AT134165B - Mehrfacher Abdampfinjektor. - Google Patents

Mehrfacher Abdampfinjektor.

Info

Publication number
AT134165B
AT134165B AT134165DA AT134165B AT 134165 B AT134165 B AT 134165B AT 134165D A AT134165D A AT 134165DA AT 134165 B AT134165 B AT 134165B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
nozzle
injector
exhaust steam
water
steam
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Koloman Ing Rezsny
Original Assignee
Hydrometer Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hydrometer Ag filed Critical Hydrometer Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT134165B publication Critical patent/AT134165B/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F5/00Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow
    • F04F5/44Component parts, details, or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04F5/02 - F04F5/42
    • F04F5/46Arrangements of nozzles
    • F04F5/466Arrangements of nozzles with a plurality of nozzles arranged in parallel
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F5/00Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow
    • F04F5/44Component parts, details, or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04F5/02 - F04F5/42
    • F04F5/46Arrangements of nozzles
    • F04F5/469Arrangements of nozzles for steam engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Bei   gewöhnlichen   Injektoren erfolgt die Regelung der Speisewassermenge entsprechend der Kesselleistung in der Weise, dass die Wasserzuflussmenge durch Verstellen eines Wasserhahnes od. dgl. geändert wird. Diese Art der Regelung kann jedoch nur so lange vorgenommen werden, bis die Kesselleistung nicht grösseren Schwankungen ausgesetzt ist. Wenn aber die Kesselleistung grösseren Schwankungen unterworfen ist, muss die Wasserzuführung in der Weise geregelt werden, dass man den Injektor nur zeitweise in Betrieb lässt und dann auf längere oder kürzere Zeit abstellt, bis der Wasserstand im Kessel unter eine bestimmte Grenze gesunken ist. 



   Beide Arten der Regelung der Wassermenge sind bei den mit Abdampfverwertung arbeitenden Injektoren jedoch durchaus unbrauchbar, da bei einem normalen Betrieb dem Kessel genau so viel Wasser zugeführt werden soll, wie verbraucht wird, in welchem Falle auch die Abdampfverwertung die günstigste ist, d. h. dass das Speisewasser mit der höchst erreichbaren Temperatur in den Kessel   gedrückt   wird. 



   Bei mehrfachen Abdampfinjektoren, d. h. bei solchen Injektoren, bei denen mehrere einfache Abdampfinjektore von verschiedener Leistung nebeneinander angeordnet sind, ist die Möglichkeit vorhanden, dass durch Inbetriebsetzung von ein, zwei oder drei einfachen Abdampfinjektoren verschiedener Leistung dem Kessel jeweils so viel Wasser zugeführt wird, als verbraucht wird.

   Bei dem sogenannten Drillingsabdampfinjektor, welcher bekanntlich aus drei einfachen Abdampfinjektorelementen (a, b, e) von verschiedener Leistung besteht, kann man die Wassermenge in sieben Stufen   (a, b, e, a+b, b+e,   a+c, a+b+c) liefern, wobei es aus wirtschaftlichen Gründen aber notwendig ist, dass die einzelnen Injektorelemente mit möglichst grosser   Abdampf Verwertung   arbeiten, d. h. dass das Speisewasser in jedem einzelnen Falle auf die höehsterreiehbare Temperatur ohne Unterbrechung in der Abdampfausnutzung erwärmt wird. Um diesen Zweck zu erreichen, ist es notwendig, dass in jedes Injektorelement die grösstmögliche Abdampfmenge eintritt und die zufliessende Wassermenge auf das kleinste gedrosselt wird. 



   Aus diesem Grunde ist erfindungsgemäss bei jedem Abdampfinjektorelement für den Wasser-   zufluss ein verstellbares Organ (z. B. Hahn, Ventil, Düse od. dgl. ) angeordnet, welches auf einem Prüf-   stand in der Fabrik, bei der Kontrolle oder nach einer Reparatur des Injektors auf die günstigste kleinste Wassermenge eingestellt wird und dann für den   gewöhnlichen   Betrieb verriegelt eingestellt bleibt. 



