AT133789B - Absperrschieber mit abhebbaren Schieberplatten. - Google Patents
Absperrschieber mit abhebbaren Schieberplatten.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K3/00—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
- F16K3/02—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor
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- F16K3/16—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Absperrschieber mit abhebbaren Schieberplatten. EMI1.1 bereits solche Absperrschieber bekannt, bei welchen die Schieberplatten durch an ihnen angeordnete Bügel und an der Spindel angeordnete Nockenscheiben an einem Punkt des Randes abgekippt werden. Es sind auch schon Absperrschieber bekannt, bei welchen das Abheben der Platten durch von der Spindel betätigte Keilflächen erfolgt, bei welchen aber kein Abkippen erfolgt, sondern die Platten längs ihres ganzen Umfanges gleichzeitig von ihrer Sitzfläche abgehoben werden. Bei den erstgenannten Konstruktionen ist zuerst eine drehende und daran anschliessend eine steigende Bewegung der Spindel ohne Drehung zum Abkippen und Herausheben der Platten aus dem Rohrdurchgang erforderlich, was eine verwickelte Antriebsvorrichtung bedingt. Bei den zweitgenannten Konstruktionen sind Umleitungen od. dgl. notwendig, da der bei gleichzeitigem Abheben der Platten zu überwindende Gesamtdruck oft viele Tonnen beträgt. Bei Niederdruckschiebern wurde schon vorgeschlagen, die Platten gleichzeitig längs ihres Umfanges abzuheben und hierauf durch dieselben Organe anzuheben. Dies bedingt aber einen beträchtlichen Verschleiss, da bei Einleitung des Abdrückens der Platten durch die Huborgane eine reine Trennung zwischen Abdrücken und Hochheben unmöglich ist und infolge der hohen Reibungwiderstände immer ein Gleiten der Platten auf ihren Sitzen vor dem vollständigen Abdrucken eintritt. Die Erfindung vermeidet diese Nachteile bei Absperrschiebern mit einseitig abkippbaren Schieberplatten dadurch, dass neben den Abdrückorganen besondere Huborgane vorgesehen sind und die Wirkungsweise dieser Organe so geregelt ist, dass zuerst die Abdruckorgane zur Wirkung gelangen und erst nach dem Abdrücken, also nach dem Druckausgleich, die Huborgane zum Eingriff gelangen. Diese konstruktiv bedingte notwendige Trennung zwischen Abdrücken und Hochheben ermöglicht den Betrieb von Hoch- druckschiebern mit konstruktiv einfachen und im Dauerbetrieb verlässlichen Betätigungsorganen. Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Die Fig. 1 und la zeigen den Schieber in der Schliessstellung, die Fig. 2 und 2a zeigen eine Phase derEroffnungsbewegung, Fig. 3 zeigt eine weiterePhase derEröffnungsbewegung und die Fig. 4 zeigt eine Einzelheit. Der Schieber besteht aus einem Gehäuse S. in welchem eine durch ein Handrad axial verstell- EMI1.2 ist an der Spindel 1 ein Bund 4 oder Anschläge od. dgl. angeordnet. Zwischen den beiden Traversen 2 und 6 liegen die Absperrplatten 5 des Schiebers, welche an ihren Aussenseiten den Gehäusesitzen 7 ent- sprechende Dichtungssitze tragen. An ihren oberen Enden tragen die Absperrplatten 5 Keilflächen 9', welche mit Keilen 9 zusammenarbeiten, die in der oberen Traverse", schwenkbar gelagert sind. Die Keile 9 stützen sich mit ihrer Rückseite gegen die Wand des Gehäuses S und werden durch an dieser Wand angeordnete Schrägflächen 10 gesteuert. An der Innenseite ihres oberen Endes weisen die Absperrplatten 5 Nasen 11 auf, welche mit dem an der Spindel 1 vorgesehenen Bund 4 zusammenwirken. Ungefähr in der Symmetrieachse der Durehgangsöffnlng weisen die Absperrplatten 5 Erhebungen 1 : ! auf, welche mit den Keilflächen des an der Spindel 1 angeordneten Doppelkeiles 3 zusammenwirken. Am unteren Ende der Absperrplatten sind an deren Aussenseiten wieder Keilflächen 5'angeordnet, welche <Desc/Clms Page number 2> mit Keilen oder Nasen 6'der unteren Traverse zur Berührung gelangen. An den unteren Enden der Absperrplatten sind weiters Lappen 16 vorgesehen, welche sich gegen die zu den Absperrplatten parallele Symmetrieebene des Schiebers erstrecken und an ihren gegenüberliegenden Enden Ansätze 17 tragen. 