird. Es entsteht hiedurch eine mit der schon früher vorhandenen Gummihülle zusammenhängende Abdichtung der betreffenden Stelle des Kabels. 



  Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Abdichten der Enden von solchen Gummikabeln, wobei es sich darum handelt, die Stellen, an denen die zum Anschliessen bestimmten Adern aus der Gummihülle austreten, abzudichten. Ist nämlich die Gummihülle des Kabels an irgendeiner Stelle verletzt, so kann dort Feuchtigkeit eindringen, u. zw. bis zu der aus Textilstoffen bestehenden Umhüllung der im Innern der Gummihülle liegenden Adern. Diese Textilhülle nimmt die Feuchtigkeit auf und wirkt gleich einem Docht, indem sie das Wasser innerhalb der Gummihülle entlang des ganzen Kabels weiterleitet.

   Wird also ein solches Kabel unter Wasser verlegt, wie es bei einem unter Wasser arbeitenden Elektromotor erforderlich ist, der dort eine Kreiselpumpe antreibt, so würde ein solches Gummikabel, das an irgendeiner Stelle auch nur eine geringe Undichtheit aufweist, das Wasser geradezu in den Elektromotor hineinleiten. Es ist daher nötig, dass das Ende der Gummihiille, also die Stelle, wo die Leitungsadern austreten, vollkommen dicht abgeschlossen wird, wenn verhindert werden soll, dass das in das Innere der Gummihülle gelangte Wasser dem Motor zugeführt wird. 



  Dieses Abdichten des Endes des Gummikabels oder der Austrittsstelle der blanken Endteile der Adern geschieht gemäss der Erfindung so, dass jede Ader mit Ausnahme der einzuklemmenden Enden von einer Schicht einer teigartigen, noch nicht vulkanisierten Gummi-oder gummiartigen Masse umhüllt wird und dass man die hinteren Enden dieser Einzelumhüllungen miteinander durch eine Schicht dieser Masse dicht verbindet, die auch an die vorhandene Gummihülle des Kabels angeschlossen wird. Man erzeugt also gewissermassen eine hosenartige Umhüllung für die blanken Enden der Adern, wobei der allen Hosenrohren gemeinsame Hüllenteil an die vorhandene Gummihülle angeschlossen wird.

   Darauf wird diese hosenartige Umhüllung vulkanisiert und bildet dann mit der Gummihülle des Kabels eine einheitliche Hülle, die das Ende des Kabels dicht abschliesst und die einzelnen Adern infolge des Vulkanisierens der Gummimasse dicht umhüllt. Wenn nun auch die Textilhülle des Kabels innerhalb der Gummihülle vollkommen mit Wasser gesättigt wäre, so ist es doch nicht möglich, dass das Wasser entlang der Aderenden austritt und in den Motor gelangt. Es kann also höchstens das Gummikabel selbst zerstört werden, ohne dass aber hiedurch der Motor in Gefahr gebracht werden würde. 



  Die Zeichnung zeigt einen solchen Endverschluss eines drei Adern enthaltenden Kabels. 



  Die blanken Endteile 1 der Adern 2 werden mit der teigartigen Gummimasse 3 umhüllt. Die hinteren Enden dieser Hülle 3 werden miteinander dicht verbunden und gehen in einen Umhüllungsteil 4 über, der an die vorhandene Gummihülle 5 angeschlossen wird. Werden dann die Teile J und 4 durch Erhitzen vulkanisiert, so bildet sich ein dichter Abschluss der vorhandenen Gummihülle 5. 



  Damit nicht durch die Zwischenräume zwischen den Drähten der Adern Feuchtigkeit in den Klemmenkasten des Elektromotors oder sonstigen Apparates gelangen kann, sind die Endteile 1, bevor sie mit der Masse 3 umhüllt werden, in das Schmelzbad eines Metalles oder einer Legierung von niedrigerem Schmelzpunkt, als ihn das Metall der Drähte aufweist, also z. B. Zinn, Blei od. dgl., eingetaucht, worden. 



  Hiedurch werden die Zwischenräume zwischen den Drähten der Adern durch das eindringende Metall dicht abgeschlossen.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Feuchtigkeitsdichte Kabeleinführung, bei der ein unter Flüssigkeit verlegtes, mit einer Guinmi- EMI2.1 gummiartigen Masse umgeben sind.
    2. Verfahren zur Herstellung des Endverschlusses von Unterwasserkabeln für Kabeleinfiihrungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Endteile der Kabeladern mit einer Schicht vulkanisierbarer Gummi-oder gummiartiger Masse umhüllt und diese Umhüllungen miteinander und mit der Gummihülle des Kabels durch vulkanisierbar Masse verbunden werden, worauf die so gebildete Umhüllung der Aderenden vulkanisiert wird. EMI2.2
AT134572D 1931-02-18 1931-02-18 Feuchtigkeitsdichte Kabeleinführung. AT134572B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE767786C (de) * 1938-05-22 1953-05-18 Siemens & Halske A G Verfahren zur Herstellung einer unhygroskopischen Lagerung, insbesondere eines Ab- oder Einschlusses, von elektrischen Leitern mittels Wickel aus Faeden oder Baendern aus gerecktem Polystyrol

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE767786C (de) * 1938-05-22 1953-05-18 Siemens & Halske A G Verfahren zur Herstellung einer unhygroskopischen Lagerung, insbesondere eines Ab- oder Einschlusses, von elektrischen Leitern mittels Wickel aus Faeden oder Baendern aus gerecktem Polystyrol

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