   Die konstruktive Ausbildung der mehrfachen Abdampfinjektoren lässt sich gemäss der Erfindung dadurch sehr erleichtern, dass das Schlabberwasser in ein   hochgeführtes   gemeinsames Rohr geführt wird, weil in diesem Falle der Wasserzufluss zu der Kesselspeisevorriehtung ständig offen sein kann. Es empfiehlt sich, dieses Schlabberrohr mit einem Prüfer zu versehen, mit dessen Hilfe leicht festgestellt werden kann, ob die einzelnen Injektorelemente richtig arbeiten, da ohne einen solchen Prüfer, besonders in der Dunkelheit, kaum feststellbar ist, ob die Injektorelemente richtig arbeiten. Bekanntlich sind die Abdampfinjektore auf der Lokomotive tief unten angeordnet, so dass eine Beobachtung erschwert ist. 



  Gemäss der Erfindung ist das gemeinsame Sehlabberrohr der mehrfachen Abdampfinjektoren daher in das Führerhaus der Lokomotive hochgeführt, so dass das Schlabberwasser erst in diesem, allen Injektor-   elementen gemeinsamen Rohr hochsteigen muss und dann durch ein zweites, nach unten geführtes Rohr ins Freie gelangt. Die beiden Rohre bilden zusammen das Sehlabberrohr und können als Fieldsches   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Rohr ausgeführt sein. Oberhalb der Höhe des Wasserspiegels des Wasserbehälters (Tenders) ist dann an dem Schlabberrohr eine kleine Öffnung   (Prüferüberlauf)   vorgesehen, und wenn die einzelnen Injektorelemente unrichtig arbeiten, d. h. wenn sie   schlabbern,   tritt ein ganz kleiner Teil dieses Schlabberwassers   durch die Kontrollöffnung heraus.

   Die Anordnung ist also so getroffen, dass die grösste Menge des Schlabber-   wassers unten ins Freie austritt, dagegen ein ganz kleiner Teil desselben durch die hoehliegende Kontroll- öffnung heraustritt, u. zw. in einer solchen Höhe, dass dadurch das Lokomotivpersonal im Führerstand auf das Schlabbern aufmerksam gemacht wird, ohne dass dabei die herausströmende kleine   Schlabber-   
 EMI2.1 
 vorrichtungen für Injektoren an sieh bekannt sind, die aus einem von der   Schlabberleitung   des Injektors abgezweigten, höher als der Tenderwasserspiegel angeordneten Überlauf bestehen. 



   Die konstruktive Ausbildung des mehrfachen Abdampfinjektors ist gemäss der Erfindung noch dadurch vereinfacht, dass die einzelnen Injektorelemente ausgewechselt werden können und weiter die Düsen derselben absolut gleichachsig angeordnet bleiben. Das neue Düsensystem besteht aus einer Hauptdüse, an welche die Abdampfdüse anschliesst, wobei die Abdampfdüse selbst zur Aufnahme der Frisehdampfdüse dient. Dadurch wird erreicht, dass die Hauptdüse, Abdampfdüse und Frisehdampfdiise ein einheitliches Düsensystem bilden, welches als eine Einheit aus dem Injektorgehäuse herausnehmbar ist, und dass ein neues, sogar grösseres oder kleineres Düsensystem eingesetzt werden kann, ohne dass dabei das Injektorgehäuse selbst auseinandergenommen werden müsste. 



   Auf der Zeichnung sind die Verbesserungen an mehrfach wirkenden Abdampfinjektoren gemäss 
 EMI2.2 
 stellen die Anordnung des Abdampfinjektors mit Schlabberrohr an einer Lokomotive in Ansicht dar, Fig. 6 zeigt das Düsensystem im Längsschnitt. 



