AT119766B - Elektrisches Kabel. - Google Patents

Elektrisches Kabel.

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AT119766B
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Felten & Guilleaume Carlswerk
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  Elektrisches Kabel. 



    Um die Isolation der Leitungen elektrischer Kabel gegen Feuchtigkeit und andere äussere Einflüsse zu schützen, umgibt man die Kabelseele in den meisten Fällen mit einem Mantel aus Blei, das mittels einer Presse aufgebracht wird. Blei hat eine Reihe von Vorzügen, die es für diesen Verwendungszweck besonders geeignet machen, z. B. seine leichte Formbarkeit bei Temperaturen von wenig über 300  C, seine Beständigkeit gegen chemische Angriffe, die durch Zusätze anderer Metalle bedeutend verbessert werden kann. Diesen Vorteilen stehen aber Nachteile gegenüber. Blei besitzt ein sehr hohes spezifisches Gewicht (11, 3), hat eine Festigkeit von nur etwa 2 kg/M und ist im Verhältnis zu anderen Metallen wenig elastisch. Diese zuletzt genannte Eigenschaft äussert sich z.

   B. bei einem mit getränkten Papierschichten isolierten Hochspannungskabel so, dass der Bleimantel, wenn die Imprägnierungsflüssigkeit sich infolge der Erwärmung des Kabels ausdehnt, aufgeweitet wird, bei der darauffolgenden Abkühlung des Kabels seine ursprüngliche Gestalt nicht wieder annimmt und so Anlass zur Bildung von Hohlräumen innerhalb des Mantels gibt. 



  Gemäss der Erfindung wird vorgeschlagen, die Kabelseele mit einem wasserdicht schliessenden Mantel aus Aluminium oder einer Legierung, die Aluminium als wesentlichen Bestandteil enthält, zu umgeben. Es ist gelungen, sowohl Reinaluminium als auch Aluminiumlegierungen so zu verarbeiten, dass es bzw. sie sich bei der gleichen Temperatur wie Blei zu Mänteln pressen lassen. In diesem Falle können die bisher zur Aufbringung des Bleimantels üblichen Pressen zur Herstellung des Aluminiummantels verwendet werden. 



  Unter Zuhilfenahme der in jüngster Zeit bekanntgewordenen Aluminium-Schweissverfahren können Aluminiummäntel auch so hergestellt werden, dass die Naht in Form eines Bandes auf die Kabelseele des gewickelten Aluminiums geschweisst wird. Die Erwälmung, die hiebei notwendig ist, dauert so kurze Zeit an, dass eine Beschädigung des Kabels dadurch nicht hervorgerufen werden kann. 



  Ein weiteres Verfahren, Aluminiummäntel herzustellen, besteht darin, dass die Naht des in Form eines Bandes auf die Kabelseele gewickelten Aluminiums während des Wickelns gefalzt wird. Durch die Anwendung geeigneter Druckmittel gelingt es, hiebei die beiden anstossenden Bänder so fest aufeinander zu bringen, dass der Mantel genügend dicht hält und das Eindringen von Feuchtigkeit in das Kabelinnere verhindert. 



  Aluminium ist zwar erheblich teurer als Blei, jedoch haben die Aluminiumpreise infolge des ständigen Fortschreitens der Aluminiumtechnik eine fallende Tendenz. Durch die fünf-bis zehnmal höhere Festigkeit des Aluminiums kann aber auch schon bei den augenblicklichen Preisen ein Aluminiummantel so viel dünner als ein Bleimantel gewählt werden, dass die Preise für beide Mäntel die gleichen sind. Die Festigkeit des Aluminiummantels übertrifft dann immer noch die eines entsprechenden Bleimantels. Durch die geringe Wandstärke, dazu infolge des erheblich niedrigeren Gewichtes des Aluminiums (2'7) tritt eine bedeutende Gewichtsersparnis gegenüber einem Kabel mit Bleimantel ein, die zusammen mit der erhöhten Festigkeit eine leichtere Dimensionierung der Trag-und Sehutzorgane (Bewehrung), insbesondere von Seekabeln, gestattet.

   An Korrosionsbeständigkeit übertrifft Reinaluminium die heute bekannten Bleilegierungen. 



  Die Leitfähigkeit von Aluminium ist etwa siebenmal so gross wie die von Blei. Dieser Umstand wirkt sich bei einem mit Aluminiummantel versehenen Fernsprechkabel in der Weise aus, dass der von einer störenden Starkstromleitung im Mantel induzierte Strom höhere Werte annimmt als bei einem Bleikabel und daher stärker als bei diesem die Induktion der störenden Leitung auf die Fernsprechadern kompensiert. Bei einem Einleiterwechselstromkabel ist eine hohe Leitfähigkeit des Mantels nicht erwünscht. Hier empfiehlt es sich, eine schlechtleitende Aluminiumlegierung zu verwenden, soweit nicht die in dem Mantel entstehenden Wirbelströme durch Wahl eines dünneren Mantels genügend herabgesetzt werden können. 



  PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Elektrisches Kabel, dadurch gekennzeichnet, dass es mit einem wasserdicht schliessenden Mantel aus Aluminium oder aus einer Aluminiumlegierung umgeben ist. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Kabels nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Aluminiummantel aufgepresst wird.
    3. Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Kabels nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Naht des in Form eines Bandes auf die Kabelseele gewickelten Aluminiums geschweisst wird.
    4. Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Kabels nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Naht des in Form eines Bandes auf die Kabelseele gewickelten Aluminiums gefalzt wird.
    Druck der Österreichischen Staatsdruckerei in Wien. 6125 80 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT119766D 1927-11-19 1928-11-16 Elektrisches Kabel. AT119766B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974572C (de) * 1941-12-30 1961-02-16 Aeg Verfahren zur Herstellung eines nahtlosen Kabelmantels aus Aluminium oder Aluminiumlegierungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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