DE596042C - Verfahren zur Herstellung eines feuchtigkeitssicheren, waermebestaendigen, elektrisch isolierenden UEberzuges - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines feuchtigkeitssicheren, waermebestaendigen, elektrisch isolierenden UEberzuges

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DE596042C
DE596042C DES96484D DES0096484D DE596042C DE 596042 C DE596042 C DE 596042C DE S96484 D DES96484 D DE S96484D DE S0096484 D DES0096484 D DE S0096484D DE 596042 C DE596042 C DE 596042C
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DE
Germany
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moisture
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coating
layer
resistant
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Expired
Application number
DES96484D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Willy Zebrowski
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B1/00Conductors or conductive bodies characterised by the conductive materials; Selection of materials as conductors

Landscapes

  • Insulating Bodies (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines feuchtigkeitssicheren, wärmebeständigen, elektrisch isolierenden Überzuges Hochohmige Widerstände, die aus einem keramischen Körper mit einer auf diesem aufgebrachten dünnen Leiterschicht, z. B. Graphitschicht, bestehen, werden zum Schutz gegen Feuchtigkeit im allgemeinen mit einem feuchtigkeitssicheren und wärmebeständigen Überzug versehen. Dieser Überzug besteht in üblicher Weise aus einer Lackschicht. Hierdurch haben sich jedoch dadurch erhebliche Schwierigkeiten herausgestellt, daß der Lack schlecht altert; insbesondere dann, wenn bei hoher Belastung die Temperaturen des Widerstandsmaterials auf über zoo° steigen. Es tritt dann eine starke Schwindung der Lackschicht ein, die, begünstigt durch den ungleichen Wärmeausdehnungskoeffizienten des Lackfilms gegenüber demkeramischen Grundkörper, zu Rißbildungen 'und zum Abblättern der Lackschicht führt. Alsdann kann die Lackschicht ihre Aufgabe, ein Feuchtigkeitseindringen zu verhindern, nicht mehr erfüllen. Man hat bereits versucht, die starke Schwindung des Lackes dadurch zu verringern, daß man ihn mit anorganischen Stoffen beschwerte, jedoch hat diese Maßnahme Rißbildungen nicht mit Sicherheit verhindern können.
  • Gemäß der Erfindung -wird eine Rißbildung der Lackschicht mit Sicherheit dadurch vermieden, daß man auf die Leiterschicht zunächst einen porösen anorganischen Körper aufbringt und diesen alsdann mit Lack imprägniert. Vorteilhaft ist es, den porösen anorganischen Körper in Pulverform auf die leitende Schicht, z. B. die Graphits.chicht, aufzubringen. Man kann einen porösen Körper jedoch ,auch durch Umwickeln mit Asbestfaser herstellen. Als Stoff für die anorganische Schicht verwendet man zweckmäßig einen solchen, der den gleichen oder ähnlichen Aufbau und Wärmeajusdehnungskoeffizienten wie der keramische Grundkörper hat. Dieses Verfahren hat den Vorteil, da.ß unmittelbar auf den Leiter in der Hauptsache nur eine anorganische Schicht mit einem kleinen Ausdehnungskoeffizienten und nur verhältnismäßig geringe Lackanteile mit einem großen Ausdehnungskoeffizienten liegen, die durch die Poren der anorganischen Schicht bis zum Leiter vorgedrungen sind, so daß die Gesamtwärmeausdehnung des Überzuges während des Betriebes nicht wesentlich größer als die des keramischen Grundkörpers mit dem Leiter und seine Schwindung gegenübereinem reinen Lacküberzug äußerstgering ist. Schon eine verhältnismäßig dünne anorganische Schicht vermag mit Sicherheit Rißbildung zu verhindern. Noch günstigere Ergebnisse erzielt man, wenn man die anorganische Schicht so stark bemißt, daß die Lackanteile nur die obersten Poren der Schicht ausfüllen und nicht bis zur Leiterschicht vordringen können. Um zu verhüten, daß sich bei Verwendung von viel Lack eine starke äußere Lackschicht auf der anorganischen Schicht bildet, kann man nach der Imprägnierung auf die Lackschicht noch eine weitere Schicht von anorganischem Pulver auftragen, die den nicht in die Poren hineingelangten Lack absorbiert. Man kann das Verfahren gemäß der Erfindung ,außer für die Herstellung von feuchtigkeitssicheren hochohmigen Widerständen naturgemäß auch bei allen anderen elektrischen Apparaten, z. B. Induktionsspulen und Kondensatoren, anwenden, die mit einem feuchtigkeitssicheren überzug versehen werden müssen. Ein besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel ist folgendes: Ein Porzellanröhrchen mit graphitierter Leiterschicht wird nach dem Spritzverfahren mit einer in Wasser aufgeschlämmten Kaolinlösung überzogen, getrocknet und mit einem Lack aus Kunstharz nach dem Spritz- oder Tauchverfahren imprägniert, der dann auf ihm nach den üblichen Verfahren bei etwa i 5o' gehärtet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung eines feuchtigkeitssicheren, wärmebeständigen, elektrisch isolierenden Überzuges auf hochohmigen Widerständen, die aus einem keramischen Körper mit einer auf diesem aufgebrachten dünnen Leiterschicht bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Leiterschicht zunächst ein poröser, anorganischer Überzug aufgebracht wird, der dann mit einem Lack imprägniert wird. a. Anorganischer Überzug für Widerstände, hergestellt nach dem Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Überzug den gleichen oder ähnlichen chemischen Aufbau und Ausdehnungskoeffizienten wie der keramische Körper hat. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der anorganische Überzug in Pulverform auf den Leiter aufgebracht wird. q.. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der aus Asbestfaser bestehende anorganische Überzug durch Umwickeln der Leiterschicht mit diesem Überzugsstoff aufgebracht wird.
DES96484D 1931-02-01 1931-02-01 Verfahren zur Herstellung eines feuchtigkeitssicheren, waermebestaendigen, elektrisch isolierenden UEberzuges Expired DE596042C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1160073B (de) * 1960-07-12 1963-12-27 Siemens Ag Explosionssicherer umhuellter elektrischer Widerstand

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