   Bei der Ausführung nach den Fig. 1-5 ist das Gehäuse 1 des   Drillingsabdampfinjektors   in drei Kammern 2, 3, 4 aufgeteilt, in welchen die Düsensysteme bzw.   Inje1. -torelemente 5 verschiedener   Leistung angeordnet sind. Durch den Druckstutzen 6 wird das Wasser in den Kessel   gedrückt   ; durch den Sehlabberstutzen 7 wird das Schlabberwasser entfernt. Der Frisehdampf wird durch die Rohre 24,   25,   26 (Fig. 4 und 5) aus dem Kessel und der Abdampf aus dem Raum 9, u. zw. durch die Abdampfstutzen 40 bzw. die Frischdampfstutzen 41 zu den Düsensystemen 5 geführt. 



   Das Wasser strömt aus dem Wasserbehälter durch den Zuflussraum 12 zu dem Sammelraum 13 (Fig. 3) und gelangt von hier durch die drei Wasserventile 14 und Kanäle 15 zu je einem Wasserraum 16 eines jeden Injektorelementes 5. Der Hub eines jeden Wasserventils 14 kann durch die mit einem 
 EMI2.3 
 versehen, damit sie beliebig eingestellt werden können, so dass man also in der Lage ist, entsprechend den Leistungen der einzelnen Injektorelemente die Spindeln für jedes Injektorelement in der Fabrik oder später während der Reparatur oder Kontrolle, z. B. auf dem Prüfstand, einzustellen. Die Regulierspindeln 17 sind mit Einschnitten 18 versehen.

   Ausserdem sind noch konische Schrauben 19 vorgesehen, so dass nach erfolgter Einstellung der Spindeln17 die konischen Schrauben19 so weit in die Spindeln 17 eingeschraubt werden können, dass die aufgeschnittenen Teile der Spindeln aneinandergedrückt werden, wodurch eine Lockerung der Regulierspindeln verhindert wird. Nach diesem Zusammenbau werden die Sehutzkappen 20 aufgesehraubt und plombiert, so dass die Einstellung der Spindeln während des normalen Betriebes nicht mehr ohne weiteres geändert werden kann. 



   Die Wasserventile 14 ermöglichen also, dass das Wasser zu den einzelnen Injektorelementen strömen kann ; wenn ein Injektorelement   zurücksehlägt,   so verhindern diese Wasserventile, dass Dampf in den Wasserbehälter gelangt. Ausserdem sorgen diese mit eingestelltem Hub arbeitenden Wasserventile dafür, dass das Wasser zu den einzelnen Injektorelementen nur in der möglichst kleinsten Menge zuströmen kann, d. h. dass das Speisewasser bei jedem Injektorelement die höchstmögliche Abdampfmenge aufnimmt, wodurch das Wasser auf die höchsterreichbare Temperatur erwärmt wird.

   Der Hub der einzelnen Wasserventile wird also schon im voraus auf dem Prüfstand bestimmt, so dass während des gewöhnlichen Betriebes die Menge des dem Kessel gelieferten Speisewassers   ausschliesslich   durch die verschiedenen Schaltungen der einzelnen   Inje1. -torelemente   geändert wird. Wird in dem Kessel wenig Dampf erzeugt, so arbeitet z. B. das kleinste Injektorelement, wird mehr Wasser verbraucht, so werden noch weitere Injektorelemente allein oder zusammen wahlweise geschaltet, wie es gerade der Kesselleistung entspricht. 



   Bei andern bekannten Abdampfinjektoren wird entsprechend der Kesselleistung die zufliessende Wassermenge von Fall zu Fall mit Handeinstellung ständig geändert und ausserdem noch, wenn diese Regelung nicht mehr ausreicht, durch zeitweises Abstellen des Injektors gearbeitet. Bei dem Drilling-   i1bdampfinjektor   gemäss der Erfindung wird dagegen die Wassermenge   ausschliesslich   durch die Schaltung der einzelnen arbeitenden Injektorelemente geändert, ohne dass man im normalen Betrieb bei den einzelnen Elementen die zufliessende Wassermenge ändert. Dadurch wird erreicht, dass, abgesehen davon, ob der Kessel mit der kleinsten oder grössten Leistung arbeitet, ständig gespeist werden kann und das Speisewasser immer auf die   höchsterreichbare Temperatur   erwärmt wird.

