DE899381C - Verfahren zum Herstellen laengswasserdichter Kabel oder Kabelstuecke - Google Patents

Verfahren zum Herstellen laengswasserdichter Kabel oder Kabelstuecke

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DE899381C
DE899381C DES12215D DES0012215D DE899381C DE 899381 C DE899381 C DE 899381C DE S12215 D DES12215 D DE S12215D DE S0012215 D DES0012215 D DE S0012215D DE 899381 C DE899381 C DE 899381C
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DE
Germany
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cable
dispersion
production
cable core
heat
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Expired
Application number
DES12215D
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English (en)
Inventor
Gerhard Emmler
Herbert Schulz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/22Sheathing; Armouring; Screening; Applying other protective layers
    • H01B13/221Sheathing; Armouring; Screening; Applying other protective layers filling-up interstices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen längswasserdichter Kabel oder Kabelstücke Es ist bekannt, die aus festen Stoffen aufgebaute Isolierung elektrischer Kabel mit einem polymerisierbaren Stoff, z. B. Styroil, zu tränken, der dann in der Kabelisolierung auspolymerisiert wird, wo, durch sich ein Dielektrikum ergibt, das keinerlei Kanäle enthält, durch die Feuchtigkeit in Längsrichtung deis Kabels fließen könnte. Es ist weiterhin bekannt, in mit Polysityrod od. dgl. isolierten elektrischen, Kabeln und Leitungen Dichtungsstopfen, die ebenfalls ein Längsfließen von Feuchtigkeit in dem Kabel verhüten, sollen, dadurch herzustellen, daß an geeigneten Stellen neutrale, bis. zur Gummiplastizität polymerisierbare Kunststoffe guter dielektrischer Eigenschaften eingeführt und -dann. auspolymerisiert werden. Als Beispiel ist flüssiger Butadienkautschuk genannt, dem übliche Vulkanisationsmittel zugesetzt sind und der dann unter Wärmeanwendung auspolymeriisiert bzw. vulkanisiert wird. Hierzu ist aber eine höhere Temperatur erforderlich, bei der die Polystyrolisolierung beschädigt werden kann.
  • Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß zur Herstellung derartiger Dichtungsstopfen bei mit Polystyroll, Polyäthylen od. digl. isolierten Kabeln sich besonders gut die an sich bekannten, unter Wärmeeinwirkung selbst ausgel-atinierenden Dispersionen von Po@lyvin.ylchloriid in einem Weichmachereignen. Die:sieKunststoffdispersionenkönnen so, flüssig eingestellt werden, daß damit eine T'ränkung der Kabelseele leicht möglich ist; durch mäßige Wärmeanwendung kann aber bei ihnen ein Au gelatinieren erreicht werden, durch den die Masse gummiartig fast wird, ohne d'aß siel dabei schwindelt. Auf diese Weise wird der mit der Masse ausgeffüllte Hohlraum gegen Durchtritt vonWasser sicher abgesperrt, ohne dlaß das Kabel übermäßig starr wird. Das. Verfahren gemäß der Erfindung eignet sich insbesondere zur Herstellung wasserdichter, als Stopfienkabel bekannteir kurzer Kabelstückei zum Einschalten in Tiefseekabel. Es können aber auch Kabel jeder beliebigen Länge auch für andere Zwecke in gleicher Weise längswasserdicht gemacht werden.
  • Bei der Herstellung längswasserdichter Stopfenkabel wird beispielsweise so, verfahren, daß die einzelnen mit Podystyroilfo,li,en isolierten Leiter in bekannter Weise zur Kabelseele verseift und ohne Beidauf mit dem Schutzmantel versehen werden. Anschließend werden die Hohlräume innerhailb der Kabelseele mit der Polyviinylchlorididispersion ausgefüllt, indem diese Masse unter Druck in das Mantelinnere eingepreßt wird. Unter Umständen kann es genügen, die Masse an einer oder einigen Steller, nur auf einem, Teil seiner Länge in das Kabel einz.upreissen. Durch nachträgliches Erwärmen des Kabels auf mäßige Temperaturen von etwa 65 bis. 70° wird die Kunsts.toffdispersxon zum Ansgedieren gebracht, wodurch sie guminiähnlichen Charakter erhält. Das so hergestellte Stopfenkabel kann dann in üblicher Weise in den Kabelzug eingebaut werden.
