AT156557B - Verfahren zur Herstellung von Endverschlüssen, Gabelstellen u. dgl. an elektrischen Kabeln. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Endverschlüssen, Gabelstellen u. dgl. an elektrischen Kabeln.

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AT156557B
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Austria
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cable
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terminations
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cores
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Inventor
August Dr Ing Fuchs
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Siemens Schuckertwerke Wien
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  Verfahren zur Herstellung von   Endversehlüssen,   Gabelstellen u. dgl. an elektrischen Kabeln. 



   Um Volumen und Gewicht der   Endverschlüsse   von Kabeln zu verringern, wurden verschiedene
Vorschläge gemacht, wie z. B. die masselosen   Endverschlüsse   in der Starkstromkabeltechnik oder das Tauchen der Kabelenden in geeignete Lacke, das bei Fernmeldekabeln manchmal gehandhabt wird. Während der ersterwähnte Vorschlag zu guten und brauchbaren Ergebnissen führte, zeigt das
Tauchlackverfahren eine Reihe von Mängeln. Es kann mit den Lösungsmitteln des Lackes leicht
Feuchtigkeit in das Innere der oft nur aus trockenem Papier bestehenden Aderisolation gelangen, ferner ist die verhältnismässig dünne Lackschicht leicht zu beschädigen, wobei ebenfalls Feuchtigkeit durch die schadhafte Stellen ins Innere des Kabels eindringen und den Isolationswiderstand bis zur
Unbrauchbarkeit senken kann. 



   Zur Endausbildung imprägnierter elektrischer Hochspannungskabel sind auch Verfahren vorgeschlagen worden, nach welchen die Kabelenden mit einem polymerisierbaren Material vergossen werden, das die Kabelisolation durehdringt und nachträglich zur Erstarrung gebracht wird. Bei Mehrleiterkabeln dient hiebei zur Abdichtung der Austrittsstellen der einzelnen Leiter aus dem Kabel eine
Muffe oder ein Spreizkopf. 



   Zur wasserdichten Verbindung von Unterwassergummikabeln ist es ferner bekannt, über der Lötverbindung der Kabelleiter eine aus mehreren   Kautschuklagen   bestehende Hülle aufzubringen, welche mit der Gummiisolation der beiden Kabelenden durch Vulkanisieren verbunden wird, um einen durchlaufenden homogenen   wasserundurchlässigen   Mantel für das Kabel zu erhalten ; um die gemeinsame Abdichtung der Austrittsstelle einer grösseren Anzahl von Leitern aus einem Kabel handelt es sich hiebei nicht. 



   Ferner sind masselose Wickelendverschlüsse bekannt, bei welchen zur Abdichtung Bandlagen aus   ölbeständigen   und elastischen Stoffen, beispielsweise aus Polymerisaten der Akrylsäure, verwendet werden, welche unter dem Drucke von darüber unter Spannung aufgebrachten Lagen aus zugfestem Material an den   Überlappungsstellen     luft-und öldieht   abbinden. Diese Endverschlüsse sind umständlich herzustellen und für Kabel mit vielen Adern im allgemeinen weder bestimmt noch geeignet. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Endversehlüssen, Gabelstellen u. dgl. an elektrischen Kabeln, wodurch die vorgenannten Übelstände beseitigt werden. Erfindungsgemäss werden Endausbildungen von Kabeln, bei denen die Kabeladern einzeln oder gruppenweise frei aus dem Kabel herausgeführt und für sich mit einer eigenen Hülle nach aussen abgedichtet sind, in der Weise hergestellt, dass die einzelnen herausgeführten Adern oder Adergruppen mit Umhüllungen aus thermoplastischer Masse versehen werden und weiters eine Hülle aus thermoplastischer Masse über die gemeinsame Austrittsstelle der Adern aus dem Kabel aufgebracht wird, die auch über den Kabelmantel oder die sonstige Hülle des Kabels hinweggreift, und dass durch Wärmebehandlung und (oder)

   Druck mit oder ohne Zuhilfenahme von Pressformen die Umhüllungen der Einzeladern oder Gruppen mit der gemeinsamen Hülle an der Austrittsstelle der Adern zu einem einheitlichen Körper   zusammengeschweisst   werden, der zugleich die einzelnen Adern als auch deren Austrittsstelle aus dem Kabel abdichtet. 



   Die Durchführung des Verfahrens, das in der Regel an Ort und Stelle nach Verlegung des Kabels vorzunehmen ist, ist an Hand der Zeichnung erläutert. 



   Man umgibt, wie Fig. 1 zeigt, nach entsprechender Zurichtung des Endes des verlegten Kabels jede einzelne mit der Isolation b versehene Ader a (bzw. jede Adergruppe) mit einer schlauchartigen 

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 Hülle c aus einem geeigneten thermoplastischen Material ; ferner wird ein Schlauch   cl   aus ebensolcher Material so über das Kabel gezogen, dass er sowohl die Enden der Schläuche e, als auch ein Stück des Bleimantels e (oder einer sonst vorhandenen Schutzhülle) des Kabels umfasst. Nachdem man sämtlichen Adern die endgültig gewünschte Gestalt gegeben hat, wird das ganze   Kabelendstüek   in die geeignete Pressform gelegt, in welcher durch Wärme und Druckwirkung die Schläuche so zusammen- 
 EMI2.1 
 Weichmacher, ferner mit oder ohne zusätzliche Ballaststoffe bestehen.

   Der Wärmeprozess kann zusätzlich auch polymerisierend (bakelisierend, vulkanisierend usw.) wirken.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Endverschlüssen, Gabelstellen u. dgl. an elektrischen Kabeln, bei denen die Kabeladern einzeln oder gruppenweise aus dem Kabelverband frei herausgeführt und für sich mit einer Hülle gegen aussen abgedichtet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen herausgeführten Adern oder Adergruppen mit Umhüllungen aus thermoplastischer Masse versehen werden und weiters eine Hülle aus thermoplastischer Masse über der gemeinsamen Austrittsstelle der Adern oder Adergruppen aufgebracht wird, die auch über den Kabelmantel oder die sonstige Hülle des Kabels hinweggreift und dass durch Wärmebehandlung und (oder) Druck mit oder ohne Zuhilfenahme von Pressformen die über der Aderaustrittsstelle aufgebrachte Hülle mit den Umhüllungen EMI2.2 EMI2.3
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