   Dadurch kann Wasserstand, Dampf- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 druck und Temperatur in dem Kessel konstant gehalten werden, wobei die höchsterreichbare Wärme- ausnutzung des Abdampfes gesichert ist. 



   Anstatt Wasserventile könnten   natürlich auch,   ohne Berührung des Erfindungsgegenstandes, verstellbare Hähne, Schieber od. dgl. angewendet werden, oder es könnte auch selbst durch die Abänderung des Abstandes der Dampfdüse von der Hauptdüse die Einstellung der Wassermenge erfolgen. 



   In den Fig. 4 und 5 ist in Seitenansicht und in   Rückansicht   die Anordnung des Drillingsabdampfinjektors mit dem gemeinsamen Schlabberrohr an der Lokomotive dargestellt. Aus dem Wasserbehälter 21 des Lokomotivtenders strömt das Wasser durch die Zuflussleitung   2   zu dem   Drillingsabdampfinjektor   1. 



   Das Rohr 23 ist die an sich bekannte Abdampfleitung. Durch die Rohre 24, 25,26 strömt der Frisch dampf zu den einzelnen Injektorelementen ; durch das Druckrohr 26 wird das Speisewasser in den Kessel   gedrückt   ; die Leitung 27 führt zu dem Schlabberrohr 28. In dieses Rohr 28 ist   zweckmässig   konzentrisch das kleinere Rohr 29 eingelegt, welches oben offen und unten mit dem Auslauf 30 versehen ist (Fieldsches Rohr). Das Schlabberrohr   : 28   ist oben geschlossen und oben seitlich mit einem Überlauf 31 versehen. Der Überlauf 31 ist etwas höher angeordnet als der höchste Wasserspiegel im Lokomotivtender und hat einen viel kleineren Querschnitt als der Auslauf 30. 



   Wenn die einzelnen Injektorelemente   des Drillingsabdampfinjektors richtig   arbeiten, darf weder bei dem Überlauf 31 noch bei dem Auslauf 30 Wasser ausfliessen. Wenn aber ein Injektorelement unsicher arbeitet, so strömt der grösste Teil des Schlabberwassers durch den Auslauf 30 in der Nähe des Bodens ins Freie, und nur ein geringer Teil strömt durch den   Überlauf,   31 aus. Der Überlauf 31 ist im Führerhaus der Lokomotive an einer solchen Stelle angebracht, wo er von dem Lokomotivheizer ständig beobachtet werden kann. Diese Art des Überlaufes hat den grossen Vorteil, dass das Lokomotivpersonal imstande ist, auch während der Fahrt und besonders auch bei Dunkelheit festzustellen, ob die Kesselspeisevorrichtung richtig arbeitet oder nicht.

   Ausserdem wird dadurch auch verhindert, dass eine Luftleere bei der Umkehrstelle des Schlabberrohres erzeugt wird, so dass das Wasser aus dem Behälter nicht durch Heberwirkung ausgesaugt werden kann. Da an dem Überlauf nur ein ganz geringer Teil des Schlabberwassers herausströmt, ist das Herausströmen des Wassers bzw. Dampfes für das Lokomotivpersonal in keiner Weise belästigend. 



   Fig. 6 zeigt einen Längsschnitt durch das gemäss der Erfindung verbesserte Düsensystem des Abdampfinjektors. An der Hauptdüse 5 des Injektorelementes ist ein   Kopf 32   ausgebildet, der mit Gewinde 33 versehen ist. An dem Kopf. 32 schliesst mittels des Gewindes ein Korb 34 an, welcher seitlich mit Öffnungen 35 zwecks Zutritts des Wassers versehen ist. Ausserdem trägt der Korb 34 noch die Abdampfdüse   34a.   Der Korb 34 ist ferner mit Rippen 35a versehen und trägt den inneren Ring 36, in   welchen die Frisch dampfdüse 37 eingeschraubt ist.