18 sind Ausnehmungen an den Rändern der Lappen ?, welche mit entsprechenden Führungen 14 der Gehäusewand zusammenwirken. Um ein Schlottern und Klappern der Führungen bzw. geführten Teile zu verhindern, umfasst der Doppelkeil 3 mittels seitlicher Flanschen 13 die Erhebungen 12 der Anpressplatten, und ein an der Spindel angeordneter Führungsbalken 15 ist in seitlichen, am Gehäuse angeordneten Führungen 15'geführt (Fig. 4). Eine ungleichmässige Beanspruchung der Stopfbüchsenpackung bzw. Ver- EMI2.1 bewegung der Platten verhindert ist (Fig. 1 a). Bei Betätigung des Schiebers bei Öffnung desselben wird die Spindel 1 durch ein Handrad in bekannter Weise hochgezogen. Die Traverse 2 mit den Keilen 9, der Doppelkeil 3 und die Traverse 6 machen diese Aufwärtsbewegung mit. Hiebei löst sich der Keil 3 von den Erhebungen 12 der Anpressplatten 5, worauf die Keile 9 mittels der Gehäusewand an die Keil- EMI2.2 werden die Keile 9 durch die Schrägflächen 10 noch mehr nach einwärts gepresst, so dass die Platten 5 an ihrem oberen Rand nach einwärts (gegeneinander) bewegt werden. Es entsteht somit ein Spalt zwischen den Sitzen 7 und 8 am oberen Rand der Absperrplatten, so dass ein Druckausgleich auf beiden Seiten des Schiebers stattfinden kann. Infolge dieser Einwärtsbewegung der Platten sind die Lappen 16 EMI2.3 auch die untere Traverse 6 mit ihren Keilfläehen 6'zum Eingriff mit den Keilfläehen 5'am unteren Rand der Absperrplatten 5. Die Traverse 6 drückt hiebei die Absperrplatten mittels ihrer Keilfläehen auch am unteren Rand gegeneinander (hebt sie also von ihren Sitzen ab) und hebt hierauf bei weiterem Hoehgang der Spindel die Absperrplatten mit. Bei diesem weiteren Hoehgang werden die Keile 9 durch die Schräg- flächen 10 noch weiter nach einwärts gepresst, u. zw. so lange, bis die Nasen 11 am oberen Ende der Absperrplatten unter den Bund 4 der Spindel treten (s. Fig. 3). In diesem Augenblick sind die Absperrplatten mit der Spindel vollständig starr verbunden und können keine Eigenbewegung mehr ausführen, EMI2.4 die freie Rohröffnung gebracht werden. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Absperrschieber mit abhebbaren Sehieberplatten, welche beim Öffnen zunächst zur Erzielung einer schmalen Spaltöffnung einseitig von ihren Sitzen abgekippt werden, dadurch gekennzeichnet, dass im Schiebergehäuse mit den Schieberplatten zusammenwirkende Abdrückorgane und besondere Huborgane vorgesehen sind, die von der steigenden Spindel in aufeinanderfolgenden Zeiträumen derart betätigt werden, dass bei Öffnen des Schiebers die Huborgane erst dann zum Eingriff gelangen, nachdem EMI2.5
Claims (1)
- 2. Absperrschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den Schieberplatten zumindest zwei Keilpaare vorgesehen sind, welche mit von der Spindel betätigten Keilpaaren derart zu- EMI2.6 des andern Keilpaares.3. Absperrschieber nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Keilflächen des EMI2.7 in der Ebene der letzteren liegen.5. Absperrschieber nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Spindel angeordneten Keile (9) des einen Keilpaares an einer Traverse (2) der Spindel (1) angelenkt sind und sich mit ihren Rücken gegen Führungen (10) des Gehäuses anlegen.6. Absperrschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Spindel ein Vorsprung (4) und an den Platten (5) Vorsprünge (11) derart angeordnet sind, dass bei hoehgezogener EMI2.8 7. Absperrschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abhebekeile (9, 9') und die Führungsflächen (10) derart zueinander eingestellt und bemessen sind, dass beim Hochgehen der Spindel Ansätze (11) der Schieberplatten sich unter einen Bund (4) der Spindel (1) und gleichzeitig EMI2.9 <Desc/Clms Page number 3> 8.Absperrschieber nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass an den Absperrplatten An- schläge (16) vorgesehen sind, die mit Führungen (14) des Gehäuses derart zusammenwirken, dass bei geschlossenem Schieber die Anschläge unterhalb der Führungen liegen und durch diese verriegelt werden EMI3.1 ein Führungsbalken (15) befestigt ist, der mit seitlichen, am Gehäuse angeordneten Führungen (15') zusammenwirkt. EMI3.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE133789X | 1931-04-21 |
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| AT133789B true AT133789B (de) | 1933-06-10 |
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|---|---|---|---|
| AT133789D AT133789B (de) | 1931-04-21 | 1931-09-16 | Absperrschieber mit abhebbaren Schieberplatten. |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE926457C (de) * | 1947-06-16 | 1955-04-18 | Maerkische Armaturenbau G M B | Absperrschieber mit beweglichen Schieberplatten |
| DE970127C (de) * | 1951-10-30 | 1958-08-21 | Acf Ind Inc | Durchgangs-Absperrschieber |
-
1931
- 1931-09-16 AT AT133789D patent/AT133789B/de active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE926457C (de) * | 1947-06-16 | 1955-04-18 | Maerkische Armaturenbau G M B | Absperrschieber mit beweglichen Schieberplatten |
| DE970127C (de) * | 1951-10-30 | 1958-08-21 | Acf Ind Inc | Durchgangs-Absperrschieber |
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