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Dachausbildung für Personengrosskraftwagen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Dachausbildung für Personengrosskraftwagen mit bis zum
Dach reichenden festen Seitenwänden und Allwetterverdeck und besteht im wesentlichen in der Aus- wechselbarkeit des die Dachöffnung und gegebenenfalls die Rückwand verschliessenden Verdeckes gegen einen in sich ausgesteiften. wärmedichten Dachteil bzw. Einsatz für die Rückwand.
Bisher ist eine Auswechselbarkeit des Allwetterverdeckes gegen ein festes Dach nur bei Personenkraftwagen bekannt, deren Aufbau in der Brüstungshöhe geteilt ist, wobei die Rückwand des oberen, mit
Rahmen und Stützen auf den bis zur Brüstungshöhe reichenden Wagenkasten aufgesetzten Teiles herunterklappbar ist.
Diese Fahrzeuge haben den Nachteil, dass sie verwindbar und undicht sind und ferner während des Betriebes'Reibungen zwischen den miteinander verbundenen Wagenkastenteilen entstehen, wodurch
Geräusche eintreten. Die nicht zu vermeidende Verwindung führt zu Schwierigkeiten beim Zusammenbau und Auswechseln des Allwetterverdeckes gegen ein festes Dach, so dass das genaue Zusammenpassen der Wagenteile sowie ein wärmedicht nach aussen abgeschlossener Wagen niemals erzielt werden kann.
Wagenkasten mit bis zur Dachhöhe reichenden oder mit bis in die Dachfläche übergehenden festen
Seitenwänden stellen die heute allgemein übliche, sich bestbewährende Konstruktion für Grosskraftpersonenwagen dar. Sie sind den ausserordentlich grossen Verwindungsbeanspruchungen, die infolge der Fahrbahnunebenheiten auftreten, auf das beste gewachsen und unterscheiden sich in bezug auf ihre Lebensdauer und auf ihr gutes, einwandfreies Verhalten im jahrelangen Gebrauch wesentlich von den Grosskraftwagen mit geteiltem Aufbau.
Es bedeutet demnach einen grossen Fortschritt in bezug auf die Anwendung solcher Fahrzeuge mit festen Seitenwänden und Allwetterverdeck, die Dachöffnung, welche zum Schutz der Insassen gegen Regen bei Bedarf durch ein Verdeck geschlossen wird, erfindungsgemäss durch einen festen Aufsatz so umzugestalten, dass die Fahrzeuge in gleich angenehmer Weise wie ganzgeschlossene Aufbauten im Winterhalbjahr zu benutzen sind. Für die Verwirklichung der Erfindung ist es gleich, ob sich die zu schliessende Öffnung nur in der Dachebene oder auch mit auf die Rückwand erstreckt. Im letzteren Falle wird auch die Rückwand durch einen Deckel oder Einsatz wärmedicht abgeschlossen.
Das Sommerverdeek vermag im zurückgeschobenen Zustande an dem bisher vorgeschobenen Platze während des Winterhalbjahres verbleiben, doch ist zwecks Gewichtsersparnis ein vollständiges Entfernen von Vorteil. Der aufgesetzte Deckel kann je nach Erfordernis mit einem Gepäckgeländer oder andern Einrichtungen versehen werden.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsformen der erfindungsgemässen Einrichtung schematisch dargestellt. Die Fig. 1 zeigt den oberen Teil eines Personenfahrzeuges im Querschnitt, bei dem ein mittlerer Teil des Daches als Öffnung ausgebildet ist. Die Fig. 2 ist ein gleicher Schnitt, bei dem das Dach in seiner ganzen Breite zu öffnen ist. Die Fig. 3 stellt einen Grosskraftwagen mit einer Dachausbildung entsprechend der Fig. 1 in Seitenansicht dar.
Die Öffnung in der Dachebene 1, in die die Seitenwände 2 übergehen, ist in der linken Hälfte der Fig. 1 mit dem Sommerverdeck. 3 verschlossen. Die Art und Weise, wie das Betätigen des Verdeckes 3 erfolgt, ist ohne Bedeutung für den Gegenstand dieser Erfindung. In der rechten Hälfte der Fig. 1 ist das Sommerverdeck 3 entfernt und statt dessen das als in sich steifer Deckel 4 ausgebildete Winterdach aufgesetzt. Dieses wird durch beliebige Mittel mit dem festen Dachteil verbunden und abgedichtet. Im
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Inneren 5 des Fahrzeuges ist die Fuge 6 zwischen festem Dachteil 1 und Aufsatz 4 durch eine Leiste 7 abgedeckt.
Die in der vollen Breite des Fahrzeuges vorhandene Dachöffnung entsprechend der Darstellung in Fig. 2 ist in der linken Hälfte durch das Allwetterverdeck 3 abgeschlossen. Dieses wird durch bekannte Mittel auf der Seitenwand 2 geführt. In der rechten Hälfte dieses Beispiels setzt sich auf die Seitenwand 2 der feste Dachaufsatz 4 auf.
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des Daches. Der Kasten 8 nimmt das zurückgeschobene Sommerverdeck 3 auf. Der Deckel 4 ist aus einem oder mehreren Teilen, die gegenseitig abgedichtet sind, zusammengesetzt. Auf dem Winterdach befindet sich ein Gepäckgeländer 9. Durch strichpunktierte Linien ist der Einsatz 10 bei einer sich mit über die Rückwand 11 erstreckenden Öffnung angedeutet.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Dachausbildung für Personengrosskraftwagen mit bis zum Dach reichenden festen Seitenwänden und Allwetterverdeck, gekennzeichnet durch die Auswechselbarkeit des die Dachöffnung und gegebenenfalls die Rückwand verschliessenden Verdeckes (3) gegen einen in sich ausgesteiften, wärme dichten Dach- teil (4) bzw. Einsatz (10) für die Rückwand (11).