   Die Frisehdampfdüse ist mit einer inneren zylindrischen   Öffnung 38 versehen, während der Korb 34 wieder von aussen zylindrisch ist, so dass, wenn man das einheitliche, aus den Teilen 5,34, 37 bestehende Düsenelement in das Gehäuse des Drillingsabdampfinjektors nach Entfernen der   Verschlusskappe   39 einsetzt, sich an den Korb 34 der in das Gehäuse eingebaute Abdampfstutzen 40   anschliesst,   wobei der ebenfalls eingebaute Frischdampfstutzen 41 mit seiner verjüngten Verlängerung 42 in die zylindrische Öffnung 38 der Frischdampfdüse 37 hineinragt bzw. sich einpasst.

   Dadurch wird erreicht, dass nach Einsetzen eines Düsensystems die Verbindung mit dem 
 EMI3.1 
 einzelnen Düsenelemente   naehEntfernung   derKappe 39 zu entfernen, gegen verschiedene Grössen umzutauschen usw., ohne dass man gezwungen wäre, das Injektorgehäuse selbst auseinanderzunehmen. Dabei ist ferner durchaus gesichert, dass die   Frischdampf-und Abdampfdiise mit   der Hauptdüse jedes Injektorelementes vollkommen zentrisch zusammenbleiben, wodurch wiederum das sichere Arbeiten der einzelnen Injektorelemente gesichert ist. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Mehrfacher Abdampfinjektor, dadurch gekennzeichnet, dass für jedes Injektorelement ein selbständiges Einstellorgan für die zufliessende Wassermenge angeordnet ist, wobei die einzelnen Ein-   stellorgan (Ventil, Hahn, Schieber, Dampfdüse od. dgl. ) für längere Betriebszeiten ein für allemal   eingestellt bleiben, so dass im normalen Betrieb die dem Kessel zu liefernde Wassermenge ausschliesslich durch die Änderung der Anzahl der arbeitenden Injektorelemente geregelt wird.

Claims (1)

  1. 2. Abdampfinjektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Einstellung des Querschnittes des den einzelnen Elementen zufliessenden Wasserstromes dienenden, verstellbaren Einstellorgane sämtlich oder zum Teil in an sich bekannter Weise als Rückschlagventile ausgebildet sind, so dass sie das Zurückschlagen des Dampfes verhindern, wobei die Hübe der einzelnen Ventile mittels einstellbarer und gegen Verstellen gesicherter Regulierspindeln bei der Herstellung der Injektore, bei der Reparatur oder Kontrolle desselben auf die günstigsten Werte für die Dauer eingestellt werden.
    3. Abdampfinjektor nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das für alle Injektorelemente gemeinsame Schlabberrohr in das Führerhaus der Lokomotive oder in der Nähe des Führerhauses hochgeführt und mit einer Umkehrstelle ohne Unterbrechung wieder nach unten geführt ist, um das Schlabber- <Desc/Clms Page number 4> wasser möglichst in der Nähe des Bodens zum Ausflusse zu bringen, wobei das Sehlabberrohr oberhalb des Wasserspiegels des Wasserbehälters mit einem kleineren Prüferüberlauf versehen ist, so dass die grösste Menge des Sehlabberwassers durch das Schlabberrohr in der Nähe des Bodens ins Freie und eine kleine Menge zur Beobachtung der Injektorelemente in der Nähe des Lokomotivpersonals austreten kann,
    wobei der Prüferüberlauf gleichzeitig auch die Bildung einer Luftleere bei der Umkehrstelle des Schlabberrohres verhindert.
    4. Abdampfinjektor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die auf-und abwärts geführten Teile des Schlabberrohres zwecks Raumersparnis als Fieldsehes Rohr ausgebildet sind.
    5. Abdampfinjektor nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Düsensystem jedes Injektorelementes in der Weise ausgeführt ist, dass an den Düsenkopf der Mischdüse (Eingangsstelle) die Abdampfdüse und an letzterer die Frisch dampf düse angeordnet bzw. befestigt sind, so dass das ganze Düsensystem eines jeden Elementes ein einheitliches Stück bildet, wobei durch den Zusammenbau der Düsenteile die zentrisehe Anordnung derselben gesichert ist und die vollständigen Düsensysteme ohne Auseinandernehmen des Injektorgehäuses austauschbar sind.
    6. Abdampfinjektor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Injektorgehäuse feste Frisehdampf-und Abdampfstutzen in konzentrischer Anordnung vorgesehen sind, so dass nach Einschieben eines Injektorelementes der feste Abdampfstutzen das Düsensystem von aussen und der feste Frischdampfstutzen von innen mit der Abdampf-bzw. Frischdampfquelle verbindet.
AT134165D 1931-09-16 1931-11-03 Mehrfacher Abdampfinjektor. AT134165B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER82772D DE611358C (de) 1931-09-16 1931-09-16 Mehrfacher Abdampffrischdampfinjektor