  • Sollen längere Kabel gemäß der Erfindung längswasserdicht gemacht werden, so, würde das nachträgliche Einpressen der Kuns:tstoffdspersiion in das fertige Kabel Schwierigkeiten bereiltlen, .In diesem Falle; isst es daher vorzuziehen, die Kabeliseele vor dem Aufbringen des Mantels mit der Dispersion zu tränken. Das Tränken kann im den üblichen Tränkgefäßen nach Evakuierung erfolgen. Wird das Kabel anschließend mit einem untrer Wärmeanwendung hergestellten Mantel, z. B. aus Blei, umpreßt, so wird unter der Einwirkung der dabei auftretenden Wärme die Kunsitsto@ffdispers,ibn awsgelieren, andererseits kann dies durch nachträgliche Erwärmung erreichte werden.
  • In der Zeichnung ist in Eig. i beispielsweise ein Kabel gemäß der Erfindung gezeigt, während Fig. 2 schematisch eine Vorrichtung zur Hersthllung eines solchem Kabels, darstellt.
  • In Fig. i :sind die Adern milt i bezeichnet,, die miit einer Isolierung aus, aufgewickelten Polystyrolfolien 2 versehen und um eine Blindader 3 ohne Zwickelbeilauf zu der, Kabelseide verseillt gihd. Diese Seele st dann mit einem Schutzmantel q., z. B. aus Blei,, versehen. Sämtliche Hohlräume innerhalb des, Mantels sind mh eiher Masse 5 -ih Form einer Dispersion von Polyvinylchlorid in einem Weichmacher ausgefüllt, die durch Anwendung mäß!i!ger Wärme zu einer gummiiähnlichen Masse ausgeleert wurde.
  • Felg. 2 zeigt schematisch ein Tränkgefäß i i, in dem die aus den polystyrolisolierten Adern aufgebaute Kabelseele 12 nach Evakuierung mi't der Polyvihlylchlo,riddispersion 13, gegebenenfalls unter Druckanwendung, getränkt wird. Aus. denn Tränkgefäß i i wird dann, die Kabelseele einer üblichen Mandelpresse 14 zugeführt, in dem sie mit dem Mantel 15 umpreßt wird. Um ein Ausfließen vom, Tränkmassie auf dem Weg vom Tränkgefäß zur Bleipresse und damit Lückenbildungen in der Isolilerung zu vermeiden, :ist bei. dem dargestellten Ausführunggisbeispiel zwischen Tränkgefäß ii und Bleipresse 14 ein Rohr 16 vorgesehen, durch das, die Kabelseele hihdurchgeführt wird und dessen anderes Ende bis unter den Spiegel der Tränkflwssigkeiit reicht.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellern; längswasserdichter Kabel oder Kabelstücke mit einer Folien@solierung aus Polystyrol, Polyäthylen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlräume innerhalb der Isolierung auf der ganzen oder einem Teill der Kabellänge mir einer untrer Wärmeeinwirkung selbstgelierenden Dispersion vom: Polyvinylchlorid in, einem Weiichmacher ausgefüllt werden und das Kabel dann einige Zeit erwärmt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffdispersiion nachträglich in das ummantelte Kabel eirigep.reßt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die aus den verseiften pälystyrolisolierten Adern. gebildete Kabelseele in einem Gefäß unter Vakuum mief der Kunststoffdispersion getränkt und dann, der Mantelpresse zugeführt wird. q..
  4. Vorriichüung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet; daß das Tränkgefäß und die Mantelpresse durch ein, Rohr verbunden sind, durch das, die Kabelseele hindurchgeführt wird.
  5. 5. Längswass erdlichtes palystyrolisoliertes Kabel, dadurch gekennzeichnet,. daß sämtliche Zwischenräume der Kabelseele mit einer durch Wärmeanwendung ausgeliertien Dispersion von Polyvinylchlorid in einem Weichmacher ausgefüllt sind.
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