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT134165B true AT134165B (de) 1933-07-10

Family

ID=7416776

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT134165D AT134165B (de) 1931-09-16 1931-11-03 Mehrfacher Abdampfinjektor.

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT134165B (de)
DE (1) DE611358C (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE611358C (de) 1935-03-27

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT134165B (de) Mehrfacher Abdampfinjektor.
DE503594C (de) Vorrichtung zum Auskristallisieren von festen Stoffen aus in eine umlaufende Bewegung versetzten Loesungen
DE2143767A1 (de) Einrichtung an Radiatoren von Warmwasser-Zentralheizungsanlagen
AT125622B (de) Selbsttätig schließendes Spülventil.
AT150697B (de) Einrichtung zur Regelung der Brennstoffzufuhr an Dampfbrennern für Koch-, Heiz-, Beleuchtungsapparate und Lötwerkzeuge.
AT163547B (de) Abdampf-Injektor
AT109558B (de) Frischdampfzusatzventil für Injektoren.
AT215093B (de) Wasserstandsanzeiger für Kaffeemaschinen
AT160385B (de) Selbsttätiges Umschaltventil.
DE579821C (de) Speiseeinrichtung fuer Dampfkessel, insbesondere Lokomotivkessel
DE583085C (de) Misch- und Verteilerhahn
CH642563A5 (en) Method for introducing air bubbles or oxygen bubbles into sewage sludge, and appliance for implementing the method
AT158263B (de) Wasserenthärtungsvorrichtung für Durchflußwassererhitzer.
DE643266C (de) Einrichtung zum Regeln und annaehernden Gleichhalten des Salzgehaltes in Dampfkesseln
DE388352C (de) Dampfueberhitzer
DE592229C (de) Warmwasserheizungsanlage mit Pulsationsvorrichtung
AT127192B (de) Heizkopf für Trockenzylinder.
DE482016C (de) Einrichtung zur Vermeidung des Nachtropfens bei UEberlaufheisswasserspeichern
AT88970B (de) Vorrichtung an mittels Elektroden elektrisch geheizten Dampfkesseln.
AT117944B (de) Brennstoffzapfanlage mit Druckwasserbetrieb.
AT145725B (de) Dampfwasserableiter.
AT243620B (de) Einrichtung zur Ergänzung des Luftpolsters in Windkesseln
AT49332B (de) Gesteinbohrmaschine.
DE645666C (de) Mischbatterie fuer Becken, insbesondere fuer Bidetbecken
AT104103B (de) Abortspülvorrichtung mit einem im Ruhezustande wasserfreien Windkessel und einem mit einem Stufenkolben versehenen Steuerventil.